Mit Auslöschung ist jetzt im maxdome Store einer der besten und spannendsten Science-Fiction Film der letzten Jahre zu sehen. Nicht nur bieten technische Spielereien dem Genre Möglichkeiten, die früher undenkbar gewesen wären, auch war das Genre neben den visuellen Schauwerten immer schon Ort für gesellschaftskritische und philosophische Auseinandersetzungen. Auslöschung ist ein Paradebeispiel für die perfekte Kombination dieser Aspekte.

Und auch, wenn natürlich die Star Wars– oder Star Trek-Reihe genauso, wie die letzten Filme des Marvel-Universums (Thor: Tag der Entscheidung oder Guardians of the Galaxy), als Science-Fiction Filme gesehen werden können, wollen wir Dir hier einen kleinen Überblick über etwas andere Sci-Fi-Filme dieses Jahrzehnts geben.

Die 16 besten Science-Fiction Filme nach 2010

Auslöschung (2018)

Der neueste Film von Alex Garland (Ex Machina) mit Natalie Portman, Tessa Thompson und Jennifer Jason Leigh in den Hauptrollen ist nicht gerade ein zuschauerfreundlicher Film. Die Erzählung hat Zeitsprünge, sie ist sperrig und lässt vieles offen. Vielmehr soll sich der Zuschauer danach selber mit dem Gesehenen auseinandersetzen und sich seine eigene Meinung bilden. Wer sich darauf einlässt bekommt jedoch einen visuell berauschenden und philosophisch anspruchsvollen Science-Fiction-Film, in dem eine unbekannte Sphäre auf der Erde für evolutionäre Veränderungen sorgt. Eine Auseinandersetzung über Selbstfindung, Selbstzerstörung und vor allem Selbstveränderung.

Elysium (2013)

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Kein Wunder also, dass das ein häufiges Thema in Science-Fiction-Filmen ist, die immer auch Probleme und kritische gesellschaftliche Entwicklungen überspitzen oder weiterführen. Ein Beispiel dafür ist Neill Blomkamps Film Elysium, der durchaus auch inhaltliche Ähnlichkeiten zu seinem genialen Erstlingswerk District 9 hat. Auch in Elysium, mit Matt Damon und Jodie Foster, geht es um gesellschaftliche Aus- und Abgrenzung.

Live Die Repeat: Edge of Tomrrow (2014)

Eine clevere Idee macht zwar noch lange keinen guten Film, aber es ist schon mal ein guter Anfang. Wenn die Idee dann zudem so bitterböse und spektakulär inszeniert wird wie in Edge of Tomorrow und man noch dazu zwei spielfreudige Topstars hat, hat man ins Schwarze getroffen. Der Film besticht durch schwarzen Humor und eine abgefahrene Zeitschleifen-Story. Die Actionszenen wurden ebenfalls hervorragend umgesetzt und Tom Cruise hat sichtlich Spaß an seiner ambivalenten Rolle. Highlight ist jedoch Emily Blunt als obercoole, aber dennoch berührende Power-Soldatin.

Arrival (2016)

Wenn die Erde Besuch von außerirdischen Lebewesen bekommt, steht es meistens schlecht um den Planeten, da so gut wie immer eine riesige Zerstörungsorgie bevorsteht (bestes Beispiel Independence Day). Anders in dem fantastischen Film von Denis Villeneuve. Hier stehen nicht Action-Feuerwerke im Vordergrund, sondern eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der ersten Kontaktaufnahme mit Aliens. Amy Adams und Jeremy Renner dürfen als leidenschaftliche Wissenschaftler glänzen, die mit Vernunft und Verstand versuchen die Problematik zu lösen. Sound und Effekte begeistern ebenfalls.

Ex Machina (2015)

Künstliche Intelligenz und Roboter sind seit je her mitunter die wichtigsten Themen von Science-Fiction. Einer der besten, interessantesten und intelligentesten Filme diesbezüglich ist Ex-Machina. In kühlen und sterilen, aber trotzdem elegant-stilvollen Bildern schafft der Regisseur Alex Garland ein unheimliches kammerspielartiges Szenario, in dem Oscar Isaac, Domhnall Gleeson und Alicia Vikander brillieren dürfen. Vor allem Alicia Vikander als undurchschaubarer Mensch-Roboter begeistert.

