Die Fastenzeit steht wieder an, ab dem 14. Februar sollen wir traditionsgemäß 40 Tage auf etwas verzichten, das uns Freude macht. Jedes Jahr wieder nehmen wir uns deshalb vor, auf ungesunde Nahrung zu verzichten und jedes Jahr wieder halten wir kaum durch. Food Dokumentationen eignen sich hervorragend, um die Motivation aufrecht zu erhalten, da sie die Effekte von Ernährung auf unseren Körper veranschaulichen.

Hier findet ihr Filme für vor, während und nach der Fastenzeit.

 

Dokumentationen über die Auswirkungen unserer Ernährung

 

Du bist was du isst

Diese Dokumentation erörtert, wie wir Menschen unsere Nahrung als Medizin nutzen können. Wir werden zum Beispiel darüber aufgeklärt, dass gekochte Nahrung von unserem Körper schlechter aufgenommen werden kann als Rohkost, da die Hitze die Struktur der Nahrung verändert. Das mögliche Resultat: Unser Körper reagiert ähnlich wie auf Gift. Ein Beispiel hierfür ist Kakao, denn die Kakaobohne enthält im rohen Zustand einen hohen Anteil an Vitamin C, der jedoch bei der Verarbeitung zur Schokolade unter Hitze verloren geht. Die Reportage rät zu einer Orientierung an den Naturvölkern, die Pflanzen zur Heilung verwenden und keine Chemie – Education instead of Medication.

 

What the Health

Woher kommen Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Bluthochdruck eigentlich? Und wieso kommen sie in manchen Ländern häufiger vor als in anderen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Dokumentation What the Health und liefert gleich die Antworten. Erkrankte Menschen konnten feststellen, dass ihre Genesung schneller voranschritt, wenn sie ihre Ernährung umstellten – das Zauberwort hier lautet vegan. Der Grund: Menschen sind nicht für eine tierische Nahrung gemacht und Hormone wie beispielsweise die Wachstumshormone in Milch sorgen nicht dafür, dass wir wachsen, sondern Krebszellen in unserem Körper wuchern können. Cholesterin und ungesunde Fette in Eiern und Milch sorgen dafür, dass unser Herz nicht mehr so arbeiten kann, wie es sollte. Wer sich für die Heilung einiger Krankheiten und nicht nur deren Symptome interessiert, sollte sich definitiv die Zeit nehmen, um dieses Dokumentation anzusehen.

Wer hier noch mehr hören will, kann sich die Dokumentation Hope For All: Unsere Nahrung, unsere Hoffnung ansehen.

 

Voll verzuckert – That Sugar Film

Auf amüsante und unterhaltsame Weise zeigt diese Dokumentation, welche Auswirkungen Zucker auf unseren Körper hat. Zucker steckt heutzutage in 80 Prozent unserer Lebensmittel, über den Tag verteilt isst ein Erwachsener etwa 40 Löffel Zucker. Damon Gameau verzichtet seit Jahren auf Zucker, doch für seine heranwachsende Familie wagt er den Selbstversuch und konsumiert vermeintlich gesunde Lebensmittel, die jedoch unnötigen Zucker enthalten. Das Ergebnis ist erschreckend, nicht nur der Bauch seiner schwangeren Frau wächst, sondern auch seiner und auch seine Organe nehmen durch die Ernährungsumstellung Schaden.

 

 

Der Gen-Food Wahnsinn

Viele denken hier vielleicht: „Gentechnik in Lebensmitteln? Das Thema ist in Deutschland doch vom Tisch.“ Das stimmt auch, in Deutschland sind gentechnisch veränderte Lebensmittel nicht erlaubt, doch die Dokumentation ist dennoch sehenswert; nicht nur, weil das in Urlaubsländern anders sein könnte, sondern auch, da das Thema Glyphosat auch behandelt wird, welches momentan heiß diskutiert wird. In Reportage heißt es, dass Gen-Food und Glyphosat Auslöser für viele Krankheiten wie beispielsweise Krebs, Entzündungen und viele Magen-Darm-Krankheiten sind. Unsere Organe können durch die Aufnahme nicht mehr ihre Arbeit verrichten und Nahrung zu Vitaminen und Nährstoffen umwandeln, der Darm-Trakt kann perforiert werden und somit gelangen die Mittel direkt ins Blut. Glyphosat kann so in unsere Zellen geraten und dadurch die Aufnahme von Nährstoffen verhindern und sogar Veränderungen der Fortpflanzungsorgane und bei Schwangeren Fehlgeburten verursachen.

