Revolverhelden auf ihren Pferden, wilde Schießereien und kaltblütige Bösewichte – genau das sind die Merkmale für einen guten Western! Wir freuen uns auf alle Fälle über den Neo-Western Hell Or High Water von David Mackenzie, der ab heute im maxdome Store verfügbar ist. Ben Foster und Chris Pine geben in diesem modernen Cowboy-Streifen ihr Bestes als furchtlose Revolverhelden.  Und Jeff Bridges ist der Texas Ranger, der es auf die beiden Brüder abgesehen hat. Dieses Action-Highlight und noch viele weitere Western-Klassiker warten auf Euch bei maxdome. Unter anderem Die glorreichen Sieben mit Denzel Washington und Chris Pratt sowie Django Unchained mit Jamie Foxx und Christoph Waltz. Viel Spaß beim Schauen!

 

 

Hell Or High Water (2017)

Der eine ist geschiedener Vater und der andere wurde erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassen, da er den eigenen Vater erschossen hat: Die Brüder Toby (Chris Pine) und Tanner (Ben FosterThe Mechanic) fassen einen verzweifelten Plan. Um ihre Familienfarm im Westen von Texas zu retten, überfallen die Brüder mehrere Banken. Denn die beiden wissen, dass sich eine ergiebige Ölquelle auf ihren Besitz befindet. Mit dem gestohlenen Geld versuchen sie zu verhindern, ihr hoch verschuldetes Heim samt dem dazugehörigen Land an den Staat zu verlieren. Doch ihre kriminellen Taten bleiben natürlich nicht unbemerkt. Texas Ranger Marcus (Jeff BridgesIron Man) hat die Brüder ins Visier genommen…

 

 

Die besten Western-Filme bei maxdome

 

Die glorreichen Sieben (2016)

Der skrupellose Geschäftsmann Bartholomew Bogue (Peter SarsgaardOrphan) versetzt die Bewohner der Stadt Rose Creek in Angst und Schrecken. Die unschuldigen Bewohner, darunter auch Emma Cullen (Haley BennettMitten ins Herz), kratzen deswegen ihr letztes Hab und Gut zusammen und heuern sieben Revolverhelden an. Wird das Geld der Stadtbewohner ausreichen, um die mutigen Söldner – Josh Farraday (Chris PrattPassengers), Sam Chisolm (Denzel Washington), Goodnight Robicheaux (Ethan HawkePredestination), Billy Rocks (Byung-hun LeeG.I. Joe), Jack Horne (Vincent D’Onofrio, Escape Plan), Red Harvest (Martin Sensmeier) und Vasquez (Manuel Garcia-Rulfo) –  zu motivieren?

Der US-amerikanische Western von Regisseur Antoine Fuqua (Shooter) ist eine Neuverfilmung von John Sturges‚ gleichnamigen Klassiker aus dem Jahr 1960, der wiederum auf Akira Kurosawas Die Sieben Samurai beruht. Weltweit spielte der Film, der in Baton Rouge im US-Bundesstaat Louisiana gedreht wurde, bereits 160 Millionen Dollar ein. Als Komponist für die Filmmusik war James Horner vorgesehen, der jedoch vor Vollendung des Soundtracks verstarb. Sein enger Freund und Komponist Simon Franglen vervollständigte die Stücke.

 

 

The Hateful Eight (2015)

Eine Kutsche bahnt sich ihren Weg durch die winterliche Landschaft. In der Kutsche befinden sich vier Reisende: der Kopfgeldjänger John Ruth (Kurt RussellDreamer), seine Gefangene Daisy Domergue (Jennifer Jason LeighRevenge),der frühere Soldat Major Marquis Warren (Samuel L. Jackson), der jetzt auch als Kopfgeldjäger arbeitet und Chris Mannix (Walton Goggins). Ein Schneesturm zwingt sie zu einem Zwischenstopp. Dabei treffen sie auf den Mexikaner Bob (Demián Bichir), den Cowboy Joe Gage (Michael Madsen, Kill Bill), General Sandford „Sandy“ Smithers (Bruce Dern) und Oswaldo Mobray (Tim Roth, Last Hitman). Das zufällige Zusammentreffen entwickelt sich zu einer Abrechnung für Untaten während des Bürgerkriegs…

Sowohl Bild als auch Ton verraten den Mann, der hinter dem Film steht: der unverwechselbare Erfolgsregisseur Quentin Tarantino. Der Western beginnt mit einem intensiven Dialog in der Kutsche und endet in einem typisch fulminanten (und blutigen) Tarantino-Finale wie wir sie schon aus Filmen wie Kill Bill, Inglourious Basterds und Django Unchained kennen. Besonders ist bei diesem Film auch die Filmmusik des 88-jährigen, legendären Soundtrack-Komponisten Ennio Morricone, die nicht umsonst mit dem Oscar, dem Golden Globe Award und dem British Academy Film Award ausgezeichnet wurde.

