Langsam steuern wir aufs Ende des Jahres zu und freuen uns auf die schönen Feiertage. Nicht nur, weil endlich Weihnachten ist, sondern auch, weil wir endlich viel freie Zeit zum Filme gucken haben! Hierfür haben wir für Euch die besten Filme des Jahres gesammelt.

 

A Quiet Place

Tödliche Monster, die blind sind und nur auf Geräusche reagieren – aus dieser simplen Idee machte Schauspieler John Krasinski für sein Regiedebüt einen der originellsten Horrorfilme seit langem. Neben seiner Ehefrau Emily Blunt spielt er darin auch die Hauptrolle als Vater, der mit seiner Familie in einer postapokalyptischen Welt der Stille zu überleben versucht. Über weite Strecken verzichtet der Film dabei fast völlig auf Dialoge und baut dadurch eine wahnsinnige Spannung auf.

 

 

Rampage: Big Meets Bigger

Dwayne „The Rock“ Johnson kämpft mit einem genmanipulierten
Riesenaffen gegen einen genmanipulierten Riesenwolf und einen genmanipulierten Riesenalligator. Zugegeben, einen Nobelpreis für besonders intelligente Leistungen im Hollywood-Show-Business wird dieser Film nicht bekommen. Trotzdem ist
Rampage einer der erfolgreichsten Filme des Jahres und auch einer der unterhaltsamsten. Die zerstörerischen Effekte und Riesenmonster machen großen Spaß und für den Rest hat man Dwayne Johnson.

 

 

Deadpool 2

Die Fortsetzung des grandiosen und ironischen Anti-Superhelden-Spektakels Deadpool ist noch brutaler, frecher und witziger als der erste Teil. Eine große Verstärkung für den Protagonisten sind diesmal Cable (Josh Brolin) und Lucky (Zazie Beetz). Beide verhindern, dass Deadpool 2 zu sehr in bekannte Muster des ersten Teils fällt. Besondere Herausforderung: entdecke die Cameos von Brad Pitt, Matt Damon und Alan Tudyk. Ein selbsternannter „Familien-Film“ der besonderen Art und Weise.  

 

 

 

Avengers: Infinity War

Der Sommer von 2018 stand ganz im Zeichen von Brolin. Josh Brolin war nämlich in den Blockbustern Deadpool 2 und auch Sicario 2: Day of the Soldado zu bestaunen. Die Rolle, die aber am meisten Aufsehen in der cineastischen Fan-Welt hervorrief, war die des Bösewichts Thanos im Super-Superheldenfilm Avengers: Infinity War. Doch der Film hat mehr zu bieten als nur Brolin. Zahlreiche Marvel-Superhelden versammeln sich im dritten und bisher besten Avenger-Teil. Ein wahres Fest für alle Action-Science-Fiction-Superhelden-Fans. Nebenbei auch noch der erfolgreichste Film des Jahres.

 

A Beautiful Day

Joaquin Phoenix ist ohne Zweifel einer der größten Schauspieler seiner Generation. Wer dafür einen weiteren Beweis braucht, der darf sich gerne den so außergewöhnlichen, wie guten Film A Beautiful Day anschauen. Phoenix brilliert hier als gnadenloser Rächer, der für Geld Sexverbrecher mit einem Hammer traktiert. Dass er einen von Kindertagen schwer traumatisierten Kriegsveteranen spielt, lässt er subtil einfließen. Genau wie sein hier massiger Hauptdarsteller, ist A Beautiful Day eine Wucht von Film, der sich mit dem Thema Kindesprostitution als schwere Kost erweist.

 

Mollys Game

Wer Lust auf ein äußerst stylisches Hochglanz-Biopic mit beißenden, schnellen Dialogen hat, der muss sich unbedingt Mollys Game anschauen. Die fantastische Jessica Chastain hier spielt Molly Bloom, deren Leben einem außergewöhnlichen Weg – von der Hochleistungs-Sportlerin zur halb-kriminellen Veranstalterin von Poker-Turnieren – folgt. Dabei an ihrer Seite: „Sexiest Man Alive“ Idris Elba als ihre juristische Vertretung und Kevin Costner als ehrgeiziger Vater.

 

 

 

Feinde – Hostile  

Leider ist Rassismus auch heutzutage noch ein viel zu großes und relevantes Thema. Der nachhaltig beeindruckende Western Feinde – Hostile versucht eine Brücke zwischen zwei unterschiedlichen Rassen zu schlagen, zwischen denen ein irrationaler Krieg zu tief verwurzeltem Hass geführt hat. Rosamunde Pike, Christian Bale und Wes Studie schaffen es, das große Plädoyer von Regisseur Scott Cooper an Menschlichkeit, Offenheit und Verständnis grandios auf die Leinwand/den Bildschirm zu bringen.

