Sylvester Stallone gehört zweifelsfrei zu Hollywoods größten Schauspielern unserer Zeit. Das Verzeichnis seiner Filme ist seit Anbeginn seiner Schauspielkarriere 1970 stetig gestiegen. Stallone heißt mit gebürtigen Namen Michael Sylvester Gardenzio Stallone und stammt aus einer amerikanisch-italienischen Familie. Geboren wurde Stallone am 6. Juli 1946 in New York und wuchs in einem Vorort von Philadelphia auf. Schon seit Kindesalter litt Sylvester unter einer Muskellähmung im Gesichtsbereich. Seine Lehrer rieten ihm deswegen von seinem schauspielerischen Vorhaben ab. Zum Glück hörte er nicht auf diesen traumzerstörenden Rat und wurde trotz oder gerade wegen seiner charismatischen Lähmung einer der weltbekanntesten Schauspieler seiner Generation. 2016 wurde der fast siebzig-Jährige erneut mit einer Oscarnominierung geehrt – wieder einmal für die Darstellung des Rocky Balboa, diesmal jedoch nicht in der Hauptrolle, sondern als Mentor von Michael B. Jordan (Black Panther) in dem starken Film Creed.

Ab dem 19. September ist Stallone in seiner zweiten ikonischen Rolle zu sehen. Dann kehrt er nämlich als John Rambo in Rambo: Last Blood zurück auf die Leinwände dieser Welt.

 

 Liste der besten Sylvester Stallone Filme

 Rocky I-VI (1976, 1979, 1982, 1985, 1990, 2006)

Rocky Balboa, der sich aus den ärmlichen Verhältnissen frei boxt und zugleich die Herzen der Zuschauer gewinnt. Für sehr viele Menschen ist der Film Rocky ein guter Grund gewesen, mit dem Boxen anzufangen. So auch für die ukrainischen Brüder Vitali (Dr. Ironfist) und Wladimir (Dr. Steelhammer) Klitschko. Die beiden Schwergewichtsboxweltmeister waren Co-Produzenten im gleichnamigen Musical „Rocky – Fight from the heart“, das im November 2012 in Hamburg Premiere hatte. Insgesamt drehte Stallone sechs Teile der Erfolgsreihe.

Flucht oder Sieg (1981)

Sylvester Stallone und Sport passt wie man Dank Rocky weiß wie die Faust aufs Auge, aber auch in einem Fussball-Film ist der Muskelprotz zu sehen. Überhaupt ist der Film Flucht oder Sieg von Regie-Legende John Houston (African Queen, Der Mann, der König sein wollte) ein spannendes Projekt gewesen. Neben Stallone und den beiden Schauspielgrößen Michael Caine (The Dark Knight) und Max von Sydow (Der Exorzist), sind nämlich noch dazu Fußballstars wie Pelé, Bobby Moore oder Osvaldo Ardiles zu sehen. Diese sind nämlich Teil einer Gefangenenfußballmannschaft, die im von den Nazis besetzten Paris des Jahres 1943 gegen ein Team der deutschen Besatzer spielt.

Rambo (1982, 1985, 1988, 2008)

Rambo, die Einmann-Armee, stammt ursprünglich aus dem Roman „First Blood“ von David Morrell. Auf diesen Erfolg folgten drei weitere Teile, wobei Sylvester Stallone mit Starregisseur und Drehbuchautor James Cameron (Avatar – Aufbruch nach Pandora, Titanic) aktiv am Drehbuch mitwirkte. Der Fitnessfanatiker brachte sogar ein Buch namens “Sly Moves: My Proven Program to Lose Weight, Build Strength, Gain Will Power, and Live your Dream” 2005 heraus. Während der erste Film Rambo – First Blood einer der besten Actionfilme überhaupt ist und zahlreiche kritische Aspekte gegenüber dem Umgang mit Veteranen anprangert, sind die nachfolgenden Teile (Rambo 2 – Der Auftrag, Rambo 3 und John Rambo) deutlich oberflächiger und  unter dem Verdacht Gewalt eher zu glorifizieren.

Tango & Cash (1989)

Eines der Action-Kultduos der späten 80er Jahre und dabei sind nicht nur die Namen verdammt cool, sondern auch die Actionszenen und trockenen Sprüche. Nachdem die beiden Spitzen-Cops Tango und Cash zu unrecht hinter Gitter gebracht wurden, müssen sie sich dort zahlreichen handfesten Auseinandersetzungen stellen und an ihrer Flucht arbeiten. Schließlich gibt es nur ein Ziel: Die Rache an dem skrupellosen Gangsterboss Perret und das Reinwaschen ihrer Namen. Kurt Russell (Guardians of the Galaxy 2) und Sylvester Stallone machen auch nach 30 Jahre später noch unglaublichen Spaß.

