Sobald Nicholas John „Nick“ Frost auf der Leinwand erscheint, denkt man sofort, er ist für die Schauspielerei geboren. Er ist voller Humor und spielt seine Rollen mit großer Leidenschaft. Doch was viele nicht wissen, er hat seine Karriere einem Zufall zu verdanken.

Nick Frost hat in einem Interview selbst gesagt, dass sein ganzes Leben eigentlich von Zufällen geprägt ist. Er wurde am 28. März 1972 in Romford, Essex geboren und hatte keine einfache Kindheit. Unter anderem starb seine Schwester bereits im Alter von zehn. Einige Jahre später ging die Firma seines Vaters pleite und die Familie Frost verlor ihr Hab und Gut in einer Nacht. Der junge Nick verließ die katholische Schule und suchte sich Arbeit, um seine Eltern zu unterstützen. So lernte er auch den britischen Komiker, Schauspieler und Drehbuchautor Simon Pegg kennen. Die zwei verstanden sich so gut, dass sie später sogar eine WG gründeten.

Ab diesem Zeitpunkt waren die zwei Freunde unzertrennlich und wurden zu Filmpartnern. Ihr erster gemeinsamer Kinofilm Shaun of the Dead brachte den großen Durchbruch für Nick Frost in der Filmindustrie. Er wurde sogar für den besten Newcomer nominiert. Seither ist sein Name in ganz Hollywood bekannt.

Auch wir bei maxdome sind große Fans und haben euch unsere besten Filme mit Nick Frost zusammengestellt.

Filme mit Nick Frost

Cuban Fury – Echte Männer tanzen (2014)

Des 13-jährigen Bruce Garrets (Nick Frost) Leidenschaft ist Salsa-Tanzen. Doch als er in der Schule aufgrund dessen gehänselt wird, beendet er seine Karriere als Tänzer. 25 Jahre später arbeitet Bruce – der in der Zwischenzeit einige Pfunde zugelegt hat – in einer Maschinenbaufirma. Als er eines Tages eine weibliche Vorgesetzte Julia (Rashida Jones) bekommt, verliebt er sich auf den ersten Blick in die schöne Frau. Doch er hat auch einen Konkurrenten, nämlich seinen Arbeitskollegen Chris (Chris O’Dowd). Bruce schätzt seine Chancen nicht hoch ein, bis er erfährt, dass Julia ein großer Salsa-Fan ist. Jetzt muss er sie nur noch mit einem Hüftschwung für sich gewinnen.

Cuban Fury ist eine nette Mischung aus Musikfilm und Komödie mit Nick Frost in der Hauptrolle. Für die musikalische Untermalung sorgte Filmmusik-Komponist Pemberton Daniel (Underworld: Awakening) und dabei kommen Fans der kubanischen Klänge voll auf ihre Kosten.

 

Paul – Ein Alien auf der Flucht (2011)

Graeme Willy (Simon Pegg) und Clive Collings (Nick Frost) erfüllen komplett das Klischee von Nerds. Sie sind gerade mit ihrem Wohnmobil auf dem Weg zur Comic-Con in San Diego, um ihrer Leidenschaft nachzugehen, als plötzlich Paul vor ihnen auf der Straße steht. Paul ist ein Außerirdischer, der 60 Jahre in der Area 51 in Gefangenschaft war und jetzt auf die Flucht ist. Um auf seinen Heimatplaneten zurückzukehren, ist er auf die Hilfe von Greame und Clive angewiesen. Das Trio begibt sich auf ein rasantes Abenteuer in der Wüste Nevadas, dicht verfolgt vom Geheimdienst.

Simon Pegg und Nick Frost sind das Inbegriff für britische Buddy-Filme. Mit dieser Roadmovie ist es Regisseur Greg Mottola gelungen, E.T. zu verabschieden und den nächsten Außerirdischen, der ebenso nach Hause möchte, in den Mittelpunkt zu stellen. Wir drücken ihm die Daumen.

 

Snow White & the Huntsman (2012)

Als Königin Ravenna (Charlize Theron) ihr Spieglein fragt, wer die schönste im ganzen Land ist, bekommt sie keine zufriedenstellende Antwort. Snow White (Kristen Stewart) ist das Mädchen, das noch hübscher ist als sie. Die tyrannische Königin kocht vor Wut und engagiert den Jäger Eric (Chris Hemsworth) Snow White im Wald zu töten. Doch ihr Plan geht nach hinten los. Der Jäger wird ein Freund und Verbündeter von Snow White und die beiden haben vor, die Königin von ihrem Thron zu stürzen.

