Egal ob Cowboy, Serienkiller, Polizist, Millionär, Präsident der USA, Motorrad-Rocker, Batman Bösewicht oder Frankensteins Monster, Aaron Eckhart ist für alles zu haben, solange die Rolle nur anspruchsvoll ist und die Charaktere ordentlich Ecken und Kanten aufweisen.

Geboren wurde Aaron Eckhart als Sohn eines IT-Experten und einer Kinderbuchautorin 1968 in Kalifornien. Einen großen Teil seiner Jugend verbrachte Eckhart jedoch in England und zeitweise auch in München. Als Mormone erzogen war er später in Frankreich und der Schweiz auf Mission unterwegs und machte auch seinen Bachelorabschluss an einer Mormonen-Universität in Utah.

Seine erste Spielfilmrolle bekam Aaron Eckhart 1997 im Film In the Company of Men. Es folgten weitere Rollen als Nebendarsteller an der Seite von bekannten Hollywoodgrößen. So verkörperte Eckhart in Erin Brockovich – Eine wahre Geschichte Julia Roberts‘ Biker-Freund oder führte in Das Versprechen zusammen mit Jack Nicholson Ermittlungen an einem grausigen Kindermord durch. Für seine Darstellung eines wortgewandten Lobbyisten der Tabakindustrie in Thank You For Smoking wurde Aaron Eckhart dann schließlich für einen Golden Globe nominiert. Spätestens mit der Rolle des Batman-Bösewichts Two-Face erlangte Eckhart dann weltweite Bekanntheit. In seinem aktuellsten Film I, Frankenstein verkörpert Aaron Eckhart das von Frankenstein geschaffene Monster Adam, das in einen Kampf zwischen Gut und Böse verstrickt wird.

Die besten Filme mit Aaron Eckhart

I, Frankenstein (2014)

Vor 200 Jahren erschuf der Wissenschaftler Dr. Victor Frankenstein (Aden Young) das menschenähnliche Wesen Adam (Aaron Eckhart) aus Leichenteilen und erweckte es durch Stromstöße zum Leben. Auch nach zweihundert Jahren lebt Adam immer noch und wandert einsam durch die entlegensten Gegenden der Erde. Als er von einer Gruppe Dämonen angegriffen wird, eilen ihm die Gargoyles zu Hilfe. Diese himmlischen Krieger wachen von den Kathedralen der Welt über die Menschen und beschützen diese vor der Dämonenschar und ihrem Anführer Naberius (Bill Nighy). Der Finsterling will eine Zombie-Armee erschaffen, um die Menschheit zu versklaven und die Weltherrschaft zu übernehmen. Bisher sind die Experimente zur Wiedererweckung der Toten, an denen die Wissenschaftlerin Dr. Terra Wade (Yvonne Strahovski) für Naberius arbeitet, allerdings fehlgeschlagen. Der Dämonenfürst möchte deshalb unbedingt das Geheimnis von Dr. Frankensteins Schöpfung lüften, damit er seine düsteren Pläne doch noch in die Tat umsetzen kann.

Das Fantasyspektakel I, Frankenstein reanimiert Mary Shelleys Kultgeschöpf als düsteren Actionhelden. Und eines muss gesagt werden: So gut sah Frankensteins Monster definitiv noch nie aus.

The Dark Knight (2008)

Nach seinem Erfolg in der Bekämpfung von Ra’s Al Ghul und dem spurlosen Verschwinden der Scarecrow macht sich Batman (Christian Bale) daran, mithilfe von Polizeichef Gordon (Gary Oldman) und dem Bezirksstaatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhart) dem organisierten Verbrechen in Gotham City den Todesstoß zu versetzen. Doch er hat die Rechnung ohne den Joker (Heath Ledger) gemacht. Dieser unterscheidet sich von allen finsteren Gestalten, die Gotham City bisher hervorgebracht hat. Sein Gesicht schminkt er stets zu einer hässlichen Clownsfratze, deren Mundwinkel durch Narben zu einem grotesken breiten Grinsen verzogen sind. Dem diabolischen Clown geht es nicht um Reichtümer oder Macht, er will Anarchie. Das erste Mal taucht der kriminelle Joker bei einem Banküberfall auf der Bildfläche auf. Brutal und ohne Gewissen geht er bei seinem Überfall vor und schafft es so, die Aufmerksamkeit von Batman und der Polizei auf sich zu ziehen. Doch der psychopathische Clown hat es auf weit mehr abgesehen. Sein perfides Spiel führt bald dazu, dass Harvey Dent und Bruce Waynes Jugendliebe Rachel (Maggie Gyllenhaal) in Lebensgefahr schweben…

