Herzlichen Glückwunsch, Jason Statham! Heute wird der britische Schauspieler 50 Jahre alt. Und macht dabei immer noch eine verdammt gute Figur, als einer der letzten Actionhelden der alten Schule.

Bevor er seine Berufung im Schauspiel gefunden hatte, war Statham bereits in anderen Bereichen äußerst aktiv. So war er professioneller Taucher in der Britischen Nationalmannschaft und nahm 1990 an den Commonwealth Meisterschaften in Neuseeland teil. Außerdem praktizierte er Kickboxen und Jiu-Jitsu und arbeitete als Schwarzmarktverkäufer, Tänzer und Model für die Sportmarke French Connection. Wie sein Freund Vinnie Jones, mit dem er in der Jugend Fußball spielte, hatte Statham einen Durchbruch mit Guy Ritchies Gaunerkomödie Bube, Dame, König, grAS aus dem Jahr 1998. Der Regisseur blieb bei seinem nächsten großen Erfolg Snatch – Schweine und Diamanten der Gleiche. Endgültig als feste Marke im Actiongerne etablierte er sich mit der Hauptrolle in Transporter von Produzent Luc Besson und seinen beiden Fortsetzungen. Dabei übernahm er auch fast alle Stunts selbst, wie auch in den meisten der Rollen seitdem. Trotzdem setzt er sich für die Anerkennung von Stuntmen ein und fordert eine eigene Kategorie für sie bei den Oscars.

Fast wie eine Parodie seine Images wirkt seine Rolle in der überdrehten Gangsterkomödie Crank und ihrer sogar noch schrägeren Fortsetzung. Auch in Spy – Susan Cooper Undercover beweist er sehr viel Sinn für Selbstironie als dauerfluchender Superagent mit Hang zur maßlosen Übertreibung. Ansonsten ist er inzwischen ein fester Teil gleich zweier Testosteron-Team-Franchises, nämlich Expendables und Fast & Furious. Auch privat könnte es für ihn nicht besser laufen – seit 2010 ist er mit Schauspielerin und Supermodel Rosie-Huntington Whitely liiert und erst am 24. Juni dieses Jahres wurde er Vater eines Sohnes.

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Spy – Susan Cooper Undercover

Das Leben als CIA-Mitarbeiterin könnte so spannend sein, wäre man nicht wie Susan Cooper (Melissa McCarthy, Brautalarm) an den Schreibtisch verbannt. Per Headset assistiert sie ihren Kollegen bei deren Außeneinsätzen und träumt davon, selbst einmal eine Undercover-Mission zu bestreiten. Prompt verschwindet ihr Partner Bradley Fine (Jude Law) und Susan große Stunde ist gekommen. Da die kriminelle Aristokratin Raina Boyanov (Rose Byrne, Das hält kein Jahr..!) eine Liste mit allen Geheimagenten der CIA besitzt, ist die etwas tollpatschige Bürokraft die einzige, die den Job unerkannt erledigen kann. Das geht vor allem Macho-Spion John Ford (Jason Statham) mächtig gegen den Strich. Verkleidet als katzenverrückte Oma mit furchtbarer Löckchen-Perücke macht sich Susan auf in das Abenteuer ihres Lebens. Jason Statham zeigt sich in dieser Actionkomödie von einer ungewohnt selbstironischen Seite – ein Geniestreich!

Fast & Furious 7 & Fast & Furious 8

Nachdem er bereits in einer Nachabspannsszene von Fast & Furious 6 zu sehen war, taucht Jason Statham im siebten Teil als Hauptgegner auf. Er verkörpert Deckard Shaw, den älteren Bruder von Owen Shaw (Luke Evans, Dracula Untold), der von dem Team rund um Dominic Toretto (Vin Diesel) ins Koma befördert wurde. Deckard, selbst ein tödlicher Attentäter und Spezialagent, schwört Rache an der Truppe und will sie systematisch vernichten. Dabei macht er sich auch den Agenten Hobbs (Dwayne Johnson) zum Feind. Er muss sich jedoch geschlagen geben und landet in einem Hochsicherheitsgefängnis. Im neuesten Film trifft er dort erneut auf Hobbs, der nun ebenfalls eingekerkert wird. Schließlich müssen die ehemaligen Feinde sogar zusammenarbeiten.


