Ari Aster ist ein kompletter Newcomer in der Filmbranche. Sein Debütfilm Hereditary gilt jedoch schon jetzt als Horrorfilm des Jahres und wird mit Meisterwerken wie Der Exorzist, The Conjuring oder The Babadook verglichen. Der Psycho-Horror mit einer fesselnd dichten Atmosphäre und einer hochspannenden Geschichte ist Star-besetzt und läuft am 14. Juni in den heimischen Kinos an.

Die vielfach preisgekrönte Schauspielerin Toni Colette übernimmt in Hereditary die Hauptrolle der Annie, einer liebevollen Mutter. Gemeinsam mit ihrem Mann Steve (Gabriel Byrne) und ihren beiden Kindern Peter (Alex Wolff) und Charlie (Milly Shapiro) lebt sie an einem abgelegenen Waldrand. Als ihre eigene Mutter Ellen stirbt, bekommt es Annies Familie mit grauenhaften Ereignissen zu tun: Furchterregende Geheimnisse liegen in der Familiengruft begraben, das Erbe von Annies Ahnen ist schrecklich und zutiefst verstörend. Immer tiefere Kreise ziehen die Auswirkungen von Annies Erbe, immer mehr hinterlässt es sichtbare Spuren in ihrer Familie. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und Annie begreift schnell, dass hier alles auf dem Spiel steht.

Toni Colette und Gabriel Byrne geben ein glaubwürdiges Ehepaar ab, Colette als tragende Figur Annie ist schlichtweg eine Wucht. Doch auch die Jungdarsteller Milly Shapiro als ihre Tochter und Alex Wolff als ihr Sohn liefern eine furiose Show ab. Neben dem intensiven Schauspiel überzeugt vor allem Ari Asters grandiose Inszenierung, die eine Mischung aus James Wan und Andres Muschietti (Es, Mama) ist. Schon beim Sundance Filmfestival sorgt Hereditary für Entsetzen und Gänsehaut. Ab 14. Juni läuft der Horror in den heimischen Kinos und dürfte auch da Zuschauer in seinen Bann ziehen.

 

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