Wotan Wilke Möhring – Er tut was er kann

22.01.2015 von Melanie Welte Schlagwörter: , ,

Wotan Wilke Möhring – er tut was er kann und er tut was er liebt: Schauspielern – und das ziemlich erfolgreich und mit einer enormen Bandbreite. Seinem Vater verdankt der Kölner seinen außergewöhnlichen Vornamen, dieser benannte ihn nach dem germanischen Gott Wotan aus der Oper „Die Walküre“ von Richard Wagner. Die Kritiker loben seine Vielseitigkeit, seine Überzeugungskraft auf der Leinwand sowie seine unverwechselbare Authentizität.

Auch im realen Leben lebte der passionierte BVB-Fan bereits diverse unterschiedliche Rollen. So war Wotan unter anderem Waldorfschüler, Fallschirmjäger, Model und Punk. Nach seinem Abitur absolvierte er eine Lehre als Elektriker und ging danach zum Bund. Nachdem er auf langen Reisen genug von der Welt gesehen hatte, begann er sein Kommunikationsstudium an der Kunsthochschule Berlin. Hier kam er unter anderem in Kontakt mit Vivien Westwood, dem Modeln und schlussendlich auch der Schauspielerei. Im Alter von 30 Jahren feierte Wotan sein Schauspieldebüt im TV-Zweiteiler Die Bubi-Scholz-Story. Der Durchbruch gelang dem Vater dreier Kinder mit dem Kinofilm Das Experiment. In allen Lebensphasen begleitet ihn stets seine große Leidenschaft, die Musik.

Seit 2013 verkörpert Wotan Wilke Möhring erfolgreich den „Tatort“-Kommissar Thorsten Falke, welcher in Hamburg und Umgebung ermittelt.

Bisher wirkte der Publikumsliebling in mehr als 100 Produktionen mit und erhielt diverse Preise und Auszeichnungen. Unter anderem 2011 den Bambi, den Deutschen Fernsehpreis (2012) und den Publikumspreis Jupiter (2014).

Am 29.02.2015 kommt Wotan Wilke Möhring mit der Komödie Da muss Mann durch in die deutschen Kinos. In der Fortsetzung zu der turbulenten Beziehungskomödie Mann tut was Mann kann von Marc Rothemund geht es um wahre Männerfreundschaften, die kleinen Hindernisse im Leben und die große Liebe. Eine romantische Komödie, die gute Laune und Sommerstimmung verbreitet.

 

Die besten Filme mit Wotan Wilke Möhring

 

field4Das Leben ist nichts für Feiglinge (2013)

Als Babette, Ehefrau und Mutter, völlig überraschend aus dem Leben scheidet, sind Markus (Wotan Wilke Möhring) und seine Tochter Kim (Helen Woigk) wie paralysiert. Markus versucht den Alltag normal weiterzuleben und tut so, als sei nicht viel passiert – was natürlich nicht funktioniert. Kim wiederum fühlt sich allein gelassen und zieht sich noch weiter zurück, als sie es ohnehin schon getan hatte – bis sie es nicht mehr aushält und mit ihrem Schwarm Alex durchbrennt. Markus bleibt nichts anderes übrig als sich auf die Suche nach ihr zu machen – zusammen mit seiner Mutter Gerlinde (Christine Schorn) und ihrer durchgeknallt-gewöhnungsbedürftigen Pflegerin Paula.

Die Verfilmung von Gernot Grickschs gleichnamigen Roman ist ein gekonnter Spagat zwischen Melancholie und purer Lebensfreude. Ein Film, der berührt und zum Nachdenken anregt.

 

mann tut was mann ...Mann tut was Mann kann (2012)

Eigentlich fühlt sich der 42-jährige Paul (Wotan Wilke Möhring) in seiner Rolle als eingefleischter Single pudelwohl. Doch als er eines Tages mit seinem Rottweiler Fred den Tierarzt aufsuchen muss, haut es ihn förmlich aus den Schuhen. Denn der Tierarzt ist in Wirklichkeit eine Ärztin und heißt Iris (Jasmin Gerat). Paul spürt es sofort. Iris ist die Frau seines Lebens, genau jenes Geschöpf, mit dem er steinalt werden will. Leider hat die Sache einen Haken. Iris ist verlobt und in zwei Wochen unter der Haube. Frustriert zieht sich Paul zurück, will mit nichts und niemanden mehr etwas zu tun haben.

