Will Smith ist einer der Dauerbrenner in Hollywood. Auch wenn die Qualität seiner Filme durchaus strittig ist, vor allem in den letzten zehn Jahren, so ist der Fresh Prince von Bel Air immer noch ein Zuschauermagnet. Bestes Beispiel dafür: die Real-Verfilmung von Aladdin 2019. Unter der Regie von Guy Ritchie (King Arthur) hatte der Teilzeit-Rapper seinen erfolgreichsten Film aller Zeiten. Ab dem 3. Oktober 2019 ist der Blockbuster-Star in dem mit Spannung erwarteten Film Gemini Man von Ang Lee (Life of Pi) zu sehen. Das Besondere hier: Will Smith spielt eine interessante Doppelrolle. Hier könnt ihr den Trailer sehen und unsere Liste der besten Filme mit Will Smith, die wir im maxdome Store haben, durchstöbern. Viel Spaß!

Die besten Will Smith Filme

Aladdin (2019)

Nach den ersten Bildern von Will Smith als blauer Dschinni war das Entsetzen bei vielen Fans des Zeichentrick-Originals groß. Scheinbar hatten sich viele die Darstellung so nicht vorgestellt. Wer den Film aber letztendlich gesehen hat, der merkt, dass hier alles richtig gemacht wurde. Will Smith begeistert in diesem farbenfrohen und spektakulären Film über einen jungen Taschendieb und einen Jahrtausende alten Geist aus der Flasche. Das Ergebnis waren Kinoeinnahmen über eine Milliarde Dollar und begeisterte Kinogänger weltweit. Seit Jahren ist Aladdin einer der besten Filme Smiths.

Bad Boys (1995)

Seinen Ruf als Superstar schuf sich Will Smith im Laufe der 90er Jahre. Neben der erfolgreichen TV-Show Der Prinz von Bel Air waren es humorvolle Actionfilme, die ihn in Hollywoods A-Liste aufsteigen ließen. An der Seite von Martin Lawrence (Beach Bum) spielt Smith in dieser kugellastigen Actionkomödie einen chaotischen Polizisten, der es mit Regeln nicht allzu genau nimmt. Dank zahlreicher cooler Sprüche und einer herausragenden Leinwandchemie mit seinem Co-Star erreichte Bad Boys Kultstatus. Bad Boys 2 ist dabei eine wenigen Fortsetzungen, die vielleicht sogar noch besser als der erste Teil ist. Im Januar 2020 kommt nach langjähriger Pause der dritte Teil in die Kinos.

Men in Black (1997)

Im Sommer 2019 kam mit Men in Black: International erstmals ein Film der Reihe ohne Will Smith (dafür mit Thor Chris Hemsworth) in die Kinos. Der Film floppte ziemlich, was aber hauptsächlich an dem katastrophalen Drehbuch lag. Aber wenn man ehrlich ist, braucht es keine Filme der „Männer in Schwarz“ ohne Will Smith und seinem kongenialen Partner Tommy Lee Jones (No Country for Old Men). Insbesondere im ersten Teil ist es zu 80% die Chemie der beiden Schauspielgrößen, die die Sci-Fi-Komödie so großartig machen. Nach einem eher mäßigen Men in Black 2 (2001) folgte 2012 mit Men in Black 3 der unterschätzte, bisher letzte Teil mit Smith.

Independence Day (1996)

Der Satellitentechniker David Levinson (Jeff Goldblum, Jurassic Park) ist der Einzige, der aus vermeintlichen Satellitenstörungen einen Code der Alien erkennt und daraus auf den Schlachtplan der Aliens, die die Erde bedrohen, schließt. Durch diese Erkenntnis beflügelt, versucht er mit dem Präsidenten Thomas Whitmore (Bill Pullman, Lola gegen den Rest der Welt) Kontakt aufzunehmen, um ihm seinem Fund zu berichten. Zusammen mit dem Kampfjetpiloten Steven Hiller (Will Smith) versuchen sie mit allen Mitteln die Zerstörung der Erde zu verhindern. Ein tricktechnisches Meisterwerk mit Kultstatus des Regisseurs Roland Emmerich (2012), das man unbedingt gesehen haben muss.

Der Staatsfeind Nr. 1 (1998)

Das Will Smith auch ernster und kann, zeigt er in dem spannenden Verschwörungsthriller Der Staatsfeind Nr. 1 gemeinsam mit Gene Hackman (Erbarmungslos). Für den erfolgreichen Anwalt Dean Roberts (Will Smith) läuft eigentlich alles perfekt, bis zu dem Zeitpunkt, als er entlassen wird. Zudem wird ihm auch noch eine außereheliche Affäre angehängt. An seinem Zustand zweifelnd, versucht er den Geheimnissen hinter all diesen Geschehnissen auf die Spur zu kommen.

