Wer hätte vorher gedacht, dass aus einer Spielzeugfranchise und Trickfilmserie aus den 80er Jahren eine der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten werden könnte? Wahrscheinlich niemand. Tatsächlich hat es die Filmreihe von Regisseur Michael Bay (Pain & Gain) und Produzent Steven Spielberg trotz teilweise vernichtender Kritiken geschafft, eine treue Fangemeinde zu etablieren und immer wieder Besucherrekorde zu brechen. Nach zehn Jahren ist der Name Michael Bay nunmehr untrennbar mit der Franchise verbunden – ironisch, wenn man bedenkt, dass er den seiner Meinung nach „dummen Spielzeug-Film“ zunächst gar nicht machen wollte.

Die Transformers Filmreihe bei maxdome

Transformers (2007)

Der Teenager Sam Witwicky (Shia LaBeouf, Disturbia) freut sich über sein erstes Auto – auch weil er hofft, damit seine heimliche Flamme Mikaela (Megan Fox) zu beeindrucken. Was er nicht weiß: der rostige Camero ist in Wirklichkeit ein getarnter Alien-Roboter namens Bumblebee. Er ist ein Mitglied der edlen Autobots unter Führung von Optimus Prime. Einst fand Sams Großvater im Ewigen Eis ein außerirdisches Artefakt, wodurch Sam in den Krieg der Maschinen verwickelt wird.

Die Designs der Roboter waren so detailverliebt, dass es 38 Stunden dauerte, um eine einzelnes Bild von ihnen im Computer zu erstellen. Um die Kosten für die Produktion niedriger zu halten, unterstützte die US-Armee sie mit echten Kampffliegern und Soldaten als Statisten.

 

Transformers 2 – Die Rache (2009)

Nach den Ereignissen des ersten Films denkt Sam, dass das Aufregendste in seinem Leben sein erster Tag auf dem College sein wird. Weit gefehlt, denn ohne es zu wissen, besitzt er ein Bruchstück des Allspark, der sein Gehirn mit Alien-Wissen flutet. So sind erneut die Decepticons hinter ihm her – und die Autobots müssen ihm zu Hilfe eilen. Derweil macht sich ein wiederbelebter Megatron auf zu seinem Meister – dem mächtigen Decepticon namens The Fallen.

Für eine der zahlreichen Actionszenen wurde eine Bombe mit 3800 Litern Benzin in die Luft gejagt, laut Guinness Buch der Rekorde die größte Explosion, die je auf einem Set mit anwesenden Schauspielern durchgeführt wurde. Die Vorbereitung dafür dauerte sieben Monate – länger als der Film selbst gedreht wurde.

 

Transformers 3 – Die dunkle Seite des Mondes (2011)

Die Mondlandung im Jahre 1969 hatte noch einen anderen, geheimen Grund – auf der dunklen Seite des Mondes bergen die Astronauten überlegene Technologie aus einem abgestürzten Transformers-Raumschiff. Als Optimus Prime davon erfährt, reist er zum Mond, um das Wrack zu bergen – denn darin befindet sich der Körper seines Mentors Sentinel Prime. Mithilfe des Allspark kann er ihn wiederbeleben, um im Kampf gegen die Decepticons zu helfen. Doch Sentinel Prime hat ganz andere Pläne…

Nachdem Megan Fox sich in Interviews abfällig über Michael Bay äußerte und ihn als Nazi bezeichnete, wurde sie von Produzent Steven Spielberg gefeuert, obwohl sie und Bay bereits zusammen am dritten Film arbeiteten. Das Model Rosie Huntington-Whitely (Mad Max: Fury Road) durfte dafür als Sams neue Freundin ihr Leinwanddebüt feiern.

Transformers 4 – Ära des Untergangs (2014)

Nach der Zerstörung Chicagos werden Transformer, egal ob Autobot oder Decepticon, von der Regierung gejagt. Als der arbeitslose Tüftler Cade Yeager (Mark Wahlberg) einen verrosteten Truck wieder auf Vordermann bringen will, entpuppt dieser sich als Optimus Prime höchstpersönlich. Dieser kann sie dank Yeagers Hilfe gerade rechtzeitig reaktivieren, bevor Regierungsagenten und ein intergalaktischer Kopfgeldjäger seine Spur aufnehmen.

Im vierten Teil der Reihe gibt es sage und schreibe 563 Explosionen zu sehen, fast doppelt so viele wie im vorherigen. Vielleicht einer der Gründe, warum Michael Bay auch bei diesem Film wieder Regie führte, nachdem er eigentlich nach dem dritten Teil aufhören wollte.

Transformers 5 – The Last Knight
(2017)

Optimus Prime hat die Erde verlassen, um auf seine tote Heimatwelt Cybertron zurück zu kehren. Dort findet er einen Weg, um den Planeten der Transformers mit neuem Leben zu erfüllen. Dafür benötigt er allerdings eine Artefakt, welches sich auf der Erde befindet. Derweil wird Carl Yeager von einem Geheimbund kontaktiert, welcher seit der Zeit von König Arthur und die Ritter der Tafelrunde besteht. Von ihrem Anführer (Anthony Hopkins, Westworld) erfährt Yeager, dass die Transformers in Wirklichkeit die Geschichte der Menschheit bereits seit Jahrhunderten geprägt haben.

Michael Bay arbeitete für fünf Jahre an dem Film King Arthur (2004), um ihn dann doch nicht zu drehen. Hier lässt er die Sagenfigur nun im Transformers-Universum auftreten. Dieser Film soll jedoch wirklich der letzte von ihm sein und auch Mark Wahlberg ließ verlauten, dass er die Serie verlassen möchte.

Weitere Filme von Michael Bay bei maxdome


 

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