 

 

The Revenant (2015)

Nordamerika 1823: Auf einer Expedition wird Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) in der Wildnis von einem Bären angegriffen. Dabei wird er sehr schwer verletzt. Als sich Indianer dem Lager nähern, beschließen seine Begleiter – der skrupellose Söldner John Fitzgerald (Tom Hardy), Captain Andrew Henry (Domhnall GleesonUnbroken) und der junge Jim Bridger (Will PoulterWir sind die Millers) – den Verwundeten zurückzulassen. Jegliche Überlebenschance wird noch deutlich vermindert, als seine Kollegen seine Ausrüstung und sein Werkzeug mitnehmen. Doch der Verlassene überlebt und sinnt nach Rache. Um in die Zivilisation zurückzugelangen, muss er vorher noch 350 Meilen der unberührten Wildnis der Rocky Mountains durchqueren…

Für seine Hauptrolle als Hugh Glass erhielt Leonardo DiCaprio endlich seinen lang verdienten Oscar. Auch Regisseur Alejandro González Iñárritu (Biutiful) wurde mit dem Oscar augezeichnet, genauso wie Emmanuel Lubezki in der Kategorie Beste Kamera. Nicht nur diese drei Oscars, sondern auch drei Golden Globe Awards und fünf British Academy Film Awards konnte das Drama einheimsen. Der sehenswerte Film, der auf Michael Punkes Roman „Der Totgeglaubte“ basiert (und dieser wiederum auf wahren Begebenheiten), landete mit 2,8 Millionen Kino-Besuchern in Deutschland auf Platz 2 der meistbesuchten Filme im Jahr 2016.

 

 

Django Unchained (2012)

Der Sklave Django (Jamie Foxx) wird von seiner Frau Broomhilda (Kerry WashingtonMr. & Mrs. Smith) bei einer Auktion getrennt. Danach hat er nur noch ein Ziel: er will seine Frau wiederfinden. Diesem Ziel kommt er einen Schritt näher, als er den früheren Zahnarzt und jetzigen Kopfgeldjäger Dr. Schultz (Christoph Waltz) kennenlernt. Django hilft dem deutschen Dr. Schultz bei der Identifikation steckbrieflich gesuchter Verbrecher und im Gegenzug hilft dieser ihm, Broomhilda zu finden. Auf ihrer Odyssee, voll von Gewalt und Schießereien, treffen die beiden unter anderem auf Gesindel und Großgrundbesitzer wie Spencer Gordon Bennet (Don Johnson). Schließlich führt die Spur nach Candyland, der Ranch des sadistischen Sklavenhalters Calvin Candie (Leonardo DiCaprio)…

Vollgepackt mit rasanten Actionszenen rauer Grausamkeit beweist Quentin Tarantino seine Regiekunst auch in diesem Rache-Drama. Der Film thematisiert den Kampf gegen Rassismus und ist mit der Starbesetzung ein Muss für jeden Western-Liebhaber. Leonardo DiCaprio blüht in seiner ersten Bösewicht-Rolle genauso auf wie Christoph Waltz als Kopfgeldjäger und Jamie Foxx als Django. Waltz Schauspielleistung wurde mit einem Oscar belohnt, genauso wie Tarantino für das Beste Originaldrehbuch. In Österreich war der Film der erfolgreichste Kinofilm des Jahres 2013.

