Jeremy Dyson und Andy Nyman schrieben für Englands Theaterbühnen ein sehr überzeugendes Theaterstück: Mit konventionellen Jump Scares jagten sie Theaterbesuchern einen höllischen Schrecken ein, nach drei Akten verließen die Zuschauer äußerst verstört die Theaterhäuser. Nun haben sie ihren eigenen Stoff fürs Kino adaptiert und einen unheimlichen Episodenfilm geschaffen.

 

Andy Nyman hat nicht nur gemeinsam mit Jeremy Dyson Regie geführt, sondern ist auch in die Rolle des Professors Goodman geschlüpft. Der ist vollkommen davon überzeugt, dass übernatürliche Phänomene vollkommener Humbug sind und man für jedes „unerklärliches“ Ereignis sehr wohl eine wissenschaftliche Erklärung finden. Deshalb nimmt der zynische Skeptiker an einer Show namens „Psychic Cheats“, in der er jeweils drei „paranormalen“ Fällen auf den Grund geht und sie schlussendlich als Lüge zu entlarven gedenkt.

Dass vor einigen Jahren sein großes Idol Charles Cameron (Leonard Byrne) genau an dieser Aufgabe scheiterte, scheint Goodman wenig auszumachen. Cameron zog sich aus der Öffentlichkeit zurück, galt lange als verschollen und soll an den Gruselfällen zerbrochen sein. Als er Goodman kontaktiert, ist dieser mehr geschmeichelt als überrascht. Doch dann widmet er sich den Fällen, die Cameron ihm zu untersuchen gibt und muss schon bald an sich und seiner Überzeugung zweifeln. Drei unheimliche Begebenheiten, drei übernatürliche Begegnungen. Goodman verliert langsam aber sicher den Verstand, denn die Geschichten, die er untersucht, sind schlichtweg unfassbar.

Einmal wäre da der Irrenhauswächter Matthews (Paul Whitehouse), dann ist da der junge Simon (Alex Lawther), der eine fürchterliche Begegnung erlebt und schlussendlich gibt es da noch Mike Priddle (Martin Freeman), einen seinerseits skeptischen Geschäftmann, der eine schreckliche Last mit sich herumtragen muss.

Ghost Stories läuft am 19. April 2018 in den deutschen Kinos an und dürfte den ein oder anderen Zuschauer eine gehörige Portion Schrecken einjagen.

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