Das allgegenwärtige Thema „die große Liebe“ mit all ihren Verwirrungen, kleinen Dramen und großen Überraschungen auf eine erheiternde und sehr unterhaltsame Art und Weise auf die Leinwand projiziert.

 

HomevideoHomevideo (2011)

Jakob (Jonas Nay) ist ein verschlossener, sensibler 15-Jähriger mitten in den Wirren der Pubertät. Mit seiner Videokamera filmt er alles, was ihn bewegt, und liebt ungewöhnliche Fotos. Seine Eltern Claas (Wotan Wilke Möhring) und Irina (Nicole Marischka) wissen wenig von ihm, zu sehr sind sie mit sich selbst beschäftigt. Sie stecken in einer Ehekrise. Auch in der Schule bekommt Jakob Probleme, doch eigentlich ist ihm das alles egal, denn er hat nur Augen für Hannah (Sophia Boehme). Als er gerade beginnt, ihr näher zu kommen, gerät ein selbstgedrehtes, kompromittierendes Video von Jakob in die Hände seiner Mitschüler, welches sich in kürzester Zeit in der ganzen Schule verbreitet.

Der Fernsehfilm Homevideo wurde nicht umsonst mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Grimme Preis ausgezeichnet. Die Sprachlosigkeit zwischen Jakob und seinen Eltern, die Medialisierung sowie die angespannte Vater-Sohn-Beziehung werden intensiv thematisiert und sind für den Zuschauer unglaublich nah und greifbar.

 

MännerherzenMännerherzen (2009)

Fünf Männer, fünf Lebensentwürfe, fünf Geschichten um Frauen, Freundschaft, Fairness, um Sportgeist, Verführungskünste, (Über)Lebenskampf – um nichts weiter eben als den Sinn des Lebens: Das „Fitnessworld“ in Berlin ist ihre Welt, die letzte Domäne „echter“ Kerle. Dort trainieren der erfolgreiche Werbexperte Niklas (Florian David Fitz), der coole Musikproduzent Jerome (Til Schweiger), der chaotische Überlebenskünstler Philipp (Maxim Mehmet), der frustrierte U-Bahn-Fahrer Roland (Wotan Wilke Möhring) sowie der nette Beamte Günther (Christian Ulmen).

Eine Komödie, bei der kein Auge trocken bleibt – garantiert. Sowohl die weibliche als auch die männliche Zielgruppe kommt hier auf ihre Kosten.

 

soul kitchenSoul Kitchen (2009)

Es läuft nicht rund für Kneipenbesitzer Zinos (Adam Bousdoukos): seine Freundin Nadine (Pheline Roggan) zieht nach Shanghai, der neue Koch Shayn hält die schmuddelige Kneipe für ein Sternerestaurant, das Finanzamt fordert Geld von ihm und zu allem Überfluss macht ihm auch noch ein Bandscheibenvorfall das Leben schwer. Doch als Zinos kurz davor ist, den Laden zu verkaufen und Nadine hinterherzureisen, beginnt sein Restaurant ein zahlungskräftiges Szenepublikum anzuziehen.

Fatih Akin’s Soul Kitchen ist eine Hommage an seine Heimatstadt Hamburg. Eine duftige und deftige Komödie, gewürzt mit einer perfekten Prise des gewissen Etwas.

 

in jeder sekundeIn jeder Sekunde (2008)

Der Psychiater Dr. Frick (Sebastian Koch) und seine von ihm vernachlässigte Frau Anna (Barbara Auer) haben zusammen eine Tochter, die an einer Erbkrankheit leidet, was sie einander entfremdet. Ihre Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt, als Frick sich in die Galeristin Luisa verliebt. Der Veranstaltungsmanager und Lebemann Christoph (Wotan Wilke Möhring) hingegen führt mit seiner Freundin Sarah eine turbulente Beziehung, bevor diese einen Schlussstrich zieht und den liebevollen Fotografen Ben kennenlernt – bis sie merkt, dass sie schwanger ist.

 Ein Beziehungsdrama über sechs unterschiedliche Personen und deren unglückliche persönlichen Erfahrungen mit der Liebe. Während die Protagonisten sich auf der Suche nach Glück, wahren Gefühlen und Verantwortung befinden, begibt der Zuschauer sich automatisch auf seine ganz eigene persönliche Reise.

 

 

 

 

 

 

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