Spätestens seit Staffel 6 haben selbst die aufmerksamsten Leser der erfolgreichen Fantasyreihe den Serienguckern nichts mehr voraus: Die Handlung der Bücher verbleibt hinter der Handlung der Serie. Doch George R. R. Martin ist seinen Lesern und Zuschauern immer noch endlos voraus. Einige Fans maßen sich dennoch an, zwischen den Zeilen gelesen zu haben, was noch auf uns zukommt. Hier kommen 10 verrückte Fantheorien, die bei genauer Überlegung gar nicht so verrückt erscheinen:

(ACHTUNG: SPOILER!)

Alle bisherigen Staffeln auch im maxdome Store erhältlich: 

 

Der Nachtkönig ist ein Targaryen – oder ein Stark?

In der Targaryen Familie ist die Zahl 3 schon immer von großer Bedeutung. Für die Serie ist die Zahl dabei vor allem in einer Theorie wichtig: Es soll drei Drachenreiter geben. Diese müssen natürlich Targaryens sein. In Staffel 6 und 7 wurde scheinbar bestätigt, dass Jon einer der Reiter sein würde. Er ist ein Targaryen und hatte auch schon Kontakt mit den Drachen: Sie scheinen ihn zu akzeptieren.

Doch offen blieb: wer ist der dritte Reiter? Lange Zeit wurden Theorien über Tyrion Lennister aufgestellt. Laut seiner Beschreibung im Buch (die in der Serie allerdings nicht übernommen wurde), würde er als Targaryen passen und auch sonst scheint ihn einiges mit Daenerys und Jon zu verbinden. Allerdings muss man sich das Ende der 7. Staffel in Erinnerung rufen: Der Drache Viserion kämpft nicht länger auf der Seite von Daenerys. Er gehört jetzt der Armee der Weißen Wanderer an. Durch seinen Tod und die Wiederbelebung wurde der Nachtkönig zum dritten Reiter.

Aber wer ist der Nachtkönig? Ist er tatsächlich ein Targaryen? Einige Theorien besagen, dass Rhaegar Targaryen, also Jons biologischer Vater, der Nachtkönig ist. Ein Anhaltspunkt dafür ist, dass er in Staffel 7 Folge 6 durch Feuer läuft. Die einzigen Menschen, die diese Fähigkeit besitzen, sind Targaryens.

Die meisten Fans sind aber überzeugter von der Stark-Theorie. Diese basiert auf einer Geschichte, die Bran Stark immer von der Alten Nan erzählt bekommen hat: Es gab einmal einen Lord Kommandant der Nachtwache, der sich in einen Weißen Wanderer verliebte. Man nannte ihn den Nachtkönig (im Originalen gibt es hier einen Unterschied zum Anführer der Weißen Wanderer in der Schreibweise. Im Deutschen wurde dieser aber nicht übernommen). Er heiratete die Frau mit der bleichen Haut und den leuchtend blauen Augen und ernannte sich selbst zum König. Unter seiner Herrschaft sollen schreckliche Taten passiert sein, darunter Menschenopfer. Erst durch die Verbindung mehrerer Häuser konnte er gestürzt werden.

Die Alte Nan erzählt Bran darüber hinaus, dass sie den wahren Namen des Nachtkönigs kennt: Brandon Stark. Zwar erzählt die alte Frau viel Quatsch, allerdings könnte in dieser Geschichte ja doch ein wahrer Kern stecken. Und wenn die Starks gegen einen ihres eigenen Bluts in den Kampf ziehen müssen, könnte dies das bittersüße Ende bedeuten, dass George R.R. Martin uns allen prophezeit.

 

Jon Snow ist Azor Ahai

Eine Fantheorie mit Berechtigung behandelt Jon Snow und sein Schicksal. Die Rote Priesterin Melisandre ist seit Stannis‘ Fall davon überzeugt, dass Jon Snow der vom Roten Gott auserwählte „Lichtbringer“ Azor Ahai ist und damit derjenige, der die ewige Dunkelheit und Kälte zurückschlagen und so die Menschheit vor dem sicheren Untergang bewahren wird. Und schließlich schafft es Melisandre tatsächlich, mit Hilfe des Roten Gottes den von seinen Kameraden ermordeten Jon von den Toten zurückzuholen. Der will von der mysteriösen Magierin aber nichts wissen und schickt sie fort, als er erfährt, dass sie die junge Prinzessin Sharin lebendig verbrannte.