The Dark Knight von Christopher Nolan (Batman Begins, The Dark Knight Rises, Inception, Prestige) wurde weltweit gefeiert. Christian Bale (Batman Begins, The Dark Knight Rises, Prestige, The Fighter), Heath Ledger (Ritter aus Leidenschaft, Brokeback Mountain, Das Kabinett des Dr. Parnassus) und Aaron Eckhart überzeugten in den Hauptrollen mit brillanter Darstellung der vielschichtigen Charaktere. Vor allem der kurz nach Ende der Dreharbeiten verstorbene Heath Ledger erlangte mit seiner beängstigenden Verkörperung des psychopathischen Clowns tragische Berühmtheit.

Thank you for Smoking (2005)

Nick Naylor (Aaron Eckhart) ist zur Stelle, wenn die Tabakindustrie einen aalglatten, sauberen und sympathischen Typen braucht, der sie in der Öffentlichkeit vertreten muss. Dies gelingt ihm mit seiner charmanten Art auch ganz gut, bis ihm der überzeugte Tabakgegner Senator Ortolan Finistirre (William H. Macy) in die Quere kommt. Dieser möchte nämlich unbedingt Gefahrenhinweise auf Zigarettenschachteln durchsetzen. Nick soll nun die Katastrophe abwenden. Doch das ist leichter gesagt als getan, wenn gleichzeitig der an Lungenkrebs erkrankte Marlboro-Mann Front gegen die Industrie macht, Todesdrohungen gegen ihn ausgestoßen werden und er in der Washington Post alles andere als positiv dargestellt wird.

Jason Reitmans (Juno, Up in the Air, Labor Day) Regiedebüt wurde beim Toronto International Film Festival stürmisch gefeiert und Aaron Eckhart erhielt für seine Verkörperung des Lobbyisten eine Nominierung für den Golden Globe.

Erin Brockovich – Eine wahre Geschichte (2000)

Erin Brockovich (Julia Roberts) ist alleinerziehende Mutter von drei kleinen Kindern aus zwei geschiedenen Ehen und finanziell ziemlich am Ende. Ihre Jobsuche verlief bisher erfolglos und als sie schuldlos in einen Autounfall verwickelt wird, ist das Chaos perfekt. Ihr Anwalt Ed Masry (Albert Finney) erwirkt vor Gericht nichts für Erin. Als Entschädigung beschafft sie sich deshalb kurzerhand einen Job in Masrys Anwaltskanzlei. Als Erin in ihrem neuen Job auf Unterlagen stößt, die auf einen Umweltskandal hindeuten, recherchiert sie auf eigene Faust weiter. Sie entdeckt in einer kleinen Gemeinde eine merkwürdige Häufung von Krebsfällen. Sie findet heraus, dass die Krankheitsfälle durch verseuchtes Trinkwasser verursacht wurden. Mit Unterstützung ihres Chefs erwirkt sie schließlich die höchste Schadensersatzzahlung in der Geschichte der Vereinigten Staaten…

Der Film von Steven Soderbergh (Ocean’s Eleven, Magic Mike, Liberace, Traffic) beruht auf einer wahren Begebenheit. Die echte Erin Brockovich bekam sogar eine kleine Nebenrolle als Kellnerin. Aaron Eckhart, mit langen Haaren und Vollbart kaum zu erkennen, spielte Julia Roberts verständnis- und liebevollen Nachbarn, Biker und Babysitter.

