Wir alle kennen es: der Geschichtsunterricht war zwar immer interessant, aber so genau erinnert man sich dann doch nicht an die Details. Dabei sind so viele Ereignisse gerade in heutigen Zeiten hochaktuell! Wie kam es dazu, dass Frauen heute wählen dürfen? Wer hat sich damals dafür eingesetzt? Zu Beginn des 18. Jahrhunderts begann mit der Aufklärung der Grundgedanke zur Gleichberechtigung der Frauen. Eine der berühmtesten Bewegungen fand in England Anfang des 20. Jahrhunderts statt: Sie nannten sich die Suffragetten. Emmeline Pankhurst war ihre Stimme! Die Regisseurin Sarah Gavron thematisierte ihre Geschichte und die Bewegung in dem Drama „Suffragette – Taten statt Worte„.

>Zum Film Suffragette – Taten statt Worte

 

Ein Film von Frauen, über Frauen, für alle!

Sarah Gavron besetzt die Rolle der Emmeline Pankhurst mit einer der stärksten Frauen in Hollywood: Meryl Streep!

Leider ist sie dennoch nur als Nebenrolle zu sehen. Emmeline Pankhurst richtet von ihrem Balkon aus das Wort an lauter Frauen, – jung und alt –  die Ermutigung ihrer intellektuellen Anführerin brauchen. Die bisherigen friedlichen Demonstrationen haben kaum Erfolge gebracht, stattdessen mussten viele Frauen für ihren stillen Protest ins Gefängnis. In einer fesselnden Ansprache ruft Emmeline Pankhurst zur Rebellion auf!

Never surrender, never give up!

 

Von der einfachen Wäscherin zur Kämpferin

Das Historiendrama stellt stattdessen die Wäscherin Maud Watts (Carey Mulligan, Shame) in den Fokus des Geschehens. Die junge Frau hat am Anfang des Films nichts mit den Aufständen zu tun. Stattdessen führt sie ein einfaches Leben als Arbeiterin, Ehefrau und Mutter. Doch eines Tages gerät Maud in einen Protest der Suffragetten hinein und entdeckt in der Menge ihre Kollegin Violet (Anne-Marie Duff). Maud wird von der Courage und dem Kampfgeist der Frauen, die die Gleichberechtigung verlangen, angesteckt und schließt sich ihnen an.

 

Der Film behandelt fabelhaft, wie Frauen nicht nur von gesetzlichen und politischen Strukturen unterdrückt wurden, sondern in jeglicher Beziehung dem Wohlwollen der Männer ausgesetzt waren. Trotz der Gefahr, alles zu verlieren setzten sich diese Frauen mit voller Kraft für ihre Gleichberechtigung ein.

Taten statt Worte“ lautete ihre Devise. Denn Krieg war die einzige Sprache, die Männer verstehen.

Feminismus auf der Leinwand, der durch die Zusammenarbeit vieler kluger und talentierter Frauen entstand. Gleichberechtigung der Geschlechter: ein Thema, das heute noch von großer Bedeutung ist. Suffragette – Taten statt Worte ist sowohl ein kurzer Ausflug in die Geschichte, als auch Inspiration und Anstoß für Überlegungen zu aktuellen Zuständen! Wer sich in dieser Hinsicht also weiterbilden und gleichzeitig qualitativ hochwertige Filmkunst genießen möchte, sollte sich den Film unbedingt anschauen!

 

>Zum Film Suffragette – Taten statt Worte

 

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