Bereits der erste MARVEL-Film um Scott Lang als Mann, der mit Ameisen spricht, überraschte mit viel Humor und einer erfrischend kleinen Geschichte passend zu seinem Hauptdarsteller. Die Fortsetzung bleibt der Tradition treu und ist somit die perfekte Verschnaufpause nach dem bombastischen Avengers: Infinity War.

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Der Inhalt

Tatsächlich spielt “Ant-Man and the Wasp“ vor den Ereignissen von „Infinity War“ und schließt direkt an “The First Avenger: Civil War” an. Weil dort Scott Lang (Paul Rudd) auf Seiten des gegen die Regierung rebellierenden Captain America stand, steht er nun unter Hausarrest und wird vom FBI überwacht. Sollte er doch den Ausbruch wagen, dann hätte er seine letzte Chance verloren, seine Tochter Cassie sehen zu dürfen.

Aufruf zur Wespenrettung

Dementsprechend ist er auch alles andere als zur Hilfe bereit, als sich plötzlich Hank Pym (Michael Douglas) und seine Tocher Hope (Evangeline Lilly) bei ihm melden. Sie sind nicht mehr allzu gut auf ihn zu sprechen – schließlich ist sein Alleingang als Ant-Man Schuld, dass sie untertauchen mussten. Sie waren aber nicht untätig, sondern haben zusammen mit Hochdruck daran gearbeitet, Hopes Mutter Janet (Michelle Pfeiffer) aus der subatomaren Welt, in der sie vor 30 Jahren verschwand, zurückzuholen. Nebenbei hat Hope ihren eigenen Anzug bekommen, der sogar über Flügel verfügt und tritt als “Wasp” in die Fußstapfen ihrer Mutter.

Nur in einem Ant-Man Film kann ein Süßigkeitenspender wird zum tödlichen Geschoss werdent. ©Marvel Studios 2018

Psychische Verbindung

Dazu brauchen sie allerdings Scotts Hilfe, denn seit seinem eigenen Ausflug in die Welt jenseits der Atome ist er mit Janet psychisch verbunden. Unter der Voraussetzung, dass sein Ausflug vor den Behörden geheim gehalten wird, stimmt Scott zu, ihnen zu helfen. Doch kein MARVEL-Film ohne Bösewichte: Dieses Mal sind diese die mysteriöse Attentäterin Ghost (Hannah John-Kamen), die sich wie ein Geist durch solide Objekte bewegen kann, sowie der Gangster Sonny Burch (Walter Goggins), welcher die revolutionäre Schrumpftechnologie von Hank Pym für seine eigenen Zwecke verwenden will.

 

Die Kritik

Schon der erste Film verstand es geschickt, auf der einen Seite dem bewährten Erfolgsrezept der MARVEL Studios treu zu bleiben, aber gleichzeitig statt des üblichen, epischen Kampfes zwischen Gut und Böse eine eher kleine Geschichte zu erzählen. So macht es auch die Fortsetzung, denn eigentlich geht es in dem Film im Großen und Ganzen nur darum, Janet aus dem subatomaren Universum zu befreien.

Die tödliche Ghost sieht nicht nur cool aus, sondern verfügt auch über gefährliche Kräfte. ©Marvel Studios 2018

Spiel mit den Dimensionen

Das Ergebnis ist perfekte Comic-Unterhaltung voller abwechslungsreicher Verfolgungsjagden. Dabei spielt Regisseur Peyton Reed sogar noch mehr mit den Dimensionen als beim ersten Teil. Im rasanten Wechsel von winzig und riesig glänzen die Actionsequenzen mit zahlreichen originellen Ideen. Dazu kommt mit Ghost eine Gegenspielerin hinzu, die ebenfalls eine visuell einzigartige und fantastisch getrickste Fähigkeit besitzt, die endlich mal nicht nur ein düsteres Spiegelbild des Helden ist.

Wer war nochmal Ant-Man? Der eigentliche Star des Films ist ganz klar Evangeline Lilly als Wasp. ©Marvel Studios 2018

Frauenpower mit Wespentaille

Für viel Herz sorgt Scotts rührende Beziehung zu seiner Tochter und für zahlreiche Lacher wie schon im ersten Film, das Talent Paul Rudds für komisches Timing. Natürlich darf auch dieses Mal nicht Michael Peña fehlen, der erneut als dauerquasselnder Gelegenheitsgauner Luis jede Szene stiehlt. Das absolute Highlight des Films ist allerdings Evangeline Lilly als Wasp, die als agile Powerfrau die Actionszenen so sehr dominiert, dass der Film eigentlich auch “The Wasp and Ant-Man” heißen könnte.

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Unsere Wertung:
  • 9/10
    Action - 9/10
  • 9.5/10
    Humor - 9.5/10
  • 8.5/10
    Spannung - 8.5/10
  • 7/10
    Emotion - 7/10
  • 10/10
    Frauenpower - 10/10
  • 10/10
    Stan Lee-Cameo - 10/10
9/10

Das Fazit:

Witzig, turbulent, actionreich und emotional: Auch der zweite Ant-Man Film trifft wieder alle Noten des MARVEL Rezepts, trotz erfrischend kleiner Story. Die Highlights dabei: Powerfrau Evangeline Lilly, Quasselstrippe Michael Peña und einer der witzigsten Stan Lee-Cameos.

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