Bevor die gebürtige Australierin Mia Wasikowska als Hollywood-Schauspielerin Fuß fasste, träumte sie als kleines Mädchen vom Broadway. Die kleine Mia war nämlich eine talentierte Balletttänzerin. Jedoch platzte ihr Traum aufgrund einer Verletzung.

Mia Wasikowska erblickte am 14. Oktober 1989 in Canberra, Australien, das Licht der Welt. Im australischen Fernsehen hatte sie bereits schon in jungen Jahren Rollen erhalten, doch ihr Debüt in Hollywood ermöglichte ihr die Hauptrolle in Tim Burtons Alice im Wunderland. Seitdem ist die junge Schauspielerin regelmäßig auf der Kinoleinwand zu sehen. Die nächste Hauptrolle ließ auch nicht lange auf sich warten. Im Jahr 2011 verkörperte Wasikowska die junge Jane in der Literaturverfilmung Jane Eyre an der Seite von Michael Fassbender.

 

Alice im Wunderland (2010)

Die mittlerweile 19-jährige Alice (Mia Wasikowska) hat ihr Abenteuer vor 13 Jahren im Wunderland schon völlig vergessen. Auf einer Gartenparty, die sich als ihre Verlobungsparty entpuppt, ergreift sie die Flucht und fällt in einen Kaninchenbau. So landet sie im Wunderland. Dort trifft sie auf viele magische Gestalten, unter anderem den verrückten Hutmacher (Johnny Depp). Doch im magischen Land herrschen Chaos und Unsicherheit. Die Rote Königin (Helena Bonham Carter) hat die Macht übernommen und der Krieg zwischen dem Guten und dem Bösen bricht aus. Laut Prophezeiung soll das junge Mädchen die Schlüsselfigur für den Frieden im Wunderland sein.

 

Spuren (2013)

Wir schreiben das Jahr 1975. Robyn Davidson (Mia Wasikowska) will sich auf ein großes Abenteuer begeben: Sie möchte auf eigene Faust die australische Wüste durchqueren. Die Strecke beträgt etwa 3.000 Kilometer. Als Begleitung nimmt sie ihren Hund und vier Kamele (Dookie, Bub, Zeleika und Goliath) mit. Nicht einmal ihre Familie kann sie überzeugen, ihren Plan zu ändern. Alles läuft wie geplant, bis Robyn das Geld ausgeht. Sie muss ihre Route ändern und bittet den Fotografen Rick Smolan (Adam Driver) um finanzielle Unterstützung. Als Gegenleistung darf Rick die junge Robyn fotografieren. Diese Entscheidung wird sie allerdings schnell bereuen…

Regisseur John Curran hat sich wieder mächtig ins Zeug gelegt. Obwohl die Geschichte frei erfunden wirkt, basiert Spuren tatsächlich auf einer wahren Begebenheit. Wir dürfen die talentierte Mia Wasikowska auf ihre wundersame Reise begleiten. Jedoch lässt der Film am Ende einige Fragen offen.

 

Jane Eyre (2011)

Jane Eyre (Mia Wasikowska) hatte keine einfache Kindheit. Nach dem Tod ihrer Eltern kam sie zuerst zu Verwandten, dann in ein Waisenheim. Nun will sie diese schrecklichen Erinnerungen hinter sich lassen und ein neues Leben beginnen. Jane wird als Kindermädchen bei einer wohlhabenden Familie eingestellt und pflegt ein gutes Verhältnis zur Haushälterin Mrs. Fairfax (Judi Dench). Janes launischer und undurchschaubarer Hausherr Edward Rochester (Michael Fassbender) erleichtert Janes Arbeit allerdings so gar nicht. Mit der Zeit kommen sich die beiden aber näher und bald verbindet sie eine leidenschaftliche Beziehung. Doch auch Edward hat ein düsteres Geheimnis, das ihre Beziehung auf die Probe stellt.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Charlotte Bronte. Im Regiestuhl sitzt Cary Fukunaga und meistert seine Aufgabe mit Erfolg. Die Literaturverfilmung hat stets gute Kritik erhalten und dazu trägt natürlich auch die perfekte Besetzung der Hauptrollen bei.

 

Albert Nobbs (2011)

In Irland im 19. Jahrhundert ist es gar nicht so einfach einen festen Job zu finden und ein selbstständiges Leben zu führen; als Frau schon gar nicht. Deshalb verkleidet sich Albert Nobbs (Glenn Close) als Mann. Seit über 30 Jahren lebt Albert mit dieser Lüge und arbeitet als Butler in einem Hotel. Als sie eines Nachts ihr Bett mit dem Maler Hubert (Janet McTeer) teilen muss, wird ihr Geheimnis jedoch gelüftet. Doch es stellt sich heraus, dass auch Hubert eine Frau in Männerkleidung ist. Albert fasst Mut und möchte dem Job und den Lügen den Rücken kehren. Sie sehnt sich nach einem Neuanfang. Sie möchte die junge Helen (Mia Wasikowska) mit sich nehmen, doch um sich selbst nicht zu verraten, muss sie ihr den Hof machen. Wenn ihr Herz nich schon an Joe (Aaron Taylor-Johnson) vergeben wäre…

Das Drama Albert Nobbs zeigt das traurige Leben einer Frau, die sich jeden Tag hinter einer Männer-Maske verstecken muss – und um ihre Existenz kämpft. Regisseur Rodrigo García verteilt die Hauptrolle an Glenn Close, die von ihrem hervorragenden schauspielerischen Talent überzeugt. Kein Wunder, dass die Schauspielerin zur Oscarnominierung kam.

 

Stoker –Die Unschuld endet (2012)

Indias (Mia Wasikowska) Vater (Dermot Mulroney) stirbt bei einem Autounfall und lässt seine Frau Evie (Nicole Kidman) und seine Tochter alleine zurück. Kurz nach seinem Tod taucht der noch nie gesehene Onkel Charlie (Matthew Goode) auf. Er möchte mit India und der psychisch labilen Mutter im Haus seines Bruders zusammenziehen und nach seinen Angaben die Familie unterstützen. Das junge Mädchen traut Charlie nicht und vermutet, dass dieser andere Absichten hat. Doch statt ihn zu fürchten, beginnt India immer mehr von ihrem Onkel zu schwärmen.

Mit diesem Thriller hatte der Regisseur Park Chan-wook sein Debüt in Hollywood. Und zwar mit Erfolg. Sein Fokus liegt auf der 18-jährigen India und wie sie den Übergang vom Mädchen zu einer Frau meistert, allerdings mit einer Prise Hitchcock-Effekt.

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