Das Versprechen (2000)

Nur noch wenige Stunden im Dienst wird Detective Jerry Black (Jack Nicholson) an den Tatort eines bestialischen Sexualmordes an einem Mädchen gerufen. Schockiert von dieser Tat verspricht er der Mutter des ermordeten Mädchens, den Täter aufzuspüren. Die Polizei hat schnell einen Verdächtigen, der auch gesteht und daraufhin Selbstmord begeht. Doch Jerry glaubt an dessen Unschuld und ermittelt auf eigene Faust weiter. Deshalb kauft er sich in der Umgebung, in der er den wahren Killer vermutet, eine alte Tankstelle und beginnt eine Beziehung mit der Bedienung Lori (Robin Wright). Ihre kleine Tochter passt genau ins Opferschema und Jerry benutzt sie als Lockvogel um den Täter aufzuspüren…

Regisseur Sean Penn (Into the Wild) wählte für seinen Film den verstörenden Kriminalroman Das Versprechen des Schweizers Friedrich Dürrenmatt als Vorlage.

Black Dahlia (2006)

Los Angeles 1947: Auf einem leerstehenden Grundstück wird eine grausam zugerichtete Frauenleiche entdeckt. Ihr Rumpf ist durchtrennt, der Mund zu einem grotesken Lachen aufgeschnitten. Die Ermordete wird als Starlet Elizabeth Short (Mia Kirshner), bekannt als „Die schwarze Dahlie“, identifiziert. Die befreundeten Cops Bucky Bleichert (Josh Hartnett) und Lee Blanchard (Aaron Eckhart) werden mit dem Fall betraut. Der grausige Anblick Shorts lässt Blanchards Ermittlungsarbeit zur obsessiven Manie werden. Er will den Täter mit allen Mitteln finden und setzt dafür auch die Beziehung zu seiner Freundin Kay Lake (Scarlett Johansson) aufs Spiel. Bleichert hingegen lässt sich im Zuge der Arbeit auf eine riskante Affäre mit der undurchsichtigen Madeleine Linscott (Hilary Swank) ein. Die beiden Cops geraten bei ihren Ermittlungen immer tiefer in den verbrecherischen Sumpf von Los Angeles…

Black Dahlia von Regisseur Brian De Palma (Scarface, Carlito’s Way, Mission: Impossible) beruht auf dem Roman Die schwarze Dahlie von James Ellroy, welcher wiederum tatsächlich auf einem ungelösten Mordfall basiert.

Rezept zum Verlieben (2007)

Meisterköchin Kate Armstrong (Catherine Zeta-Jones) glänzt als Maître de Cuisine in einem Nobelrestaurant in Manhattan. Nach dem Unfalltod ihrer Schwester soll sich die Perfektionistin um ihre 9-jährige Nichte Zoe (Abigail Breslin) kümmern. Damit ist Kate allerdings völlig überfordert. Als dann auch noch ein weiterer Koch in ihrem Restaurant eingestellt wird steht ihr Leben Kopf. Nick Palmer (Aaron Eckhart) ist nämlich das komplette Gegenteil von ihr – locker und überschwänglich – und die beiden passionierten Köche geraten deshalb des öfteren aneinander. Doch Nick ist es, der es schafft, dass sich Zoe langsam öffnet und so kommen sich auch die beiden dickköpfigen Erwachsenen langsam näher…

Love Happens (2009)

Um den Verlust seiner Frau Cynthia (Michelle Harrison) zu verarbeiten, hat Dr. Burke Ryan (Aaron Eckhart) ein Buch geschrieben. Dieses Buch entwickelte sich bald zu einem Bestseller und Burke beginnt Seminare zu geben, um den Menschen bei der Trauerarbeit zu helfen. Doch trotz seines Erfolgs hat Burke seine eigene Trauer nie wirklich bewältigen können. Sein nächstes Seminar führt ihn dann auch noch nach Seattle und damit an jenen Ort, an dem er vor drei Jahren seine Frau verloren hat. Den Dämonen der Vergangenheit weiter auszuweichen, scheint endgültig unmöglich. Da trifft Burke die liebenswürdige Blumenhändlerin Eloise (Jennifer Aniston), die ihm schließlich bei seiner eigenen Trauerarbeit hilft…

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