Regisseur Doug Liman (Die Bourne Identität, Mr. und Mrs. Smith) ist mit der Verfilmung des japanischen Kultbuches „All You Need is Kill“ ein absoluter Geniestreich gelungen. Der bitterböse Film Live Die Repeat: Edge of Tomorrow ist einer der schrägsten und besten Science-Fiction-Filme der letzten Jahre. In den Hauptrollen begeistern Tom Cruise und Emily Blunt.

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Der Inhalt

Nach einer Alien-Invasion steht die Menschheit kurz vor dem Ende. In aufreibenden Schlachten mit den physisch und technisch überlegenen „Mimics“ schöpft die Erdbevölkerung nach einem unerwarteten Sieg bei Verdun jedoch neue Hoffnung. Mit der Aussicht auf einen weiteren Sieg, wird PR-Meister und US-Major William „Bill“ Cage (Tom Cruise) nach London geschickt. Dort soll er mit einem Filmteam den nächsten Kampf begleiten – allerdings an der Front. Cage, der über keinerlei Kampferfahrung verfügt, bricht bei dieser Vorstellung in Panik aus. Als er fliehen will, wird er niedergeschlagen und zum Private degradiert. Aus nächster Nähe bekommt er daraufhin mit, dass alles eine große Falle der außerirdischen Besatzer ist. Nach kurzer Zeit wird Cage auch von einem außerirdischen Anführer, einem Alpha, in den Tod gerissen. Da er das Wesen jedoch ebenfalls tödlich verletzt vermischt sich sein Blut mit dem des Aliens. Einen Augenblick später erwacht Cage am Morgen des Vortages…

Die Kritik

Und täglich grüßt das Murmeltier in einem brutalen und zynischen Action-Science-Fiction-Gewand. Eine Kombination, die riesigen Spaß macht und auch auf anspruchsvolle Art und Weise unterhält. Der Film aus dem Jahr 2014 besticht auf allen Ebenen. Die Story ist positiv, verrückt und abgefahren und die halsbrecherische Inszenierung, die Liman hier an den Tag legt, passt perfekt dazu. Die Action-Sequenzen sind beeindruckend und absolut spektakulär. Die verschiedenen – teilweise krassen – Tode, die Cruise und Konsorten sterben müssen, strotzen nur so vor unterschiedlichen Ideen und sind voll von tiefschwarzem Humor. Wer Tom Cruise nichts abgewinnen kann, dürfte bei all den Verletzungen und Toden, die der Schauspieler erleiden muss, eine diebische Freude empfinden.

Neben der Story, der Inszenierung und der Action, sind es vor allem die beiden Hauptdarsteller, die dem Film eine Portion Ernsthaftigkeit verleihen und besonders machen. Der am Anfang unfassbar unsympathische und schleimige Cruise durchläuft eine Läuterung der sehr schmerzhaften Art. Er stellt dabei überzeugend die Wandlung und die sich einstellende Einsamkeit und Verzweiflung des Zeitschleifen-Opfers dar. Seine kongeniale Partnerin Emily Blunt begeistert als taffe und kampferprobte Supersoldatin. Ihre Rolle der Sergeant Rita Vratski ist aber nicht nur knallhart und gnadenlos, sondern ebenso voller emotionaler Tiefe und Verletzlichkeit.

Fazit
  • 9/10
    Action/Effekte - 9/10
  • 8/10
    Story - 8/10
  • 9/10
    Schauspieler - 9/10
  • 10/10
    Tom Cruise "Bashing"/innovative Todeszenen - 10/10
  • 8/10
    Mindfuck - 8/10
8.8/10

Summary

Ein rasantes und actiongeladenes Feuerwerk voller schwarzen Humors und dennoch emotional berührend. Science-Fiction-Action vom allerfeinsten mit einem grandiosen Schauspieler-Duo – ein Muss für jeden Fan des Genres.

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