 

 

True Grit (2010)

Mattie Ross (Hailee SteinfeldSecret Agency) ist ein mutiges Mädchen, dessen Vater Frank Ross bei einem Streit von Tom Chaney (Josh BrolinNo Country for Old Men) erschossen wurde. Nun macht sie sich auf den Weg, um die Leiche ihres Vaters abzuholen. Doch das allein reicht der 14-Jährigen nicht. Mattie will den Mörder ihres Vaters finden und ihn für seine grausame Tat bezahlen lassen. Jedoch braucht sie für ihr gefährliches Vorhaben Unterstützung, die sie bei dem abgehalfterten, trinksüchtigen Marshal Rooster Cogburn (Jeff BridgesMänner, die auf Ziegen starren) sucht. Das ungleiche Team macht sich auf die Spur Chaneys, die es in das Gebiet der Indianer führt. Auch Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon) ist dem gefährlichen Bösewicht auf den Fersen…

Der Spätwestern von den Regisseuren Ethan und Joel Coen (No Country for Old Men) ist die zweite Verfilmung von Charles‘ Portis Roman aus dem Jahr 1968. Der Kinofilm von den Coen-Brüdern sei jedoch kein Remake von der ersten Verfilmung, viel mehr eine Neuverfilmung des Romans. Der Western war insgesamt für zehn Oscars und sieben British Academy Film Awards nominiert, wurde jedoch nur mit einem British Academy Film Award in der Kategorie Beste Kamera ausgezeichnet. True Grit war der erste Erfolg der Brüder, der mehr als 100 Millionen US-Dollar in den USA einspielte; weltweit waren es bei einem Budget von geschätzten 38 Millionen Dollar nicht ganz 250 Millionen US-Dollar.

 

 

Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (2007)

Obwohl der Titel schon das tragische Ende des Films verrät, steckt natürlich auch eine Geschichte dahinter: Im Jahr 1881, nach dem Bürgerkrieg, ist der furchtlose Bandit Jesse James (Brad Pitt) landesweit als moderner Robin Hood bekannt. Gemeinsam mit seiner Bande überfällt er Züge und Banken. Dank seines legendären Rufs hat er unzählige Fans, darunter auch den 19-jährigen Robert Ford (Casey Affleck). Er möchte unbedingt Teil von James‘ Gaunerbande werden, doch der rücksichtslose Charakter seines Idols enttäuscht Robert zunehmend. Denn der wahre Jesse James hat wenig mit der Figur in den Groschenromanen zu tun. Doch was genau brachte den jungen Robert Ford zu seiner feigen Tat?

Der tragische Western vermittelt durchwegs eine melancholische Atmosphäre, bedient sich jedoch nicht den typischen Klischees eines Western. Der Film lebt von der Entwicklung der Charaktere und weniger von der Spannung. Wilde Schießereien, laute Explosionen und schnelle Actionszenen darf man sich nicht erwarten. Dafür kann man sich auf schöne Bilder, gute Kameraführung und starke Dialoge freuen. Casey Affleck wurde für seine Schauspielleistung sowohl für den Oscar als auch für den Golden Globe Award nominiert.

 

 

There Will Be Blood (2007)

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts startet Daniel Plainview (Daniel Day-LewisGangs of New York) ein Erdöl-Imperium in Kalifornien. Gemeinsam mit seinem vermeintlichen Sohn H.W. (Dillon Freasier) überzeugt er Landbesitzer, ihm Land zu verkaufen, unter dem er Öl vermutet. Diese Vermutung berichtet er natürlich nicht den Besitzern der Landflächen. Schon bald ist Plainview ein erfolgreicher und einflussreicher Ölmagnat. Doch das alles reicht ihm nicht und versucht weiterhin Land zu kaufen. Kurz bevor ihm der Paul Sunday (Paul DanoLooper) seine Farm in Little Boston zu einem Spottpreis verkauft, erkennt dessen Zwillingsbruder Pastor Eli (ebenfalls Paul Dano) die wahren Absichten von Plainview.

Das zweifach mit dem Oscar-ausgezeichnete Filmdrama von Regisseur Paul Thomas Anderson thematisiert sowohl den Fluch des Reichtums als auch den Konflikt zwischen Religion und Kapitalismus.  Für seine Rolle als Daniel Plainview erhält Daniel Day-Lewis den Golden Globe Award im Jahr 2008. Als Vorbereitung für die Rolle hörte sich der Schauspieler seltene Wachsbandaufnahmen der Zeit an, um den Dialekt perfekt sprechen zu können. Dieses Öl-Epos ist ein Pflichtfilm für alle Western-Liebhaber, da der Film immer noch nicht an Aktualität verloren hat.