Doch auch wenn Melisandre nun fort ist, der Verdacht bleibt bestehen, dass sie Recht haben könnte. Schließlich ist Eis, Jons Schwert, aus Valyrischem Stahl gemacht und damit imstande, Weiße Wanderer zu töten. Außerdem war er bereits mehrere Male im Norden und konnte mehr oder weniger erfolgreich vor den Schergen des Nachtkönigs fliehen. Das Tüpfelchen auf dem „i“ ist jedoch Jons Bestreben, die Wildlinge und die Menschen südlich der Mauer zu einer Allianz zu formen, die gegen die dunkle Bedrohung des Nordens antritt – gemeinsam. Und da nun auch Jons Herkunft enthüllt ist, ist er nicht nur als Stark ein Nachfahr der ursprünglichen Ureinwohner von Westeros, sondern auch trägt auch das Drachenblut Valyriens in sich.

Es scheint also recht wahrscheinlich, dass Jon Snow Azor Ahai ist. Was bedeutet das aber für ihn und die kommenden Handlungen? Laut der Prophezeiung über den auserwählten Lichtbringer hat er ein schweres Los zu tragen – ein tragisches Schicksal ist ihm vorbestimmt. Er rettet zwar die Menschen, muss das jedoch tun, indem er sein Schwert mit dem Blut seiner geliebten Nissa Nissa (große Liebe) tränkt. Das bringt uns zur nächsten Fantheorie:

 

Jon Snow und Daenerys lieben sich – und er tötet sie

Jon Snows Nissa Nissa soll nämlich niemand anderes als Königin Daenerys Targaryen sein, Mutter der Drachen und Sprengerin der Ketten. Dies wird durch die letzte gemeinsame Szene der beiden Charaktere in der siebten Staffel natürlich unterstützt. Wenn Jon nun wirklich Azor Ahai ist, dann müsste er seine mächtige Geliebte töten. Denn nur wenn sein Schwert mit ihrem Blut getränkt ist, kann er die Bedrohung aufhalten.

Allerdings wurde in Staffel 7 auch darauf hingewiesen, dass der Azor Ahai nicht zwingend männlich sein muss. Daenerys erfüllt also ebenfalls alle Kriterien, um die Retterin zu sein. Dadurch würde sich die Theorie umdrehen und Jon wäre derjenige, der ins Leben zurückgeholt wurde, nur um zu sterben.

 

Jon Snows Tod führt zum entscheidenden Vorteil gegen den Nachtkönig

Hierbei geht es nicht um den tragischen Tod des Partners des Azor Ahai, sondern um den bereits geschehenen Tod von Jon Snow in Staffel 5. Diese Theorie stützt sich auf Staffel 7 Folge 6. Hier unternimmt eine Gruppe einen Ausflug hinter die Mauer, um einen Untoten zu fangen. Wie zu erwarten, geht dieser Plan ziemlich schief: Daenerys kommt mit ihren Drachen zur Rettung. Der Nachtkönig ist auf diesen Besuch allerdings vorbereitet und tötet einen der Drachen mit einem Speer.

Aufmerksamen Fans ist aufgefallen, wie präzise die Bewegungen des Nachtkönigs auf den Drachen ausgerichtet sind. Es wirkt fast schon eingeübt – als ob er die nächste Bewegung des Drachens bereits kennt. Daraus schlossen die meisten, dass der Nachtkönig die gleichen Fähigkeiten wie Bran besitzt und die Zukunft sehen kann. Allerdings verfehlt der zweite Speer Drogon.

Die Theorie besagt, dass das daran liegt, dass Jon Daenerys zuruft, sie solle aufbrechen. Jons Tod führte somit dazu, dass seine Zukunft im schwarzen liegt, da seine Geschichte eigentlich bereits zu Ende geschrieben war. Auch der Nachtkönig könne nicht sehen, wie Ereignisse sich entwickeln, wenn Jon Einfluss darauf nimmt. Wenn er also Einfluss auf das Geschehen nimmt, ist eine Prognose der Auswirkungen für die Weißen Wanderer nicht möglich. Das ergibt den entscheidenden Vorteil für den finalen Kampf.