 

 

 

Black Panther

Nachdem er schon in Captain America: Civil War eingeführt wurde, erhielt der afrikanische Held aus dem fiktiven Staat Wakanda seinen eigenen Film. Statt nur einen weiteren unterhaltsamen MARVEL-Actionfilm zu drehen, machte Regisseur Ryan Coogler daraus eine vielschichtige Auseinandersetzung mit schwarzer Identität und Kultur mit einem fast ausschließlich afroamerikanischen und afrikanisch stämmigen Cast. Das Ergebnis: Der Überraschungshit des Jahres und einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten!

 

 

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Sie benutzt Schimpfwörter am laufenden Band und schreckt auch nicht davor zurück, einem Teenager einen Tritt in den Genitalbereich zu verpassen – Frances McDormand (Oscar-prämiert!) alias Mildred Hayes ist die perfekte Anti-Heldin. Ihre Absichten sind eigentlich lobenswert, nämlich Druck auf die Polizei auszuüben, weiter nach dem Mörder ihrer Tochter zu suchen. Ihre Methoden sind dagegen nicht in Ordnung. Aber genau dieser widersprüchliche Charakterzug macht die Hauptfigur so interessant. Dazu gesellt sich eine spannende Story und eine ordentliche Portion schwarzer Humor und fertig ist das Meisterwerk.

 

 

Maze Runner – Die Auserwählten in der Todeszone

Mit dem letzten Teil der Maze-Runner-Trilogie wird die Geschichte der ersten beiden Teile nun endlich abgerundet. Dabei überzeugt auch in Maze Runner 3 – Die Auserwählten in der Todeszone Regisseur Wes Ball mit seinem Auge für große Bilder und einem dazu  passenden Sound-Design. Während die Rebellen sich in die letzte Stadt durchkämpfen, werden nämlich die apokalyptischen Actionszenen nicht nur grandios inszeniert, sondern auch audiovisuell entsprechend beeindruckend dargeboten.

 

 

Shape of Water

Als dieses kleine Meisterwerk den heißbegehrten Oscar für den Besten Film gewann, war trotz starker Konkurrenz absolut keine Überraschung. Für Guillermo del Toro war der wichtigste Filmpreis eh schon mehr als überfällig. Er hat das Romantikmärchen wunderbar in Szene gesetzt – von den verschiedenen Orten bis hin zu den fantastisch ausgearbeiteten Figuren. Klar gab es 2018 viele Blockbuster, die mit ihren Effekten und Starbesetzungen diesen Film überstrahlen könnten. Aber berühren kann keiner von ihnen so gut.

 

 

Lady Bird

Dieser Coming-of-Age-Film erzählt vom Erwachsenwerden der rebellischen, 17-jährigen Christine. Sie will raus aus ihrem Kleinstadtleben – die Geldprobleme ihrer Familie stehen ihr dabei allerdings im Weg. Zwischen Familienstress und erster Liebe versucht sie sich selbst zu finden.

Greta Gerwig hat bei ihrer ersten Solo-Regiearbeit wundervolle Arbeit geleistet. Vor allem der Mutter-Tochter-Beziehung wird eine besondere Bedeutung gegeben und ist mit Saoirse Ronan und Laurie Metcalf auch noch perfekt besetzt.

 

 

I, Tonya

Das skurrile Biopic wirft ein neues Licht auf die Hintergründe des Attentats auf die Eiskunstläuferin Nancy Kerrigan. Damals wurde ihre Erzrivalin, die White-Trash-Amerikanerin, Tonya Harding verdächtigt. Der Film bleibt in seiner ironisch-analytischen Art stets vage und lässt Raum für eigene Spekulationen. Durch die beeindruckende Performance des Casts, den herausragenden Schnitt, großartige Kamerafahrten und die bizarr-exzentrische Ästhetik, ist I,Tonya außerdem eine echte Augenweide.

 

 

 

 

Blade Runner 2049

Der Originalfilm von Ridley Scott gilt als wegweisendes Meisterwerk des Sci-Fi-Kinos. Damit war die Erwartung an eine Fortsetzung nach zwanzig Jahren natürlich entsprechend groß. Regisseur Denis Villeneuve wird ihr nicht nur gerecht, sondern übertrifft sie sogar. Die düstere Zukunftsvision über einen zweifelnden Replikantenjäger begeistert mit einer einmaligen visuellen Wucht und intelligenter Handlung mit philosophischen Untertönen. Und als Bonus gibt es noch Schauspielgrößen wie Harrison Ford und Ryan Gosling zu sehen.

