Sie ging als Favorit ins Rennen und enttäuschte nicht: Zum insgesamt dritten Mal gewann die Erfolgsserie Game of Thrones den Emmy für die beste Drama-Serie. Wer durfte sich sonst noch über eine Auszeichnung freuen? Hier eine Übersicht über die größten Gewinner und überraschendsten Verlierer des Abends.

Mit 22 Nominierungen war der Dauerbrenner Game of Thrones ins Trophäen-Rennen gegangen – und zum dritten Mal zur besten Dramaserie gekürt worden. Insgesamt gewann die Serie neun Emmys, viele davon aber eher in Nebenkategorien, wie etwa für Make-up und Spezialeffekte. Immerhin konnte Tyrion Lannister-Schauspieler Peter Dinklage nach 2011 und 2015 zum 3. Mal den wichtigsten Fernsehpreis in der Kategorie Bester Nebendarsteller einheimsen.

Eine andere erwähnenswerte Gewinnerin ist Claire Foy (The Crown) in der Katgeorie Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie. Ihr männliches Pendant ist Matthew Rhys (The Americans), der sich gegen doppelte Konkurrenz aus This Is Us (Milo Ventimiglia, Sterling K. Brown) und Westworld (Jeffrey Wright, Ed Harris) durchsetzte. Überhaupt ging die hochgelobte Science-Fiction-Western-Serie Westworld mit vier Auszeichnungen bei 21 Nominierungen verhältnismäßig leer aus. Immerhin konnte Thandie Newton den Preis für Beste Nebendarstellerin abstauben.

Bei den Comedy-Serien gab es eine kleine Überraschung, da sich Bill Hader (Barry) als bester Darsteller gegen Danny Glover (Atlanta) und William H. Macy (Shameless) durchsetzte. Insgesamt dominierte hier aber „The Marvelous Mrs. Maisel“ mit acht Auszeichnungen – darunter für Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste Haupt- und Nebendarstellerin. Gilmore Girl-Regisseurin und Autorin Amy Sherman-Palladino steht hinter der 50er Jahre-Comedy-Serie.

Bei den Miniserien gab es insgesamt sieben Preise für The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story. Die zweite Staffel der Serie American Crime Story beschäftigt sich mit dem Mord an dem Modezaren vor 21 Jahren.

Höhepunkt des Abends

Für den emotionalsten Moment des Abends sorgte Regisseur Glen Weiss – Auszeichnung für Beste Regie einer Unterhaltungssendung –, der die Zeit seiner Dankesrede nutzte, um seiner Freundin einen Heiratsantrag zu machen. Überhaupt herrschte anlässlich der 70. Verleihung des prestigeträchtigsten Fernsehpreises eine feierliche Stimmung.

Die Moderation der Show in Los Angeles übernahmen die „Saturday Night Live“-Comedians Colin Jost und Michael Che. Schon letztes Wochenende wurden Emmys in rund hundert Kreativ-Kategorien verliehen, in der Haupt-Show am Montag ging es nun noch um 26 Preise.

Ausgewählte Emmy-Gewinner im Überblick (die vollständige Liste findest Du hier.)

  • Beste Dramaserie: Game of Thrones
  • Beste Comedyserie: The Marvelous Mrs. Maisel
  • Bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie: Matthew Rhys (The Americans)
  • Beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie: Claire Foy (The Crown)
  • Bester Nebendarsteller in einer Dramaserie: Peter Dinklage (Game of Thrones)
  • Beste Nebendarstellerin in einer Dramaserie: Thandie Newton (Westworld)
  • Bester Hauptdarsteller in einer Comedyserie: Bill Hader (Barry)
  • Beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie: Rachel Brosnahan (The Marvelous Mrs. Maisel)
  • Beste Nebendarstellerin in einer Comedyserie: Alex Borstein (The Marvelous Mrs. Maisel)
  • Bester Nebendarsteller in einer Comedyserie: Henry Winkler (Barry)
  • Beste Regie einer Dramaserie: Stephen Daldry (The Crown)
  • Beste Miniserie: The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story
  • Bester Hauptdarsteller in einer Miniserie: Darren Criss (The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story)
  • Beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie: Regina King (Seven Seconds)

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