Glamour pur war am Sonntag wieder mal das große Motto in der Filmmetropole Los Angeles, denn die Golden Globes wurden verliehen – der erste große Wegweiser Richtung Oscars. Hochgehandelte Filme, wie „A Star is Born“ oder „BlacKkKlansman“ gewannen dabei allerdings nur eine Trophäe oder gingen gänzlich leer aus, während die Filme „Green Book“, „Bohemian Rhapsody“ und „Roma“ zu den großen Gewinnern wurden.

Es war eine Nacht der Überraschungen: Bradley Coopers Musiker-Drama „A Star is Born“ gewann zwar, jedoch „nur“ den Golden Globe für den besten Titelsong eines Films. Selbst die hochgehandelte Lady Gaga ging in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin leer aus. Den Preis bekam dafür Grande Dame Glenn Close für ihre Leistung in „The Wife“. Bester Hauptdarsteller eines Dramas wurde Freddy Mercury-Mime Rami Melek. Der Film Bohemian Rhapsody wurde zudem auch als Bestes Filmdrama ausgezeichnet.

Auf dem Gebiet der Komödie dominierte das Drama „Green Book“. Der Film über eine Freundschaft zwischen einem schwarzen Musiker und seinem weißen Bodyguard und Fahrer heimste die Auszeichnung als Bester Film ein. Zudem gewann Mahershala Ali den Golden Globe als Bester Nebendarsteller. In den Hauptrollen der Kategorie Beste Komödie/Musical gewannen Christian Bale als Dick Cheany in „Vice – Der zweite Mann“ und die britische Ausnahmeschauspielerin Olivia Coleman für den Film „The Favourite“.

Mit dem Golden Globe für Beste Regie und Bester nicht-englischsprachiger Film wurde der Mexikaner Alfonso Cuarón für Roma geadelt. Die deutschen Vertreter Daniel Brühl (Bester Hauptdarsteller in einer Mini-Serie) und Florian Henckel von Donnersmarck („Werk ohne Autor“) gingen dafür leer aus.

Hier eine Übersicht über die wichtigsten Gewinner:

(Wer alle Gewinner wissen will, der kann das hier nachschauen)

  • Bestes Filmdrama – „Bohemian Rhapsody“
  • Beste Komödie/Musical – „Green Book“
  • Bester Schauspieler in einem Filmdrama – Rami Malek („Bohemian Rhapsody“)
  • Beste Schauspielerin in einem Filmdrama – Glenn Close („The Wife“)
  • Bester Schauspieler in einer Komödie/Musical – Christian Bale („Vice“)
  • Beste Schauspielerin in einer Komödie/Musical – Olivia Colman („The Favourite – Intrigen und Irrsinn“)
  • Bester Nebendarsteller – Mahershala Ali („Green Book“)
  • Beste Nebendarstellerin – Regina King („If Beale Street Could Talk“)
  • Beste Regie – Alfonso Cuarón („Roma“)
  • Bester nicht-englischsprachiger Film – „Roma“ (Mexiko)
  • Bester Filmsong – „Shallow” aus „A Star Is Born“ (Lady Gaga, Mark Ronson, Anthony Rossomando, Andrew Wyatt)

 

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