I, Robot (2004)

Chicago im Jahr 2035, die Robotertechnologie ist soweit, dass man Androiden mit künstlicher Intelligenz fast überall als Arbeitskraft einsetzen kann. Ob im Haushalt als Putzkraft oder auf der Straße als Ordnungshüter. Als sich Roboter-Chefentwickler Dr. Alfred Lanning (James Cromwell, Geliebte Jane) in einem selbstmörderischen Akt aus seinem Büro stürzt, wird der Polizist Del Spooner (Will Smith) mit dem Fall beauftragt. Zusammen mit der Psychologin Dr. Susan Calvin (Bridget Moynahan, World Invasion: Battle Los Angeles) beginnt Spooner tiefer zu suchen und entdeckt dabei eine bedrohliche Verschwörung. Ein starker SciFi-Thriller von Regisseur Alex Proyas (Gods of Egypt) über die Unkontrollierbarkeit von künstlicher Intelligenz.

Hitch – Der Date Doktor (2004)

Als Date Doktor überzeugt Will Smith nicht nur seinen Schwarm Sara Melas (Eva Mendes, The Place Beyond the Pines) sondern auch das Publikum. Mit perfektem Timing und großer charmanter Ausstrahlung zieht er der die Zuschauer in den Bann dieser lustigen und liebevollen Komödie. Jeder weiß nach der ersten Minute wie der Film ausgeht, aber das stört auch nicht, denn der Weg dorthin ist unterhaltsam und sehenswert. Ein Highlight des Films: US-Starkomiker Kevin James (Pixels) als etwas unbeholfener und hilfesuchender Verliebter.

Das Streben nach Glück (2006)

Das Will Smith ein ausgezeichneter Schauspieler sein kann, der nicht nur überdrehte High-Speed Filme tragen kann, wird noch einmal besonders deutlich, wenn man sich den Film Das Streben nach Glück ansieht. Chris Gardner (Smith) hat eine unfassbare Pechsträhne, die ihn zusammen mit seinem Sohn (Will Smiths Sohn Jayden Smith) auf den Straßen San Franciscos der 80er Jahre landen lässt. Dort versucht er alles, um wieder auf die richtige Bahn zu gelangen. Ja, der Film erzählt etwas klischeehaft vom American Dream, aber von wahren Begebenheiten inspiriert, schafft es Smith, dass der Film nie allzu kitschig wird. Als Belohnung gab es dafür seine zweite Oscar-Nominierung.

Sieben Leben (2008)

Das rührselige Drama Sieben Leben von Gabriele Muccino (Kiss the Coach) ist nach Das Streben nach Glück eine weitere Zusammenarbeit zwischen dem Regisseur und Will Smith. Man merkt auch, dass der Film komplett auf den charismatischen Star zugeschnitten ist. Smith ist Herz und Seele des Films und trägt die teilweise etwas sehr konstruierte Story, die sich mit den Fragen Schuld, Sühne und nächsten Liebe auseinandersetzt. Neben ihm sind auch Woody Harrelson (True Detective) und Rosario Dawson (Sin City 2) zu sehen.

Erschütternde Wahrheit (2015)

Nach seiner Glanzzeit hatte Will Smith mit Filmen wie After Earth oder Focus hauptsächlich negative Kritiken geerntet. Sein Rollenauswahl wurde oftmals hinterfragt und der einstige Blockbuster-Garant war nicht mehr ganz so angesagt. Einen Film wollen wir aus dieser Zeit jedoch unbedingt noch erwähnen – Erschütternde Wahrheit. Hier spielt Smith den nigerianischen Arzt Bennet Omalu, der in Amerika Schädel-Hirn-Verletzungen von Profi-Footballern untersucht. Ein Gebiet, auf dem er für großes Aufsehen sorgt.

I am Legend (2007)

Wo Will Smith draufsteht, ist Blockbusterkino drin. Das galt zumindest noch im Jahr 2007. Bestes Beispiel: die atmosphärische und visuell sehr gute Romanverfilmung I am Legend. Der beliebte Hollywood-Star kämpft sich hierbei durch ein von Menschen verlassenes und von Vampir-Zombies besetztes New York. Treu an seiner Seite – Sam, die Schäferhündin, die der heimliche Star der Herzen ist. Der Film hätte das Potential gehabt noch größer zu werden, aber sehenswert ist er allemal.

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