Am 22. August 2019 startet die Highschool-Komödie „Good Boys“ in den deutschen Kinos. Der von Seth Rogen produzierte Film kommt mit zahlreichen Vorschusslorbeeren auf die Leinwände und verspricht turbulenten Spaß, der vor allem für ältere Zuschauer geeignet ist. Im Film stolpern drei jugendliche Jungs von Missgeschick zu Missgeschick. Dabei will Max (Jacob Tremblay) doch nur seine große Liebe zu Brixliee (Millie Davis) beichten. Um für den ersten Kuss gut ausgerüstet zu sein, haben Max und seine Freunde Thor (Brady Noon) und Lucas (Keith L. Williams) eine waghalsige Idee, die die älteren Nachbarsmädchen miteinschließt. Ein Vorhaben, das gründlich schief läuft… Hier kannst Du dir den Trailer dazu anschauen.

Doch damit nicht genug: Der Kinostart von „Good Boys“ ist für uns ebenfalls Anlass, eine Liste der besten Highschool- und Teenie-Komödien zu präsentieren, die man im maxdome Store finden kann. Auch wenn uns bewusst ist, dass diese drei Jungs etwas jünger als die folgenden Protagonisten sind. Viel Spaß damit.

Die besten Highschool-Komödien

Ferris macht blau (1986)

Einer der Kultfilme der 80er Jahre und Matthew Broderick in der Rolle seines Lebens: Ferris Bueller ist der unangefochtene Meister des Schulschwänzen, bzw. im Blaumachen. In seinem letzten Schuljahr beschließt er sich mal wieder dazu, dass es an der Zeit für einen weiteren „freien“ Tag wäre, um sich seiner selbstgegebenen Freiheit zu widmen. Er täuscht eine Krankheit vor und überzeugt seinen besten Freund und seine Freundin davon, dass sie den Tag doch viel lieber in Chigago verbringen sollten. Ferris macht blau ist ein wunderbar sympathischer Jugendfilm, der das Lebensgefühl und die Freiheiten der Jugend feiert. Auch 30 Jahre später noch herrlich anzuschauen.

Clueless – Was sonst? (1995)

Cher (Alicia Silverstone) ist die Nummer 1 an ihrer Schulde, wenn es um Mode und Stil geht. Dabei macht die wohlhabende Teenagerin keinen Hehl daraus, dass es ihr große Freude macht, Mit-Schülerinnen bei ihrer Entwicklung vom schüchternen Mauerblümchen hin zum selbstbewussten Schul-Star zu helfen. Dabei merkt Cher, dass sie das oberflächliche Dasein auf Dauer nicht befriedigen kann. Die freie Adaption von Jane Austens Roman Emma glänzt mit einem sehr ironischen Blick auf das in zahlreichen Film und TV-Serien gezeigte 90er Jahre Amerika der weißen Oberschicht. Neben Silverstone haben auch Brittany Murphy (8 Mile) und Paul Rudd (Ant-Man and the Wasp)Rollen inne.

10 Dinge, die ich an Dir hasse (1997)

10 Dinge, die ich an Dir hasse ist einer der modernen Klassiker und Prototypen der romantischen High School Komödie. Der verstorbene Schauspiel-Star Heath Ledger (The Dark Knight) schuf hier sein Image als Sunnyboy und Mädchentraum. Neben Ledger spielen auch Joseph Gordon-Levitt (Snowdon) und Julia Stiles (Die Bourne Identität) mit. Doch nicht nur die Schauspieler glänzen, auch das an Shakespeare angelehnte Drehbuch sorgt mit scharfem Wortwitz und cleveren Dialogen für großen Spaß.

American Pie – Wie ein heißer Apfelkuchen (1999)

Eine der erfolgreichsten Filme unserer Liste ist ohne Zweifel American Pie. Neben drei direkten Fortsetzungen gibt es auch noch vier Ableger der Reihe. Der Humor der Reihe ist dabei alles andere als subtil und dreht sich hauptsächlich um das Thema Sex. Im ersten Teil geht es dabei passenderweise auch ums erste Mal. Im Zentrum stehen die vier jungfräulichen Freunde Jim (Jason Biggs), Oz (Chris Klein), Kevin (Thomas Ian Nichols) und Finch (Eddie Kaye Thomas) und ihre tollpatschigen Versuche endlich Sex zu haben. Absoluter Fan-Liebling ist jedoch Seann William Scotts (Welcome to the Jungle) Darstellung des etwas einfach gestrickten Möchtegern Steve Stiffler.

Girls United (2000)

Nicht nur eine klassische Highschool-Komödie, sondern auch ein ernsthaftes Sportler-Drama. Girl United zeigt das Leben der neuen Kapitänin des Cheerleader-Teams Torrance Shipman (Kirsten Dunst). Neben den Alltags-Problemen, wie Liebe, Schule und Streit mit den Eltern, stellt sich die Aufgabe als Kapitäns-Nachfolgerin ziemlich kompliziert und problematisch dar. An der Seite von Kirsten Dunst (Spider-Man) spielen Eliza Dushku (The Saint) und Gabrielle Union (Breaking In). Für Fans des Genres ein Muss.

Girls Club – Vorsicht Bissig (2004)

Im Gewand einer Highschool-Komödie zeigt sich der Humor in Girls Club tatsächlich erstaunlich bissige und thematisiert, mit satirische Ansichten, die hierarchischen Strukturen und das auf Ausgrenzung und Gruppenbildung beruhende System in Schulen (besonders amerikanischen). Komikerin Tina Fey (Date Night) spielt nicht nur eine Lehrerin im Film sondern schrieb auch das Drehbuch dazu. Im Zentrum geht es um Cady (Lindsay Lohan), die zum ersten Mal auf einer öffentlichen Schule ist und dort in die Fänge einer zickigen Mädchenbande um Anführerin Regina (Rachel McAdams) gerät.

