Black Panther ist nicht nur der erste afroamerikanische Superheld in der Geschichte des Kinos, er stellt gerade auch noch einen Kino-Rekord nach dem nächsten auf. Nun hat er innerhalb von vier Wochen die eine-Milliarde-US-Dollar-Grenze an den Kinokassen geknackt und ist weiter auf Erfolgskurs.

Mit überwiegend afroamerikanischen Filmemachern hinter und schwarzen Darstellern vor der Kamera ist Black Panther nicht nur bahnbrechend in Sachen Hollywood-Reformierung: Das neueste Marvel-Abenteuer beweist damit auch, dass Superhelden eben nicht blauäugige, blondgelockte stählerne Supermen sein müssen, sondern durchaus kultur- und Ursprung-technisch divers sein können. Chadwick Boseman (der schon in The First Avenger Civil War den wakandischen Königssohn T’Challa mimte) verkörpert die Titelfigur des smarten Helden mit viel persönlichem und gesellschaftlichem Druck, der in seinem Bestreben nach Gerechtigkeit an seine Grenzen gelangt. An der Seite des Newcomers spielen die Oscar-prämierte Lupita Nyong’o, die Oscar-nominierte Angela Bassett, der unglaublich authentische Michael B. Jordan (Creed – Rocky’s Legacy) und einige andere namhafte Größen der afroamerikanischen Schauspielerschaft.

Dass Black Panther keine Ausnahme an den Kinokassen darstellt, beweist Disneys neuester Streich in den USA: A Wrinkle in Time, ebenfalls mit einer afroamerikanischen Jungdarstellerin (Storm Reid) in der Hauptrolle und der Power-Lady Oprah Winfrey in einer glamourösen Nebenrolle, ist dem Marvel-Abenteuer dicht auf den Fersen. Kurz nach den äußerst politischen und denkwürdigen Oscars 2018 ist das ein medienwirksames Statement, das fast schon eine Meilenstein in der Filmgeschichte darstellen könnte.

Fakt ist: Black Panther ist auf dem besten Weg, einer der erfolgreichsten Filme 2018 zu werden und führt auch in Deutschland weiterhin die Spitze der Kino-Charts an.

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