 

Filme, die zum Nachdenken anregen

 

Fair Food – Genuss mit Verantwortung

Auch hier wird wieder an unser Bewusstsein appelliert. Die Doku berichtet hauptsächlich von der Bezahlung der Feldarbeiter in Florida, allerdings ist ihre Situation auf viele andere Länder übertragbar. Die Feldarbeiter leisten harte, körperliche Arbeit. Dennoch sind sie unterbezahlt. Doch die Bauern und großen Farmen tragen keine Schuld. Es sind die großen Supermarktketten, die die Preise für ihr Waren klein halten wollen, um ihre Kunden nicht zu vergraulen und Gewinneinbußen zu vermeiden. Dies hat Auswirkungen auf die Bezahlung der Feldarbeiter, denn durch die gedrückten Preise der Lebensmittel, müssen die Bauern Kosten einsparen wo es geht. Dies ist allerdings schwierig, wenn Dünger, Strom und so weiter immer teurer werden. Die Feldarbeiter in Florida setzen sich dafür, ein dass sie einen Cent mehr pro 250 Gramm geerntetes Obst oder Gemüse bekommen. Dies würde ihren Lohn verdoppeln und die Supermärkte und Endkonsumenten unmerkbar mehr kosten. Zudem haben die Feldarbeiter in Amerika die Initiative Fair Food Programm ins Leben gerufen. Sie sorgt dafür, dass die teilnehmennden Fast Food Restaurants und Supermärkte nur Lebensmittel verkaufen oder verwenden, die von Farmen stammen, die ihre Arbeiter fair bezahlen.

 

Taste the Waste –  Warum schmeißen wir unser Essen auf den Müll?

Taste the Waste ruft uns ins Bewusstsein, wie viel Lebensmittel in unseren reicheren Ländern entsorgt werden, obwohl sie noch genießbar sind und die Folgen dieses Zustands. Durchschnittlich 40 Kilogramm Essensmüll produziert ein Supermarkt in der EU täglich. Hierzu zählen unter anderem auch Lebensmittel, die extra aus ärmeren Ländern importiert wurden – wo man sie gut hätte brauchen können. Die Lebensmittel kommen meist direkt zur Biogasanlage, da sie nicht gespendet werden dürfen oder die Supermärkte so noch etwas Geld verdienen können. Durch die hohe Müllrate erleiden wiederum die Bauern Verluste, da die Supermärkte die Preise drücken, um ihre Gewinnspanne zu halten …

 

10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?

Bals soll es auf unserer Erde nicht mehr genug Nahrung geben für ihre geschätzten 10 Milliarden Bewohner. Der Grund: Überbevölkerung. Auf der Suche nach einer Lösung ist Valentin Thurn (Taste the Waste) auf der ganzen Welt unterwegs, um Antworten auf Fragen wie „Können Insekten uns das nötige Protein liefern?“ oder „Wird bald jeder seine eigene Nahrung anbauen?“ zu finden.

 

Food Fight

Diese Doku zeigt die absurde Entwicklung unserer Essenskultur. Auf der einen Seite steht das Fast Food mit seiner fragwürdigen Herkunft und auf der anderen Seite stehen Star-Köche, die auf eine regionale und frische Herkunft setzen. Bei unserem Besuch im Supermarkt erhoffen wir uns eine Auswahl an gesunden Lebensmitteln, doch durch die Ansprüche der Fast Food Industrie wurde das Aussehen und der Geschmack der Nahrungsmittel stark verändert. Schon in den 1960ern und 1970ern hatte sich deshalb eine Gegenbewegung aufgetan

 

Das System Milch

Milch steckt heutzutage in fast jedem Lebensmittel und ist daher immer noch ein äußerst wichtiges Handelsgut. Wie Maschinen produzieren Kühe die Milch in industriellen Landwirtschaftsbetrieben. Die Dokumentation beschäftige sich mit den Fragen wie sich dieser starke Milchkonsum auf Mensch und Natur auswirkt und welche Verantwortung Politiker und Verbraucher gegenüber dem Tier und der Natur haben. Landwirte, Wissenschaftler und weitere Experten erörtern welche Alternativen es zu der hochmodernen Milchindustrie gibt.

 

More than Honey

Bienen: Jeder kennt und fürchtet sie, weswegen sie im Sommer oftmals das zeitliche segnen müssen. Doch uns Menschen ist kaum bewusst wie wichtig die Bienen für unser aller Überleben ist. Sterben die Bienen aus, haben wir laut Albert Einstein nur noch vier Jahre zu leben. Doch hier geht es nicht nur um Honig. Bienen bestäuben Obst- und Gemüsepflanzen, wenn sie das nicht mehr tun können, haben wir keine Nahrungsmittel mehr. Nicht nur die Fliegenklatsche ist der Feind der Honigbien, auch Pestizide sorgen für ihrs Aussterben. Die industrielle Herstellung von Honig belastet die Bienen zusätzlich, das viele Reisen von Plantage zu Plantage stresst die Tiere und auch bei Bienen gibt es die Massentierhaltung, die das Übertragen von Krankheiten begünstigt. In manchen Gegenden Chinas gelten Bienen bereits als ausgestorben, dort werden die Pflanzen von Menschen per Hand bestäubt …

 

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