The Expendables 1 – 3

 

 

 

 

 

 

 

Silvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, Chuck Norris, Jean-Claude van Damme, Jet Li, Dolph Lundgren, Terry Crews, Mickey Rourke. Wenn man diese Namen liest, denkt man automatisch an Rambo, Terminator, Walker – Texas Ranger, Universal Soldier usw. – oder eben an die Expendables. Die Filmreihe ist nicht etwa aufgrund ihrer Drehbücher klasse. Nein, der Grund sind eben genau diese kultigen Hauptdarsteller. Denn alle von ihnen sind nichts Geringeres als absolute Ikonen des Action-Genres. Einige davon kann man sogar getrost als Kultfiguren bezeichnen. Eine große Auszeichnung also für Jason Statham, sich in die Riege dieser Actionhelden einreihen zu dürfen.

Blitz

Brant (Jason Statham) ist Polizist in East London. Für ihn gibt es nur ganz oder gar nicht. Er ist ein Cop der gerne in Dirty Harry Manier handelt und dabei auch nicht davor zurückschreckt, bestimmte Dinge endgültig zu erledigen. Nach einigen Ausschreitungen seiner Arbeitsweise wird er vom Dienst suspendiert. Als jedoch ein psychopatischer Polizistenmörder Jagd auf die Bobbys macht, holt man ihn zurück. Er soll Feuer mit Feuer bekämpfen. Regie-Newcomer Elliot Lester und Transporter Produzent Steve Chasman haben mit Blitz – Cop Killer vs Killer Cop eine interessante Sicht auf die Arbeitsweise der Polizei geschaffen. Den Bösewicht bei Blitz verkörpert übrigens kein Geringerer als Game of Thrones-Fiesling Aidan Gillen (aka Lord Bealish).

The Mechanic

Auftragskiller Arthur Bishop (Jason Statham) ist einer der besten in seinem Job. Das hat er auch seinem Mentor Harry (Donald Sutherland, Die Tribute von Panem – Hunger Games) zu verdanken. Dieser hatte ihm eingeschärft, jeden Auftrag pflichtbewusst auszuführen. Als nun Harry selbst auf Arthurs Abschussliste steht, zögert dieser deswegen nur kurz, seinen Mentor unter die Erde zu bringen. Sein Gewissen meldet sich erst, als er dessen Sohn Steve (Ben Foster, Warcraft – The Beginning) trifft – so willigt er ein, wiederum diesen zum Killer auszubilden.
Regisseur Simon West, der bereits für Titel wie Lara Croft: Tomb Raider und Con Air verantwortlich war, liefert mit The Mechanic einen überraschungsarmen, aber durchweg soliden Action Streifen ab.

 

Die Transporter Trilogie

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Film, der Jason Statham auch international bekannt gemacht hat, war The Transporter. Nach dem ersten Teil von 2002 entstanden noch zwei Sequels: Transporter – The Mission und Transporter 3. In allen drei Teilen mit Statham in der Hauptrolle konnte er seine Martial Arts Fähigkeiten unter Beweis stellen. Als Kurierfahrer für Waren aller Art versteht sich Frank Martin auf unauffälliges Verschwinden, das Beschützen seiner Fracht und vor Allem auf Pünktlichkeit. In den drei Teilen der Transporter Reihe wird seine Geduld immer wieder auf eine harte Probe gestellt. Und wehe, jemand bricht die Regeln. Die Transporter Filme sind eine spektakuläre Action-Film Reihe, die von Verfolgungsjagden über Schießereien bis hin zu atemberaubenden Martial Arts Schlägereien alles bietet. Für den Erfolg des Dreiteilers ist nicht zuletzt der französische Erfolgsproduzent Luc Besson verantwortlich, der auch für Meisterwerke wie Leon – Der Profi oder Das fünfte Element verantwortlich zeichnet. Nach den drei Filmen folgte noch eine Serie ohne Statham, welche die Geschichte weitererzählt und ein Reboot namens The Transporter – Refueled, in welchem Ed Skrein (Deadpool) die Rolle übernimmt.