Ready Player One (2018)

Eine Welt, in der das Leben hauptsächlich in einem riesigen interaktiven Videospiel stattfindet. Für einige ist das schon Realität, aber für den Großteil der Menschheit trotz globaler Digitalisierung noch nicht. In Steven Spielbergs Ready Player One ist das hingegen gang und gäbe. So auch für den jungen Wade Watts (Tye Sheridan), der das größte Virtual Reality Spiel der Welt meistern will. Der Film ist ein bildgewaltiges Videospiel-Spektakel, das einen auf eine unglaublich fantasievolle Reise nimmt und zeitgleich eine Liebeserklärung an die Popkultur und Nerdtum der 80er-Jahre und das Kino an sich ist. Dazu werden auch die gesellschaftskritischen Töne der Romanvorlage berücksichtigt.

Blade Runner 2049 (2017)

Denis Villeneuves Fortsetzung des Ridley Scott Klassikers Blade Runner (1982) ist mindestens genauso stark, wie der erste Teil – wenn nicht sogar noch ein Fünkchen beindruckender. Hier stimmt einfach alles: Atmosphäre, Bilder, Sound, Kulisse, Story, Schauspieler, Kamera, Emotionen, Tiefgang. Die düstere und vielfach preisgekrönte Zukunftssaga um das Schicksal und den Stellenwert von Replikanten (täuschend menschenähnlichen Robotern) mit Ryan Gosling und Harrison Ford ist schlichtweg ein Meisterwerk.

Planet der Affen: Revolution (2014)

Planet der Affen (1968) ist einer der größten Genre-Klassiker überhaupt. Der Film ist auch heute regelmäßiger Vertreter auf denn Listen der besten Science-Fiction-Filmen. 2011 startete eine ebenso begeisternde Reihe, die die Vorgeschichte des Klassikers in drei Teilen erzählt. Insbesondere tricktechnisch setzten diese drei Filme neue Maßstäbe. Andy Serkis als Affenanführer Caesar sorgt jedes Mal wieder für Staunen und Gänsehaut. Der rundeste und beste Teil der Trilogie ist der zweite Teil Revolution. Hier sind Story, Action und Effekte am stimmigsten.

Interstellar (2014)

Mit Inception schuf Regisseur Christopher Nolan 2010 schon einen Grenzen sprengenden Sci-Fi-Blockbuster. Ein paar Jahre später widmete er sich mit Interstellar einer Hommage an den besten Sci-Fi-Film (2001 – Odyssee im Weltraum) überhaupt. Diesmal steht eine spektakuläre Suche nach einer neuen Heimat für die Menschheit im Zentrum des Geschehens. Mit an Bord dieses spannenden und intelligenten Zukunfts-Szenarios sind unter anderem Matthew McConaughey, Jessica Chastain, Matt Damon und Anne Hathaway. Da die Story durchaus mit komplizierten Wendungen und Astrophysischen Formeln spielt, lohnt es sich Interstellar in einem wachen Moment anzuschauen.

Looper (2012)

Filme über Zeitreisen stellen sich oftmals als ziemlich kompliziert heraus – so auch Looper. Der Film von Rian Johnson über zeitreisende Auftragskiller ist beileibe keine leichte Kost. Bruce Willis und Joseph Gordon-Levitt spielen zwei unterschiedlich alte Versionen des Killers Joseph Simmons, die im Laufe des Films jedoch verschiedene Resultate erhoffen und zu Rivalen werden. Paul Deno, Jeff Daniels und Emily Blunt runden den starken Cast ab. Ein spannender und fesselnder Scince-Fiction-Film, den jeder Genre-Fan kennen muss.

