Am 15.11. startet die neue Miniserie Thirteen und zwar nur bei maxdome. In der fünfteiligen Reihe geht es um die junge Frau Ivy Moxam, die dreizehn Jahre als vermisst galt und plötzlich wieder auftaucht. Hier sind dreizehn gute Gründe, warum Du den britischen Genremix aus Drama und Krimithriller nicht verpassen solltest.

 

13 Gründe, warum Du Thirteen anschauen solltest

1. Das Thema

Was wäre, wenn Du dreizehn Jahre Deines Lebens verloren hättest? Sich diese Frage zu stellen, ist für mich schon Grund genug, diese Serie anzuschauen. Auch aufgrund der Tatsache, dass mit Natascha Kampusch ein ähnlicher Fall Realität wurde.

2. Mehr als nur eine reine Krimiserie

Klar, dass mit dem plötzlichen Auftauchen der vermissten Ivy Moxam die Ermittlungen wieder aufgenommen werden. Zwei Detectives versuchen herauszufinden, wer die junge Frau dreizehn Jahre lang gefangen hielt. Doch das wirklich Spannende an Thirteen ist, wie Ivy mit dem normalen Leben zurecht kommt. Denn eigentlich ist sie ein Teenager im Körper einer 26-Jährigen. Ihre Schwester erkennt sie kaum wieder, ihre ganze Familie muss sich mit der neuen Situation auseinander setzen.

3. Rätselraten

Kidnapping ist Thema vieler Krimiserien. Die meisten Geschichten hören jedoch auf, sobald die Täter gefasst werden. Thirteen startet aber mit der Flucht einer jungen Frau, die dreizehn Jahre als vermisst galt. Wer ist diese junge Frau wirklich? Was ist in den dreizehn Jahren genau passiert? Und wie konnte sie flüchten? Diese Fragen stellt man sich als Zuschauer ständig.

4. Jodie Comers Schauspielleistung

Die Hauptfigur der Ivy Moxam wird von der britischen Schauspielerin Jodie Comer verkörpert. Die junge Britin hat bisher einige Auftritte im britischen Fernsehen gehabt; ihr Engagement in der Dramedy My Mad Fat Diary dürfte zu den bekannteren zählen. Für Thirteen ging sie wirklich an ihre physischen und mentalen Grenzen. Sie hat nach eigenen Angaben echte Fälle von Kindesentführung studiert, um sich auf ihre Rolle vorzubereiten. Hoffentlich sieht man bald mehr von ihr.

5. Auch Newcomer Aneurin Barnard überzeugt

Der junge Walise Aneurin Barnard gilt als großes Talent. In Thirteen spielt er Tim Hobson, die alte Jugendliebe von Ivy Moxam. Bekannt geworden ist er durch seine Rolle des Richard III. aus der Serie The White Queen. Aktuell ist er an Christopher Nolans neuestem Werk Dunkirk beteiligt, wenn es gut für ihn läuft, stehen im danach vielleicht Hollywoods Türen offen.

6. Die Titelmusik

Als Musikfan achte ich besonders auf die Musikauswahl, wenn ich Filme und Serien anschaue. Der Titelsong für Thirteen heißt In your dreams von der amerikanischen Folkpop-Band Dark Dark Dark und hat für mich Ohrwurmcharakter. Passt so überhaupt nicht thematisch zur Serie – aber den Gegensatz finde ich gut.

7. Es ist eine Miniserie

Fünf Folgen, mehr nicht. Kann man in einem Abend wegschauen. Du brauchst Dir also kein Mammut-Binge-Wochenende einplanen.

8. Es geht um die Opfer, nicht den Täter

Natürlich will man wissen, wer der Täter ist. Die Macher von Thirteen haben hingegen klar den Fokus auf das Opfer und sein Umfeld gelegt, mit der Begründung, dass man etwas von den Opfern wegnimmt, wenn man sich zu sehr auf den Täter fokussiert.

9. Genauso beliebt wie Sherlock

Die Serie war bisher nur in Großbritannien als Video-on-demand verfügbar und hat zum Start ähnlich hohe Abrufzahlen erzielt wie das Sherlock Special zu Weihnachten.

10. Aus Sicht von Frauen entwickelt

Hinter Thirteen stecken die Autorin Marnie Dickens, die Produzentin Elizabeth Kilgarriff und zwei Regisseurinnen (Vanessa Caswill und China Moo-Young). In einer von Männern dominierten Branche ist das leider immer noch ungewöhnlich.

11. Absolut fesselnde Serie

Trotz dramatischer Elemente ist Thirteen durchweg fesselnd. Teils liegt das an der subtilen Grundspannung, teils an emotional aufrührenden Szenen, wie die junge Frau versucht, ein normales Familienleben zu führen. Dazu kommt das hervorragend besetzte Ermittlerduo, das sich nicht ganz einig ist, ob die junge Frau wirklich die vermisste Ivy Moxam ist.

12. Eine Empfehlung für alle, die das Drama „Raum“ gesehen haben

Das großartige Drama Raum mit Oscargewinnerin Brie Larson hat mit intensiven Bildern gezeigt, wie eine Frau und ihr Sohn jahrelang in einem Kellerraum gefangen gehalten wurden. Auch ihnen gelingt die Flucht und beide werden vor die Herausforderung gestellt, im echten Leben klar zukommen. Ähnliches gilt für Ivy Moxam in Thirteen.

13. Lief noch nicht im deutschen Fernsehen

Thirteen lief Anfang 2016 im britischen Fernsehen auf BBC Three. In Deutschland wurde die Miniserie bisher noch nicht ausgestrahlt. Als VoD startet Thirteen am 15. November nur bei maxdome und ist komplett im Paket enthalten – Premiere sozusagen.

2 Responses to 13 Gründe, warum Du THIRTEEN unbedingt anschauen solltest

  1. Julian sagt:

    Cool 😀 Wusste gar nicht, dass es noch nicht in Deutschland lief ^.^
    Wollte ich aber so oder so schauen (siehe Grund 1) :’D

    • Patrick Füngerlings Patrick Füngerlings sagt:

      Ja, wird wohl erst voraussichtlich im Frühjahr 2017 im TV kommen.
      Umso besser, dass wir „Thirteen“ früher anbieten können 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.