Final Call – Wenn er auflegt muss sie sterben

Jason Statham mimte in Final Call zum ersten Mal einen Bösewicht. Zusammen mit einer Gruppe von Verbrechern hat er  die Sportlehrerin Jessica (Kim Basinger)  Frau entführt, obwohl sie es eigentlich auf deren Ehemann (Richard Burgi) abgesehen hatte. Nun benutzt er die Frau als Druckmittel, um ans Ziel zu kommen. Chris Evans (Puncture) wird der unfreiwillige Retter, als er von der Entführten zufällig angerufen wird.
Der Thriller wurde vom Autorenduo Larry Cohen und Chris Morgan geschrieben, die bereits mit Nicht auflegen! eine ganz ähnliche Thrillerstory abgeliefert hatten. Jason Statham macht sich darin sehr gut als gnadenloser Gangster, der vor nichts zurückschreckt, um sein Ziel zu erreichen.

Revolver

Sieben Jahre sind vergangen, als Jake Green (Jason Statham) aus dem Gefängnis entlassen wird. Er hat fast in allen Casinos Hausverbot, da er „nicht oft verliert“. Gegen den Gangster Boss Macha (Ray Liotta, GoodFellas) darf er spielen, weil abgemacht ist, dass Green verliert. Jedoch hält sich dieser nicht an die Abmachung, vielmehr beleidigt er Macha auch noch. Der Betrogene setzt ein Kopfgeld auf Green aus, während dieser seinen bisher größten Coup plant.
In der dritten Zusammenarbeit von Statham und dem britischen Star-Regisseur Guy Ritchie kehrt dieser wieder zum Gangster Genre zurück. Dabei kann die Geschichte vor allem mit überraschenden Wendungen punkten, vom typisch coolen Ritchie-Stil mal abgesehen.

Crank & Crank 2

Als der professionelle Killer Chev Chelios (Jason Statham) eines schönen Tages erwacht, findet er eine CD mit der Aufschrift „Fuck you“ in seinem Wohnzimmer. Als er diese abspielt, erfährt er, dass er im Schlaf vergiftet wurde. Verantwortlich dafür ist ein Gangsterboss, dessen Schergen er kürzlich über den Haufen geschossen hat. Das Gift wird ihn langsam töten, sobald seine Herzfrequenz abnimmt. Das heißt, er muss in Bewegung bleiben, und zwar so lange bis er Rache genommen hat. Crank ist ein aberwitzige, vor Action strotzende Achterbahnfahrt. Die abgefahrenen Situationen in die sich Chev Chelios im Lauf der beiden Filme begibt, werden in einer turbulenten Schraube immer absurder. In der Fortsetzung wird noch eine Schippe draufgelegt – nun hat Chev auch noch ein Kunstherz, dass er nur mit Stromstößen am Laufen halten kann.

Snatch – Schweine und Diamanten

Snatch – Schweine und Diamanten war der zweite Film von Guy Ritchie, in dem Statham mitspielen durfte. In dem Episodenfilm werden eine ganze Reihe von Gangstergeschichten erzählt, die sich alle um einen millionschweren, gestohlenen Diamanten drehen. An der Seite von Hollywood Stars wie Brad Pitt und Benicio del Toro (Die üblichen Verdächtigen) spielt er die Rolle des vom Schicksal gebeutelten Turkish, einem kleinkriminellen Promoter für illegale Boxkämpfe. Mit Snatch – Schweine und Diamanten ebnete Statham seinen Weg nach Hollywood. Inzwischen gibt es sogar ein Serien-Remake von Snatch mit Rupert Grint (Harry Potter Filmreihe), das Ganze allerdings ohne Statham.

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