Große Berge, weite Aussichten – die Natur selbst kann fantastische Bilder bereithalten. Wenn diese dann noch von Filmemachern eingefangen und mit spannenden Geschichten abgerundet werden, wird einem die Faszination von Mutter Erde erst richtig bewusst. Wir haben für Euch die besten Bergfilme gesammelt, in denen man gewaltige Bilder auf sich wirken lassen kann.

Die besten Hollywood-Bergfilme – Der Gipfel der Spannung

Everest (2015)

Erzählt wird die Geschichte verschiedener Expeditionen, die im Mai 96 den Everest besteigen – und bei einem schrecklichen Wetterumschwung in größte Gefahr geraten. Allen voran die Expeditionsleiter Rob Hall (Jason Clarke, Terminator: Genisys) und Scott Fischer (Jake Gyllenhall), in deren Seilschaften die Teilnehmer Beck Weathers (Josh Brolin), Doug Hansen (John Hawkes, Winter’s Bone) und Jon Krakauer (Michael Kelly, Tenderness) in Lebensgefahr geraten…

 

Zwischen zwei Leben (2017)

Die Fotojournalistin Alex (Kate Winslet) und der Neurochirurg Ben (Idris Elba) sind sich noch nie begegnet. Als sie allerdings am gleichen Flughafen festsitzen und schnellstmöglich aufbrechen müssen, landen sie im gleichen Charterflugzeug. Doch plötzlich hat ihr Pilot einen Herzschlag und das Flugzeug stürzt ab. Für die beiden überlebenden Passagiere beginnt ein Überlebenskampf im verschneiten Gebirge mit keiner Hoffnung auf Hilfe.

 

Cliffhanger (1993)

Die Rocky Mountains sind die Heimat der beiden Bergretter und besten Freunde Gabe Walker (Sylvester Stallone) und Hal Tucker (Michael Rooker, Guardians oft he Galaxy). Als Tuckers Freundin tödlich verunglückt, macht Tucker Gabe dafür verantwortlich – und der beschließt, nie wieder einen Berg zu besteigen.

Als ein Notruf eingeht, macht Hal Tucker sich auf den Weg zur Bergung der Verletzten. Allerdings zieht ein Schneesturm auf und auch die Verletzten sind gefährlicher, als vorher angenommen. Gabe Walker scheint die letzte Rettung zu sein…

 

Mystische Bergwelt – Der Bergfilm als Genrefilm

Das finstere Tal (2014)

In einem abgelegenen Seitental Tirols lebt ein kleines Bergdorf nach den Regeln des Brenner-Bauern (Hans-Michael Rehberg, Die Wand). Der Patriarch hat die Menschen der Gemeinde fest in der Hand und duldet kein Aufbegehren gegen sein System. Als ein gut aussehender Fremder ins Dorf reitet, der sich mit dem Namen Greider (Sam Riley, Control) vorstellt, wird eine Folge rätselhafter Ereignisse in Gang gesetzt. Die schöne und intelligente Luzi (Paula Beer, 4 Könige) versucht hinter das Geheimnis des Fremden zu kommen. Dieses scheint aber sehr viel tiefer zu gehen, als vorher gedacht.

 

Vom Leben geschrieben – Reale Geschehnisse:

Nanga Parbat (2010)

Reinhold Messner ist wohl der berühmteste Bergsteiger der Welt. Als bergsteigerische Meisterleistung galt die Durchsteigung der Diamirflanke des Nanga Parbats – doch kaum einer kennt die traurige Geschichte dahinter:

1970 machen sich Reinhold (Florian Stetter, Der geheimnisvolle Schwiegersohn) und sein Bruder Günther (Andreas Tobias) auf den Weg, den Nanga Parbat, einen der höchsten und gefährlichsten Berge der Welt zu besteigen. Als es zu einem schweren Unglück kommt und der Berg beweist, wie unbezwingbar er ist, beginnen haltlose Schuldzuweisungen und Spekulationen das Leben vieler Menschen zu zerstören…

 

Nordwand (2008)

Die Eiger-Nordwand ist ein Sinnbild für die Unzähmbarkeit der Natur; fast 2000 m steil abfallender Fels, eisig, glatt – tödlich. Im Sommer 1936 ist es der Traum jedes großen Bergsteigers, den Eiger über die Nordroute zu erklimmen.

