Peter Farrelly produziert normalerweise zusammen mit seinem Bruder Bobby heitere Komödien, wie etwa Verrückt nach Mary (1998) oder Dumm und Dümmer (1995). Jetzt wandelt er das erste Mal auf Solopfaden. Dem Genre ist er treu geblieben, jedoch ist die Handlung gesellschaftskritischer und vielschichtiger: „Green Book“ ist eine herzhafte und charmante Geschichte über Freundschaft, welche keine Grenzen, Klassen oder Hautfarben kennt. Ein Bild davon kannst Du Dir im neuen Trailer machen!

„Green Book“ spielt in den 1960er Jahren und handelt von zwei Männern, die sich gemeinsam auf eine Konzert-Tournee von New York bis zu den Südstaaten begeben. Der talentierte Jazz-Pianist Dr. Don Shirley (Mahershala Ali, Moonlight), ein Afroamerikaner, engagiert den aus einfachen Verhältnissen stammenden italo-amerikanischen Tony Lip (Viggo Mortensen, Herr der Ringe) als seinen Fahrer und Leibwächter. Gemeinsam durchqueren sie mithilfe eines Reiseführers für Afroamerikaner mit dem Titel „Das Grüne Buch für schwarze Autofahrer“ das Land, das von Diskriminierung, Rassentrennung und Gewalt gegen Afroamerikaner geprägt ist. Spätestens als Dan die Demütigung, die Shirley alltäglich zu spüren bekommt, am eigenen Leibe erlebt, beginnt er die verkrampfte Verhaltensweise des Musikers zu begreifen. Auf ihrer Reise wird immer wieder die Unterschiedlichkeit ihrer Denk- und Lebensweisen auf eine humorvolle Weise verdeutlicht. Dennoch entwickelt sich zwischen ihnen eine enge Freundschaft.

 

Den Namen erhielt der Film vom real existierenden Buch „Das Grüne Buch für schwarze Autofahrer“. Dieses erschien seit den von 1930 bis 1964 jährlich und listete die wenigen Unterkünfte, Restaurants und Tankstellen auf, die auch eine Anlaufstelle Afroamerikanern bot. Die Veröffentlichung des Civil Rights Acts machte den Reiseführer ab Mitte der 60er Jahre überflüssig.

 

Green Book basiert auf einer wahren Begebenheit und feierte auf dem diesjährigen Toronto International Film Festival seine Weltpremiere. Die Reise zweier Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten, bewegte die Zuschauer und erhielt den heiß begehrte Publikumspreis.

 

Filmstart ist hierzulande für den 31. Januar 2019 geplant.

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