Superbad (2007)

McLovin Superstar! McLovin (Christopher Mintz-Plasse) Eine der großartigsten Figuren in der „Highschool-Komödien-Filmgeschichte“. Doch Superbad hat noch andere grandiose Charaktere im Petto: Die grundsympathischen Außenseiter Seth (Jonah Hill) und Evan (Michael Cera), die beiden urkomischen Polizisten Slater (Bill Hader) und Michaels (Seth Rogen). An weiblicher Front begeistern Emma Stone (LaLaLand) und Martha MacIsaac (Dead Before Dawn). Eine der liebenswertesten, lustigsten und kultigsten Highschool-Komödien aller Zeiten.

Juno (2007)

Keine Highschool-Komödie im klassischen Sinne und auch ziemlich anders, als die anderen Filme hier. Da Juno aber einer der besten Teenie-Filme überhaupt ist, darf er hier nicht fehlen.  Charmant, berührend, tiefsinnig und großartig gespielt zeigt der Film die ungewollte Schwangerschaft der 16-jährigen Juno (Ellen Page), die das Ergebnis einer Nacht mit ihrem besten Freund Paulie (Michael Cera) ist. Schnell entscheidet sich der Teenie dazu das ungeborene Kind zu Adoption frei geben zu wollen. Die vierfach Oscar-nominierte Tragikomödie von Jason Reitman ist mit Jennifer Garner (30 über Nacht), Jason Bateman (Game Night) und J.K. Simmons (Whiplash) zudem hochkarätig besetzt.

Fired Up (2009)

Zugegeben, der Sprung von Juno zu Fired Up ist gewagt. Während das eine anspruchsvolles Independent-Kino ist, so ist Fired Up das Gegenteil davon: anspruchsloser Comedy-Klamauk ohne größeren Tiefgang, aber trotzdem einfach verdammt lustig – vor allem in geselliger Runde. Inhaltlich geht es um zwei Stars aus dem Highschool Footballteam, die scharf auf ein Cheerleader-Camp sind, an dem angeblich über 300 heiße Cheerleaderinnen teilnehmen wollen. Schnellstmöglich lassen sich die beiden Jungs in das Cheerleader-Team ihrer Schule aufnehmen…

Easy A – Einfach zu haben (2011)

In ihrer ersten größeren Hauptrolle zeigte Emma Stone gleichmal, dass sie zu einer der besten Schauspielerinnen ihrer Generation gehört. Einfach zu haben ist eine intelligente Highschool-Komödie über Lügen, Liebe, Sex und die negative Macht von Gerüchten und Klatsch und Tratsch. Um nicht an einem Camp teilnehmen zu müssen, erfindet Olive eine Notlüge von einem heißen Date mit einem Typen, der ins College geht. Schnell werden daraus immer mehr Gerüchte, die Olive sogar noch selber befeuert. Am Anfang stört sie das nicht, doch hat ihr Image als „Schlampe“ immer größere Auswirkungen auf ihr Privatleben.

Project X (2012)

Um ihr Dasein als hoffnungslose Loser an ihrer Highschool zu beenden veranstalten die drei Teenager Thomas, Costa und JB eine Hausparty. Allerdings gerät diese komplett außer Kontrolle und ein unfassbares Chaos entsteht… Für viele ist Project X der Partyfilm schlechthin. Der Film folgt keiner klaren Handlung, sondern lässt sich wie die Protagonisten von der immer Größeren Party mitziehen.

Jump Street 21 (2012)

Der erste Auftrag für die beiden neu ausgebildeten Cops Jenko (Channing Tatum) und Schmidt (Jonah Hill) führt sie Undercover zurück auf die Highschool. Dort soll das ungleiche Paar einer neuen gefährlichen Droge und deren Dealern auf die Spur kommen. Doch vor allem Schmidt scheint das Dasein als ein populärer Schüler etwas zu sehr zu genießen. Die Verfilmung des Serienklassikers lebt von der Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern. Die Story ist dabei mehr Beiwerk. Zwei Highlights: Der verrückte Drogentrip der Jungpolizisten und der Auftritt der Serienstars Johnny Depp und Peter DeLouise.

The Edge of Seventeen – Das Jahr der Entscheidung (2016)

Der etwas unbekanntere Film The Edge of Seventeen mit Hailie Steinfeld und Woody Harrelson ist eigentlich mehr Coming of Age-Tragikomödie als reine Highschool-Komödie. Dennoch finden wir, dass der Film hier nicht fehlen darf, da nicht nur die Hauptdarstellerin brillant ist, sondern auch die Inszenierung und das Drehbuch vollständig überzeugen. Nachdem Tod ihres Vaters hat sich Nadine immer mehr zurückgezogen und die Fähigkeit sich gegenüber anderen zu öffnen verloren.

Love Simon (2018)

Ebenfalls eine sehr gefühlvolle und berührende Geschichte hat Love Simon. Der 17-jährige Simon Spear (Nick Robinson) ist homosexuell. Das Problem daran ist, dass er es noch keinem gesagt hat, weder Familie noch Freunden. Nachdem er sich online in einen mysteriösen Klassenkameraden verliebt, meint Simon, dass es an der Zeit ist sich zu outen… Dabei zeigt der Regisseur Greg Berlanti nicht nur Fingerspitzengefühl in Bezug auf die emotionalen Teile des Films, sondern auch viel Humor.

*zum Leihen oder Kaufen ohne monatliche Kosten und Vertragsbindung

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