 

Arya Stark wird böse

Arya Stark hat ein schweres Los: Ihre Familie ist mehr oder weniger tot, sie wurde erst vom Bluthund gekidnappt, dann floh sie nach Braavos und zu guter Letzt sollte sie während ihrer Ausbildung bei den Gesichtslosen auch noch gemeuchelt werden. Aber die jüngste der Stark-Töchter ist zäh und dreht den Spieß einfach um: Sie tötet ihre Kontrahentin und beginnt ihren Feldzug gegen die Mörder ihrer Familie. Den Anfang macht sie mit Walder Frey, dem sie das Fleisch seiner getöteten Söhne vorsetzt und ihm kurzerhand die Kehle aufschlitzt. In der letzten Staffel folgte dann die lang erwartete Rache an Kleinfinger. Kein Wunder, dass Arya ein wenig durchdreht, bei dem Leid, dass sie durchgemacht hat. Aber die Gesichtslose, die mittlerweile zum Vielgesichtigen Gott betet, scheint dem Bösen langsam aber sicher komplett zu verfallen. Die Fantheorie, dass Arya letztendlich wirklich böse wird und selbst gegen ihre eigene verbliebene Familie (Jon Snow und Sansa Stark) in den Kampf zieht, wird von einer Behauptung der Arya-Darstellerin Maisie Williams gestützt: Die meinte nämlich, ihre Figur habe viel Ähnlichkeit mit Anakin Skywalker. Und was aus dem wurde, ist uns ja allen bewusst.

  

Brienne von Tarth ist Teil von Cerseis düsterer Prophezeiung

Aufmerksame Zuschauer/Leser haben schon bemerkt, dass sich die Prophezeiung der Hexe über Cersei Lennister langsam aber sicher bewahrheitet. Die fiese Lennister-Tochter hat als junges Mädchen eine Hexe ihr Blut kosten lassen, woraufhin diese ihr die Hochzeit mit dem König, drei leibliche Kinder und den Tod derer voraussagte. Diese Ereignisse traten bereits ein, denn Cerseis Erstgeborener Joffrey verlor sein Leben bei einem Giftanschlag, ihre Tochter Myrcella wurde von den Sandschlangen aus Dorne ermordet und Cerseis jüngster Sprössling, König Tommen, nahm sich sein Leben.

Doch die Prophezeiung der Hexe sagte Cersei auch, dass sie von einer „jüngeren und schöneren“ vom Thron gestoßen wird und dass diese Konkurrentin ihr „alles nehmen würde, was ihr lieb ist“. Vollblutmutter Cersei hat nicht mehr viel, was ihr genommen werden könnte – außer dem Königreich. Und ihrem Bruder/Liebhaber/Vater ihrer Kinder Jaime Lennister. Doch der liebt Cersei über alles. Oder? Nicht ganz. Denn in Buch und Serie wird angedeutet, dass Jaime durchaus Gefühle für die wenig ansehnliche, aber tapfere und ehrbare Brienne von Tarth haben könnte. Aber die Prophezeiung spricht doch eindeutig von Daenerys, die Cersei vom Thron stoßen wird. Oder von Sansa Stark. Oder? Nicht unbedingt. Denn schon bei Briennes erstem Auftritt, wird ihr Beiname vorgestellt: Brienne die Schöne. Und jünger als Cersei ist sie auch, wie in den Büchern verraten wird. Nämlich ganze 14 Jahre. Die Hexe sagte Cersei auch auf den Kopf zu, dass sie sterben wird, sobald ihre Tränen sie ertränkt haben und zwar durch die Hände des Valonqar, der sie erdrosseln wird.

Valonqar bedeutet „Kleiner Bruder“. Cersei ist deshalb der festen Überzeugung, dass sie durch die Hände von Tyrion sterben wird. Doch viele sind der Meinung, dass Jamie tatsächlich der Bruder sein wird, der sich gegen sie richtet. Das wäre aufgrund ihrer gemeinsamen Geschichte auch das viel bitterere Ende für diese Figur.