Cliffhanger – Nur die Starken überleben (1993)

Die beiden Alpinisten Gabe Walker (Sylvester Stallone) und Hal Tucker (Michael Rooker) sind Retter bei der Bergwacht. Ihr Einsatzgebiet sind die Rocky Mountains. Wegen einer misslungenen Rettungsaktion verabschiedet sich Walker vom Bergwachtbusiness und beschließt nie wieder in diesem Bereich tätig zu sein. Doch durch gezwungene äußere Umstände muss Walker doch noch in die Berge zurückkehren. Dabei erlebt er das Abenteuer seines Lebens, bei dem „Nur die Starken überleben“. Spektakuläre Aufnahmen und ganz sicher nicht schwindelfrei.

Demolition Man (1993)

Bei einer Verfolgungsjagd handelt Polizist John Spartan (Sylvester Stallone) fahrlässig und wird wie der dabei Gejagte Simon Phoenix (Wesley Snipes, Blade) zu einer Kälteschlafstrafe verurteilt. Beide werden aus diesem Grund eingefroren. Aus Versehen wird Simon im Jahr 2032 wieder aufgetaut. Alles hat sich natürlich verändert. Es gibt keine Gewalt, keinen Sex, kein Fleisch als Nahrungsmittel, keine Musik oder Kraftausdrücke. Ein Paradies für den Raufbold, der sich in seiner neuen Umgebung pudelwohl fühlt. Der Einzige, der ihn aufhalten kann, ist der aus derselben Zeit stammende Demolition Man John Spartan. Ein absoluter Klassiker unter den Stallone Filmen, auch wenn ich bis heute nicht weiß, wie das mit den drei Muscheln funktionieren soll.

Cop Land (1997)

Den schauspielerisch vielleicht besten Auftritt, neben seiner Rolle als alternder Rocky in Creed, hat Stallone in dem Crime-Drama Cop Land. In dem hochkarätig besetzten Film über korrupte Polizisten der New Yorker Polizei spielt Stallone einen etwas tumben und körperlich beeinträchtigten Kleinstadt-Polizisten, der lernen muss seinen Mann zu stehen. Neben Stallone glänzen Robert DeNiro (Man lernt nie aus), Ray Liotta (Shades of Blue) und Harvey Keitel (Lies We Tell). Auch wenn die Kritiker begeistert über Stallones Vorstellung waren, so litt sein Image als Action-Star in den kommenden Jahren etwas darunter.

The Expendables (2010, 2012, 2014)

Natürlich darf in dieser Liste The Expendables nicht fehlen. Im allen drei Teilen der Actionreihe (The Expendables 2 – Back For War, The Expendables 3 – A Man’s Job) wurde auf eine hochkarätige Besetzung gesetzt. Am Steuer des Projekts ist natürlich Sylvester Stallone. Auch Jason Statham ist mit dabei, der für Filmwerke wie Transporter, Crank und War bekannt ist. Doch die Liste an purem Testosteron geht schier endlos so weiter. Unter anderem sind Arnold Schwarzenegger, Jet Li,  Jean Claud Van Damme, Bruce Willis, Dolph Lundgren, Liam Hemsworth, Terry Crews und die Legende himself Chuck Norris in den Filmen zu sehen. Was sonst nur auf langweilige Radiosender zutrifft, kann dieser Sylvester Stallone Film mit stolzgeschwellter Muskel-Brust für sich in Anspruch nehmen, denn The Expendables vereint ganz klar das beste der 80er, 90er und die Hits von Heute!

Creed I und II (2014, 2018)

Der junge Boxer Adonis Johnson (Michael B. Jordan) hat seinen Vater, den Schwergewicht-Weltmeister Apollo Creed, nie kennengelernt, denn der starb bereits vor dessen Geburt. Aber dass ihm der Sport im Blut liegt, daran besteht kein Zweifel – also macht sich Adonis auf nach Philadelphia, wo Apollo Creed einst seinen berühmten Kampf gegen den zähen Nachwuchsboxer Rocky Balboa bestritt. Adonis sucht Rocky auf und bittet ihn, sein Trainer zu werden. In 2019 gab es dann die Fortsetzung der Boxersaga um den Rocky-Schützling. Dabei gab es auch ein Wiedersehen mit Ivan Drago (Dolph Lundgren). Creed 2: Rockys Legacy knüpft dabei nahtlos an das Niveau des ersten Teils an.

 

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