Toni Kurz (Benno Fürmann, Der blinde Fleck) und Andreas Hinterstoißer (Florian Lukas, Into the White) entschließen sich, die gefährliche Route zu durchsteigen – doch das Wetter macht ihnen einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Beobachtet von zahlreichen Schaulustigen, machen ihnen die Minusgrade, Lawinenabgänge und das Fehlen von lebensnotwendigen Steigeisen das Aufsteigen unmöglich. Doch mitten in der Todeswand ist umkehren ist keine Option für die Extremkletterer – und so gibt es nur einen Weg: Hinauf.

 

127 Hours (2011)

Aron Ralston (James Franco) kennt die Berge Utahs wie seine Westentasche. Das teilweise bis zu 4000m hohe und von schwindelerregenden Canyons durchzogene Gebirgsmassiv ist jedoch heimtückisch. Als Aron nämlich im Alleingang zu einer Tour aufbricht, stürzt er ab und klemmt sich den Arm ein. Ohne auf Rettung durch Freunde, Familie oder auch nur andere Kletterer zu hoffen, wird er sich der Ausweglosigkeit seiner furchtbaren Situation bewusst. Gnadenlos vergeht Stunde um Stunde und Aron verliert langsam den Verstand – doch dann kommt ihm eine Idee, wie er sich vielleicht doch noch retten kann…

 

Überleben (Alive) (1993)

1972 stürzt eine uruguayische Maschine mit einer Rugby-Mannschaft an Bord in den chilenischen Anden ab. Das Flugzeug zerrschellt an einem zerklüfteten Berghang und in der eiskalten Wildnis auf 4000m Höhe begreifen die Überlebenden, dass sie wahrscheinlich nicht viel Zeit haben.

Nando Parrado (Ethan Hawke), Roberto Canessa (Josh Hamilton, Dark Skies) und Antonio Balbi (Vincent Spano, Her fatal flaw) versuchen eine Art Überlebensplan zu entwickeln: schlafen im Wrack, nur geringer Verbrauch wertvoller Ressourcen … und der Verzehr der umgekommenen Kameraden soll sie vor dem Verhungern retten. Doch eine Lawine macht den Plan nichtig und sie müssen aufbrechen, um Hilfe zu suchen.

 

Echte Menschen, echte Geschichten – die besten Berg-Dokus:

Erster auf dem Everest (2011)

Lange Zeit galt Edmund Hillary als Erstbesteiger des Mount Everest, doch sein Gipfelsieg 1953 war genauso berühmt wie unter Fachmännern angezweifelt. 1999 macht sich der deutsche Geologe Jochen Hemmleb mit einem Team auf zum Mount Everest – und es gelingt ihm ein Sensationsfund: Nur ganz knapp unterhalb des Gipfels auf 8300 Metern finden sie eine Männerleiche. Die Leiche des potenziellen wahren Erstbesteigers – George Mallory, eine Bergsteigerlegende. Fast 30 Jahre vor Hillary, Anfang der 1920er Jahre, bricht er mit seinem Freund Andrew Irvine zum Everest auf – und kehrt nie zurück…

 

Cerro Torre (2013)

David Lama ist noch keine 30 Jahre alt – und gilt weltweit als Ausnahmetalent des Kletter- und Bergsports. Doch nach vielen hundert erfolgreichen Touren und Erstbesteigungen steht noch immer die Erfüllung seines größten Traums aus: Die freie Besteigung des 3000 Meter hohen Cerro Torre über die sagenumwobene Kompressorroute.

Nun will David Lama das Unmögliche möglich machen. Und zwar völlig ohne fremde Hilfsmittel. Einzig Seil und Haken trennen ihn vom sicheren Tod.

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