 

 

No Country for Old Men (2007)

Texas 1980:  Bei einem Jagdausflug entdeckt der Kriegsveteran Llewelyn Moss (Josh BrolinSin City 2) zwei Gruppen von Männern, die sich aufgrund eines geplatzten Drogendeals gegenseitig erschossen haben. Neben einem totgeweihten Mann findet er außerdem einen Koffer mit zwei Millionen Dollar. Moss nimmt diesen Koffer mit ohne zu wissen, welche Folgen dieser Diebstahl noch mit sich bringen wird. Denn in dem Koffer befindet sich ein Peilsender, der Mexikaner zu ihm lockt. Nun beginnt ein Katz-und-Maus-spielt. Nicht nur die Mexikaner, auch ein Killer haben es auf den Koffer abgesehen. Und diesem eiskalte Auftragskiller mit dem Namen Anton Chigurh (Javier Bardem) ist es gerade gelungen, der Polizei zu entkommen…

Allein die Tatsache, dass der Film vier Oscars gewann (von acht Nominierungen), beweist, dass die Meisterleistung von den Regisseur-Brüdern Ethan und Joel Coen ein Must-See für alle Western-Fans ist. Nicht nur die glaubwürdige Verkörperung des brutalen Auftragskillers von Javier Bardem machen den Film sehenswert, auch die Kameraführung und die gesamte Handlung tragen dazu bei. Nicht umsonst belegte der Spielfilm bei einer BBC-Umfrage den 10. Platz der 100 bedeutendsten Filme des 21. Jahrhunderts.

 

 

Todeszug nach Yuma (2007)

Der Bürgerkriegsinvalide Dan Evans (Christian Bale) lebt mit seiner Familie auf einer öden Ranch in Arizona. Während der berüchtigte Outlaw Ben Wade (Russell Crowe) und seine Bande eine Postkutsche überfallen, werden Evans und seine beiden Söhne ungewollt Zeugen der brutalen Tat. Nur einer überlebt und das ist der Kopfgeldjäger Byron McElroy (Peter FondaSüdlich des Himmels – Westlich der Hölle). Evans bringt ihn zum Arzt in Bisbee, wo sich auch Wade aufhält und gefasst wird. Eine Eskorte soll den Schurken zur Bahnstation bringen, wo täglich ein Zug zum Staatsgefängnis in Yuma fährt. Evans und ein paar Männer übernehmen den Job und bringen Wade dort hin. Doch seine Wades Anhänger versuchen alles, um ihren Boss zu befreien…

Batman und Gladiator als Cowboys – ob das gut geht? Ja und wie gut das geht, zeigt uns James Mangolds Neuverfilmung von Zähl bis drei und bete, die im Laufe der Handlung an Spannung, Action und Intensität zunimmt. Beide Filme basieren auf der Kurzgeschichte „Three-Ten to Yuma“ von Elmore Leonard. Der Spät-Western zeigt schön den Verlauf der Bekanntschaft eines einfachen Farmers und eines brutalen Verbrechers. Sowohl die Filmmusik als auch der Ton waren jeweils für einen Oscar nominiert.

 

 

Open Range (2003)

Im Jahr 1882 führen Boss Spearmint (Robert DuvallDer Pate), Charley Waite (Kevin Costner), Mose (Abraham Benrubi) und der junge Button (Diego LunaTerminal) ein hartes Leben als Freegrazer. Die Aufgabe der vier Cowboys ist es, ihre Rinder von einer Weide zur nächsten zu treiben. Dabei streifen sie das kleine Örtchen Harmonville. Dort kommt es zu einem Eklat, denn die Gruppe ist dem tyrannischen Rancher Baxter (Michael Gambon, Sleepy Hollow) ein Dorn im Auge. Bei dem Streit wird der 16-jährige Button verletzt. Boss und  Charley entscheiden, Rache zu nehmen und für ihre Freiheit zu verteidigen. Doch dann lernt Charley die schöne und herzliche Sue (Annette BeningAmerican Beauty) kennen, die sein Leben schlagartig verändert…

Obwohl die Handlung nicht allzu spektakulär ist, machen die Hauptfiguren und deren Miteinander den Western umso spannender. Auch die atemberaubenden Bilder, die passende Musik und die Schauspielleistungen machen den Film sehenswert. Die konservativen Helden und ihr Überlebensmut werden perfekt inszeniert und gespielt. Altmodisches Kino für einen Western-Liebhaber!

 

 

 

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Dead Man (1995) Erbarmungslos (1992)  Django (1968) Der Schwarze Falke (1956)

 

 

 

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