 

Das Duell der Brüder

Weniger Fantheorie, viel mehr handfeste Spekulation ist das Aufeinandertreffen der Clegane-Brüder. Sandor, der „Bluthund“ Clegane und Gregor, „der Berg“ Clegane, fochten schon so manchen Kampf vor der eigentlichen Handlung und später in den Büchern/der Serie selbst aus. Dass Sandor seinen Bruder über alles hasst, ist klar: Schließlich hat der dem Jüngeren wegen eines Spielzeugs den Kopf in Kaminfeuer gehalten und ihn so auf Lebzeit entstellt und gebrandmarkt. Außerdem dient Gregor den Lennisters. Nach seiner tödlichen Verwundung durch die Viper, Prinz Oberyn Martell und der Wiederbelebung durch Alchemist Qyburn mehr denn je: Der wandelnde Zombie horcht allein auf die Befehle der Königinmutter und wird durch seine übernatürliche Behandlung zur unmenschlichen Kampfmaschine. Aber auch Sandor ist nicht totzukriegen: Während wir eine ganze Staffel lang glaubten, er habe das Zeitliche gesegnet, kehrte er fast unbehelligt zurück. Und zwar mit so viel Zorn, Rachsucht und perfektionistischer Schwerthand, dass wir gar nicht wüssten, ob wir wirklich auf den Berg setzen würden, sollte es zum Kampf kommen.

Einziges Problem: Wie wir wissen, können Zombies nur durch Feuer getötet werden. Gregor ist mittlerweile mehr Zombie als Mensch. Muss der Bluthund sich also seiner größten Angst stellen, um seinen Bruder endgültig besiegen zu können?

 

Der dreiäugige Rabe ist Bran Stark aus der Zukunft

Zugegeben, der Zug mit dem dreiäugigen Raben ist abgefahren, weil er schon tot ist, wie wir hautnah mitansehen mussten. Die ganze Sequenz rund um seinen Tod und der abgefahrenen Erklärung, warum Hodor nur „Hodor“ sagen kann („Hold the door!“) war ein wenig viel für die Zuschauernerven, zumal sie nicht wirklich Antworten auf Brans Fragen geliefert hat. Eine krasse Fantheorie behauptet nun aber, das liege daran, dass der Dreiäugige Rabe (gespielt von Max von Sydow) Bran selbst sei – aus der Zukunft. Dass in seinem Reich die Grenzen von Gut, Böse, Physik und Zeit ausgelotet wurden, war ohnehin schon klar. Und wer sollte Bran eher auf sein Leben als Dreiäugiger Rabe vorbereiten, als er selbst? Klingt verrückt, ist aber ganz plausibel, wenn man es sich genau überlegt: Der Bran, der aus der Zukunft kommt, hat miterlebt, was mit der Welt passiert und will um jeden Preis verhindern, dass es so kommt. Also kehrt er zu sich selbst zurück und versucht sich auf den rechten Weg zu bringen. Bran mit seinen Wargkräften und den Einblicken in Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft ist nämlich sehr, sehr mächtig und wird mit Sicherheit noch wichtig für die Geschehnisse nördlich wie südlich der Mauer. Vor allem seine (bedrohliche) Verbindung mit dem Nachtkönig muss eine tiefere Bedeutung haben.

 

„Baut eine Mauer“, sagten die Weißen Wanderer

Was wollen die Weißen Wanderer? Und wieso richten sie sich jetzt – nach so vielen Jahren – wieder gegen die Menschen?

Eine Theorie besagt, dass das „absolut Böse aus dem Norden“ vielleicht gar nicht böse ist. Dies basiert vor allem auf den Ansichten des Autors. George R.R. Martin ist nämlich ein Fan von Grauzonen, was auch in der gesamten Serie schon häufig bewiesen wurde. Kein Charakter ist lediglich gut oder ausnahmslos böse. Jede Figur kann sich Wandlungen unterziehen oder von vornherein mit Fehlern ausgestattet sein. Wieso sollte Martin also eine gesamte „Rasse“ erschaffen, die ausschließlich böse ist?

Die besagte Theorie ist der Meinung, dass die Weißen Wanderer durch ihren Marsch nach Süden nur ihre Rechte einfordern wollen. Demnach wurden sie bei der ersten Schlacht nicht besiegt und vertrieben, sondern sie haben mit den Menschen einen Pakt geschlossen. Dieser Pakt besage angeblich, dass sie nördlich der Mauer und die Menschen südlich in Frieden leben. Daraufhin sollen sie gemeinsam mit den Menschen die Mauer gebaut haben. Dies würde erklären, wie es möglich war eine verzauberte und riesige Mauer in so kurzer Zeit zu bauen. Das wäre den Menschen als nicht-magischen Wesen niemals allein gelungen.