Cloud Atlas  (2012)

Kein klassischer Science-Fiction-Film, aber mit genug Genre-Elementen ausgestattet, um in diese Liste aufgenommen zu werden. Das Mammut-Projekt der Wachowski-Geschwister (Matrix) und dem deutschen Tom Tykwer ist eines der faszinierendsten Werke der letzten Jahre. Das inhaltlich über 500 Jahre umfassende Epos um Liebe, Freiheit und die Frage, ob nicht irgendwie alles miteinander vernetzt ist, ist zudem glänzend besetzt: Tom Hanks, Halle Barry, Hugh Grant, Hugo Weaving und viele mehr gaben sich die Ehre. Alle Schauspieler kehren in verschiedenen Epochen und Rollen wieder. Auch wenn der Film hervorragend funktioniert und tief berührt, kommt er nie ganz an die Romanvorlage heran. Trotzdem ganz großes Kino.

Gravity (2013)

Technisch perfektes Weltraumkino zeigt Alfonso Cuaróns Astronautenabenteuer Gravity. 7 Oscars konnte das Science-Fiction Meisterwerk gewinnen. Sandra Bullock spielt eine Missionsspezialistin der NASA, die auf ihrer ersten Raumfahrt-Mission in einen harten Überlebenskampf gerät. Aufgrund eines zerstörten Satelliten ist der Rückweg auf die Erde in großer Gefahr. Cuarón gelingt es ein mitreisendes und realitätsnahes Schreckensszenario zu entwerfen, in dem Effekte und Ausstattung die großen Stars sein dürfen. Als Zuschauer ist man froh, wenn währenddessen gemütlich auf der Couch sitzen kann.

The World‘s End (2013)

Auf dem ersten Blick hat eine durchgeknallte Pub-Tour von fünf Durchschnittsbürgern mittleren Alters nicht wirklich viel mit Science-Fiction gemein. Allerdings schuf Regisseur Edgar Wright mit The Worlds End einen irrwitzigen Trip, der sich zu einem apokalyptischen Donnerschlag entwickelt und dabei urkomisch und herrlich britisch verrückt ist. Simon Pegg, Martin Freeman, Nick Frost, Eddie Marsan, sowie Pierce Brosnan und Rosamunde Pike durften sich hier austoben. Fazit: Bestens geeignet für einen feucht-fröhlichen Filmeabend mit Freunden.

Mad Max: Fury Road (2015)

In einer post-apokalyptischen Zukunft, in der der Planet mehr Wüste als sonst etwas ist, ist die Suche nach Wasser die oberste Devise. Allerdings hat sich unter den Überlebenden mehr oder weniger Wahnsinn und Degeneration breitgemacht. Auch bei dem Ex-Polizisten Max Rockatansky (Tom Hardy) hat die Vergangenheit Spuren hinterlassen. Per Zufall schlittert Max dann auch noch in einen gefährlichen Plan von Imperator Furiosa (Charlize Theron). Mad Max: Fury Road ist mit das beste und spektakulärste, was das Kino in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Adrenalinrausch vom Feinsten!

Der Marsianer – Rettet Mark Whatney (2015)

Schlau, spannend und erstaunlich witzig: Der Marsianer von Ridley Scott ist einer der Filme, von denen man nicht geglaubt hätte, dass sie so gut werden und so wunderbar funktionieren. Das liegt größtenteils an Superstar Matt Damon, der wie geschaffen für die Rolle als alleiniger und zurückgelassener Bewohner des Mars ist. Dazu gibt es ein starkes Drehbuch, wundervolle Kameraaufnahmen und Effekte. Natürlich fehlt es dem Hollywoodfilm auch nicht an Emotionen und Heldenmut.

Coherence (2014)

2014 drehte James Ward Byrkit einen der außergewöhnlichsten Science-Fiction Filme in dieser Liste. Hier geht es nicht um Technologien, Effekte oder ähnliches. Im Zentrum des Films stehen unheimliche Ereignisse, die durch einen nah an der Erde vorbeifliegenden Kometen hervorgerufen werden. Das Leben von 8 Freunden wird aufgrund dieses Geschehnisses gewaltig auf den Kopf gestellt. Alles, woran sie jemals geglaubt haben, scheint sich in Luft aufzulösen. Spannend, intelligent und herausfordernd. Ein Geheimtipp für Science-Fiction Fans.

 

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One Response to Die 16 besten Science Fiction Filme nach 2010

  1. Julian sagt:

    Meine persönlichen Favoriten aus der Liste sind Cloud Atlas, Interstellar, Ex Machina, Ready Player One sowie Blade Runner 2049. 😀

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