Basierend auf dem Märchen Schneewittchen und die sieben Zwerge bringt Regisseur Rupert Sanders ein Fantasy-Abenteuer auf die Leinwand mit actionreichen Sequenzen. Jedoch verliert die Romantik in dieser Version an Bedeutung. Nick Frost verkörpert einen der sieben Zwerge, die jedoch keine niedlichen Kreaturen, sondern tapfere Kämpfer an der Seite von Snow White sind.

 

Shaun of the Dead (2004)

Shaun (Simon Pegg) kein besonders ambitionierter Mann und hängt am liebsten mit seinem Kumpel Ed (Nick Frost) im Pub „The Winchester“ ab. Seine Beschäftigungslosigkeit nervt seine Freundin Liz (Kate Ashfield). Sie fordert Shaun auf, sein Leben in den Griff zu bekommen. Es kommt wie es kommen muss: Liz trennt sich nach zwei Jahre Beziehung. Als dann auch noch Zombies die Stadt London unsicher machen, nimmt Shauns Leben eine Wendung. Beim Kampf gegen die Untoten wird ihm klar, wie wichtig ihm Liz ist und möchte sie zurückerobern. Doch er muss sich beeilen, denn der Zombie-Virus scheint außer Kontrolle zu geraten. Zum Glück hat er einen brillianten Plan.

Shaun of the Dead ist der Beginn der Cornetto-Trilogie, die tatsächlich nach dem Eis benannt wurde. Regisseur Edgar Wright ist eine tolle Mischung aus drei Genres gelungen. Er vereint eine klassische Zombieparodie, Liebesgeschichte und Komödie. Shaun of the Dead ist die erste Kinorolle für Nick Frost an der Seite von Simon Pegg und er erhielt sogar eine Nominierung als „Bester Newcomer“.

 

Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis (2007)

Nicholas Angel (Simon Pegg) ist Polizist, und ein sehr vorbildlicher sogar. Seine Arrest-Rate liegt bei etwa 400 Prozent, wodurch er aber sich bei seinen Kollegen nicht unbedingt beliebt macht. Sein Chef beschließt ihn zum Sergeant zu befördern und somit wird Nicholas auf das Land versetzt. Dort darf sich aber der Neuling auch nicht über Beliebheit erfreuen. Nur sein neuer Partner, Danny Butterman (Nick Frost) kann ihn leiden. Als im Dorf immer häufiger suspekte Unfälle passieren, machen sie die Cops gemeinsam auf die Suche nach Antworten.

Hot Fuzz ist der zweite Teil der Cornetto-Trilogie von Edgar Wright, Simon Pegg und Nick Frost. Die beiden britischen Schauspieler harmonieren sehr gut auf der Leinwand und gewinnen mit ihrem Humor das Publikum.

 

The World’s End (2013)

Gary King (Simon Pegg) ist 40 Jahre alt, dennoch führt er sich auf wie 20. Er möchte mit seinen Kumpels Peter (Eddie Marsan), Oliver (Martin Freeman), Steven (Paddy Considine) und Andy (Nick Frost) ihre legendäre Kneipentour beenden. Die fünf ehemals besten Freunde starten ihre Tour durch 12 Pubs mit je einem Bier, an deren Ende das Pub The World’s End steht. Jedoch bemerken sie, dass sich ihr Heimatdorf verändert hat und sie bekommen auch den Eindruck, die Einwohner wollen sie davon abhalten, den letzten Pub zu erreichen. Doch Gary ist bereit alles dafür zu tun, um den Pub-Crawl zu Ende zu bringen.

The World’s End ist der letzte Teil der Cornetto-Trilogie von Regisseur Edgar Wright. Der Film hat keine inhaltliche Übereinstimmung mit seinen Vorgängern, jedoch werden Fans bekannte Motive. Die zwei Briten Simon Pegg und Nick Frost sind erneut in der Hauptrolle und so kommen Liebhaber der britischen Humor voll auf ihre Kosten.

 

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