Außerdem muss man hierbei noch bedenken, dass die Weißen Wanderer sich nicht fortpflanzen können. Also müssen sie zur Erhaltung ihrer Art in dem Vertrag festgehalten haben, dass die Menschen ihnen Opfer erbringen, welche sie zu Weißen Wanderern verwandeln dürfen.

Der Aufbruch Richtung Süden nach so langer Zeit rührt nun daher, dass die Menschen den Vertrag schon lange vergessen haben. Die Weißen Wanderer sind fast ausgelöscht, da sie keinen Nachwuchs mehr bekommen. Außerdem machte sich die Mutter der Drachen auf dem Weg nach Westeros, welche sie mit ihren Drachen kurzerhand auslöschen könnte. Die Weißen Wanderer haben also Angst zu sterben und ziehen deshalb in den großen Kampf gegen die Menschen. Vielleicht sogar nur um ihren Pakt zu erneuern.

 

Die Zukunft der Menschheit liegt in den Händen von Gendry & Arya

In Staffel 7 kehrte Gendry wieder zurück. Seit Staffel 3 wurde er nicht mehr gesehen und die Zuschauer machten sich schon Gedanken darüber, wie lange man wohl in einem Ruderboot sitzen kann. Tatsächlich verbrachte er aber seine Zeit in Königsmund vor der Nase seiner größten Feindin und wurde nicht nur ein besserer Schmied, sondern auch ein guter Kämpfer. Darüber hinaus scheint er sich mit seinem Haus stärker zu identifizieren, was sich vor allem durch das Führen eines Kriegshammers zeigt.

Nun stellt sich die Frage: Wieso wird in einer Staffel, in der die Anzahl der Hauptcharaktere so stark und schnell reduziert wurde, ein Charakter wieder zurückgeholt? Es muss hierfür einen guten und vor allem wichtigen Grund geben. Vielleicht ist er der Schmied, der die Waffen aus Drachenglas herstellen kann, vielleicht ist er wichtig für den Endkampf… Viele Fans sind allerdings von der Theorie überzeugt, dass Gendry wichtig für die Zukunft der Menschheit sein wird – weil er und Arya ein neues Adelsgeschlecht gründen werden. Dadurch würde sich die Aussage von Robert Baratheon aus der ersten Staffel tatsächlich bewahrheiten, in der er Ned Stark vorschlägt, ihre Häuser durch ihre Kinder zu verbinden.

Hinzu kommt das Gespräch zwischen Arya und ihrem Vater, in dem sie die Rollenaufteilung von Frau und Mann in Westeros besprechen. Ned sagt, dass Arya einen König heiraten und in seinem Schloss regieren wird. Gendry könnte genau dieser König sein, der Arya ja tatsächlich so mag wie sie ist. Gemeinsam könnten sie beide ihre Ziele erreichen und so bleiben, wie sie sein möchten.

Schauen wir hierzu zurück in Staffel 3: In einem Gespräch zwischen Arya und Gendry, sagt sie zu ihm, dass sie ihre Familie sein kann. Seine Erwiderung: „Du wärst aber nicht meine Familie. Du wärst meine Lady.“ Darüber hinaus wurde bekannt, dass Maisie Williams die Anweisung hatte, diese Worte so zu sagen, als ob sie in Gendry verliebt wäre.

Seit dieser Szene hat Arya sich sehr verändert, aber Gendry hat das auch. Und nun ist er auf dem Weg nach Winterfell und hier werden die beiden sich in der nächsten Staffel wieder treffen. Dieses Wiedersehen wird mit mindestens der gleichen Spannung erwartet, wie das zwischen Arya und ihrem Bruder Jon.

 

Wir warten gespannt auf die finale Staffel und hoffen auf ein fantastisches und episches Ende bei dem Kampf um den Eisernen Thron!

 

Alle 7 Staffeln von Game of Thrones gibt es im maxdome Store zu kaufen.

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