 

 

 

Ready Player One

Der Großteil der Menschheit lebt in Armut: die einzige Chance der Tristesse zu entfliehen ist das virtuelle Universum der Oasis. Beruhend auf dem Bestsellerroman von Ernest Cline referenziert Regisseur Steven Spielberg hier schier unzählige Filme, Spiele und Soundtracks aus den Achtzigern. Aber auch wer keinen Bezug zum nostalgischen 80er Flair hat, wird von den ideenreichen Actionsequenzen bestens unterhalten.

 

 

 

 

Wind River

Im US-Bundestaat Wyoming liegt ein Indianerreservat, in dem man sich an Kälte und Schnee schon lange gewöhnt hat. Eines Tages findet der Jäger Cory Lambert während der Arbeit eine Leiche. Die zur Verstärkung angeforderte, junge FBI-Agentin June Banner ist allerdings mit der Situation völlig überfordert…

Jeremy Renner als wortkarger, gebrochener Jäger ist das absolute Highlight des Films. Außerdem bietet der Thriller unglaubliche Bilder und spannende Figuren.

 

 

 

Tomb Raider

Fans der Videospielreihe konnten sich dieses Jahr auf eine Neuauflage der Geschichte von Lara Croft freuen. Die Story stimmt nicht ganz mit dem Videospiel überein.  Allerdings kann man ein Talent wie Dominic West ja auch nicht für eine kurze Rolle verschwenden. Alicia Vikander macht eine unglaubliche Figur als Lara Croft und ist das Highlight des Films. Man kauft ihr ab, dass sie sich langsam zu der Legende entwickelt, die Lara Croft später einmal werden wird.

 

 

 

Red Sparrow

Die junge Russin Domenika schließt sich, nach dem vorzeitigen Ende ihrer Ballett-Karriere, dem Sparrow-Programm an, welches junge Menschen zu Spionen ausbildet.

Der Spionagethriller basiert auf dem Roman „Operation Red Sparrow“ des ehemaligen CIA-Agenten Jason Matthews. Die Verfilmung von Francis Lawrence fesselt mit unberechenbaren Wendungen und lässt einen tief in die Schattenwelt internationaler Spionage eintauchen.

 

 

 

 

Mission Impossible Fallout

Beim nunmehr sechsten Film der Agentenreihe kann man sich zu Recht fragen, ob man noch etwas Neues erzählen kann. Die Antwort: Ja, kann man! Der neueste Film der Reihe hat nämlich nicht nur noch mehr haarsträubende Stuntszenen als die Vorgänger, die Hauptdarsteller Tom Cruise alle selbst ausführte. Auch die Story kann sich sehen lassen und glänzt mit zahlreichen Wendungen und einem Wiedersehen mit bekannten Gesichtern.

 

 

 

 

Love, Simon

Simon ist ein ganz gewöhnlicher Teenager, allerdings mit einem gut gehüteten Geheimnis: Er ist homosexuell. Doch das lässt er sich nicht anmerken. Als Simon im Internet einen Beitrag eines schwulen Mitschülers findet, ergibt sich eine E-Mail-Freundschaft. Das Coming-of-Age-Drama vermittelt nicht nur eine wichtige Botschaft für junge Leute, sondern erzählt Simons Geschichte auch auf eine einfühlsame Weise. Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz und ein cooler Soundtrack runden den Film ab – Gefühlskino vom Feinsten!

 

 

 

Geheim-Tipps

 

 In den Gängen 

Zwei Geheim-Tipps haben wir natürlich auch noch für Dich! Der deutsche Film In den Gängen ist ein einfühlsames und tief emotionales Portrait von Menschen, die nur die kleinen Dinge im Leben haben können. Dabei werden die Charaktere nicht nur unfassbar gut gespielt, sondern auch mit viel Herz und ehrlicher Zuneigung behandelt.

 

 

 

 

Mandy

Der zweite Geheim-Tipp ist der aufregende Arthouse-Horrorfilm Mandy mit Nicolas Cage in der
Hauptrolle. Dieser Film ist ein brutaler, psychedelischer Trip durch Rauschzustände und blutigen Wahnsinn. Nicolas Cage, der Soundtrack, das Szenenbild und die Kamera sind extraklasse.

 

 

 

Gewappnet für die Weihnachtszeit, wünscht die maxdome Redaktion ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit Dominik Drozdowski, Patrick Gerwien, Verena Homeyer, Daniela Hübschmann und Kajta Gehrig erstellt.

 

 

 

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