Spionage-Persiflagen gibt es ja viele. Meistens ist das dann ein Mix aus James Bond Imitation und Slapstick-Humor à la Leslie Nielsen (Die nackte Kanone, Agent 00 – Mit der Lizenz zum Totlachen), Steve Carell (Get Smart) oder Rowan Atkinson (Johnny English). Dass es auch anders geht, beweist jetzt Action-Spezialist McG mit Das gibt Ärger. Dabei ist der Titel Programm: Die beiden CIA-Agenten Tuck (Tom Hardy) und FDR (Chris Pine) sind eigentlich Geheimdienst-Kollegen und beste Freunde. Als sie sich aber beide in dieselbe Frau verlieben, hilft am Ende auch kein Gentlemen-Agreement mehr – denn jetzt gibt’s wirklich Ärger. Alles, was dem Einen an Spionage-Ausrüstung zur Verfügung steht, wird gegen den Anderen eingesetzt. Jetzt geht es ganz klar darum, wer hier die größere Kanone hat.

Dass das Filmprojekt überhaupt noch abgeschlossen wurde, grenzt an ein Wunder. Bereits vor zehn Jahren hätte Das gibt Ärger verfilmt werden sollen, damals noch mit Chris Rock und Martin Lawrence in den Hauptrollen. Heute heißt es Kirk vs. Bane, denn sowohl Chris Pine (als James T. Kirk in der Fortsetzung von Star Trek) als auch Tom Hardy (als Batman-Schurke Bane in The Dark Knight Rises) sind in Kürze wieder in von mir heiß-ersehnten Popcorn-Blockbustern im Kino zu sehen. Reese Witherspoon, die in Das gibt Ärger das Subjekt der Begierde Lauren spielt, wird 2012 an der Seite von Colin Firth in Devil’s Knot zu sehen sein, einem dramatischen Thriller nach einer wahren Begebenheit.

Was uns in dem Das gibt Ärger Film erwartet, sind gute 1,5 Stunden mit viel Spaß und Action, gespickt mit ein bisschen Romantik – alles in allem also ein leichter Film zum Wohlfühlen.

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