Die The Voice of Germany Gewinnerin Ivy Quainoo ist gekürt und wir blicken zurück auf die erste Staffel. Hat Ivy Quainoo das The Voice Finale zu Recht gewonnen? Revolutionierte das neue Konzept der Castingshow The Voice of Germany die deutsche Fernsehlandschaft?

Es wurde viel über das neue Konzept der Castingshow gesprochen. Es soll Künstler hervorbringen, welche auch nach der TV-Show jahrelangen Erfolg im Musikgeschäft genießen sollen und anderen Castingformaten die Stirn bietet. Bis jetzt hat man sich zumindest an den zweiten Punkt gehalten. Durch den Fokus auf das gesangliche Talent der Kandidaten bekam die Sendung das gewisse Etwas. Spannend ging es mit den Blind Auditions und den Battles los. Bei den Liveshows angekommen unterschied es sich logischerweise nicht viel von der zugegeben deutlich kitschig-prolligeren Konkurrenz Deutschland sucht den Superstar, weswegen auch die Zuschauerzahlen nach den fantastischen Quoten der ersten Folgen The Voice etwas nachließen. Großer Unterschied und Alleinstellungsmerkmal der Live-Shows waren die Duette der The Voice Teilnehmer mit ihren Juroren – so etwas würde man sich bei DSDS natürlich niemals trauen. Denn spätestens damit wurde klargestellt, dass es bei Deutschlands bester Musik Castingshow wirklich um Musiker geht und die Urteile von echten Musik Profis kommen. Im Finale konnte man dann sogar soweit gehen und die letzten The Voice Anwärter mit den ganz großen des internationalen Musikgeschäfts (Katie Melua, Marlon Roudette, Florence and the Machine und Ed Sheeran) gemeinsam auf die Bühne zu stellen.

Für Manche lief das The Voice Finale selbst vielleicht ein wenig zu glatt. Dadurch, dass die Downloads der Finalisten-Songs doppelt so stark gewichtet wurden, konnte man schon vor dem großen Finale erahnen, welcher der vier Finalisten gewinnen wird. Ivy Quainoo dominierte die Konkurrenz so deutlich, dass die Spannung sich in Grenzen hielt. Aber was kann Ivy dafür, wenn sie so gut ist? Schließlich hat mit der Afrodeutschen ein Ausnahmetalent gewonnen, welche bei „Popstars“ oder „X-Faktor“ nicht ins Tussi-Schema gepasst hätte. Auch in der Eurovision Song Contest Castingshow „Unser Star für Baku„, welche ein Talent sucht, das auch einen Auftritt vor einem weltweiten Millionenpublikum stemmen kann, wäre kein Platz für Ivy und ihre Stimmentwicklung gewesen. Das ist genau der Grund, warum Ivy Quainoo zu Recht Gewinnerin von The Voice of Germany geworden ist: Sie konnte ihr gesangliches Talent zeigen und sich mit ihrer Stimme bis an die Spitze singen. Die Single „Do You Like What You See“ der frischgebackenen The Voice Gewinnerin, welche gerade an ihrem Debüt-Album arbeitet, ist bereits auf dem Markt und die Tourdaten stehen auch schon fest. Es wartet also viel Arbeit auf die 19-jährige Siegerin aus dem Team BossHoss.

Hier nochmal die schönsten Bilder der vier Finalisten Ivy Quainoo, Kim Sanders, Max Giesinger und Michael Schulte. Pics von den vier The Voice Coaches dürfen natürlich auch nicht fehlen.

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Inwiefern The Voice die deutsche Fernsehlandschaft geprägt oder sogar revolutioniert hat, lässt sich streiten. Es war jedoch eine Genugtuung zu sehen, dass ein Format des Casting-Genres auch ohne Seitenhiebe auf Schwächen und persönlichen Abgründe Quote machen kann. ProSieben und Sat.1 haben sich bereits die Rechte der zweiten Staffel gesichert und den Castingaufruf ins Rollen gebracht. Wir freuen uns jetzt schon auf The Voice of Germany Staffel 2 und auf eine „unfuckingfassbare“ Zeit!

Alle Folgen The Voice of Germany online schauen

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http://www.maxdome.de/special/the-voice-of-germany-online-schauen

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