Super Size Monster – Die großartigsten Kaiju-Filme

09.03.2017 von Dominik Drozdowski

Wörtlich übersetzt heißt das japanische Wort Kaijū „seltsames Monster“ – bezeichnet werden damit Filme über gigantische Wesen, die gern Großstädte in Schutt und Asche legen. Begründet wurde das Genre mit dem Original-Film Godzilla aus dem Jahr 1954. Der japanische Name „Gojira“ ist dabei eine Neuschöpfung aus den japanischen Worten für „Wal“ (Kujira) und „Gorilla“ (Gorira).


Daran sieht man schon, dass die berühmte Riesenechse durch einen noch älteren Klassiker inspiriert wurde. Gemeint ist natürlich King Kong (1933). Dieser durfte dann auch in mehreren der 28 (!) Fortsetzungen gegen Godzilla antreten – genauso wie etliche weitere Monster mit so klangvollen Namen wie Mothra, King Ghodorah oder Kumungo.

Der Charme und Kultstatus der japanischen Filme verdanken diese auch ihren offensichtlich unechten Sets und Schauspielern im Monsterkostüm. Deswegen konnten sie aber auch nur eine kleine Fangemeinde außerhalb ihres Heimatlandes für sich gewinnen. Erst mit der Weiterentwicklung der Tricktechnik, welche eine realistischere Darstellung von Riesenmonstern möglich macht, werden auch Kaijū-Filme aus Hollywood immer öfter gesichtet. Wir haben einige der besten hier für Euch zusammengestellt.

Die besten Kaiju Monster Filme bei maxdome

Godzilla Film online schauen auf maxdome - VIdeo on DemandGodzilla (2014)

Schon 1998 bekam der „König der Monster“ das US-Remake Godzilla verpasst. Der Film von Katastrophenspezi Roland Emmerich (The Day After Tomorrow) konnte aber nur einen mäßigen Erfolg verbuchen, vor allem Fans der Riesenechse waren enttäuscht. 2014 gab es einen zweiten Versuch von Regie-Newcomer Gareth Edwards. Er verbindet apokalyptische Bilder mit Anspielungen an Fukushima und konzentriert sich dabei eher auf die Menschen (u.a. Bryan Cranston, Elizabeth Olsen) als die Monster. Das Ergebnis ist ganz großes Kino – nicht nur, weil die hier gezeigte Version Godzillas alle bisherigen in den Schatten stellt.

King KongKing Kong (2005)

Genauso wie sein japanischer Kollege wurde auch der berühmteste Gorilla der Welt bereits mehrmals neuverfilmt. Eine der spektakulärsten Versionen ist ohne Frage die von Herr der Ringe-Regisseur Peter Jackson. Ein erklärter Fan des Originals, verpasst er der alten Geschichte einen frischen Anstrich und spektakuläre Effekte. Andy Serkis (Planet der Affen: Prevolution) verkörpert den zotteligen Titelhelden mittels Motion Capturing wie schon Gollum, außerdem dürfen sich noch u.a. Jack Black, Naomi Watts und Adrian Brody mit allerlei Riesenmonstern auf der Heimatinsel King Kongs herumplagen.

Jurassic Park Reihe (1993 – 2016)

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Der erste Jurassic Park Film von Steven Spielberg ist eine Verfilmung eines Bestsellers von Michael Chrichton (Timeline) und ein Blockbuster-Klassiker. Der spannende Sci-Fi-Actionthriller brach nicht nur Einspielrekorde, sondern sorgte auch mit für den Siegeszug von Computereffekten in Spielfilmen. Wie schon die Buchvorlagen, so thematisieren auch die Filme ernste Themen wie Tierquälerei, Wilderei und Genmanipulation. Im Mittelpunkt stehen aber natürlich vor allem mal mehr, mal weniger gefräßige Dinos. Spätestens, wenn der T-Rex in Die Vergessene Welt: Jurassic Park 2 San Diego unsicher macht, ist die Reihe dann auch im Kaijū Territorium angekommen.

CloverfieldCloverfield (2007)

Der Debütfilm von Matt Reeves (Let Me In) machte vor seinem Erscheinen vor allem durch eine clevere Marketing-Kampagne von sich reden, die mit angeblich authentischen Websites Neugier auf den Film weckte. Als er schließlich heraus kam, entpuppte er sich als klassischer Kaijū Film, in dem New York von einem mysteriösen Monster verwüstet wird. Der Twist dabei: Das Ganze ist als Found Footage Film inszeniert, die Figuren (u.a. Odette Annable, Lizzy Caplan) filmen das Geschehen selbst mit einer Kamera. Dadurch wird die Zerstörung und Panik noch unmittelbarer für den Zuschauer – Herzrasen ist garantiert.

Big Ass Spider! (2013)

Der Titel sagt eigentlich schon, worum es geht. Der Kammerjäger Alex (Greg Grunberg, Heroes) verfolgt eine Riesenspinne, welche aus einem Forschungslabor entwischt ist. Dabei wächst sie fleißig… und wächst… und wächst.
Monsterfilme mit Rieseninsekten sind fast schon eine eigenes Subgenre, das vor allem in den 1950ern mit Filmen wie Formicula populär war. Hier wird das Prinzip im wahrsten S(p)inne des Wortes und mit viel Ironie auf die Spitze getrieben.

The Host (2006)

Der Film des südkoreanischen Regisseurs Bong Joon-ho (Snowpiercer) war in seiner Heimat nichts weniger als ein Phänomen. Ganze 13 Millionen Menschen sahen sich dort The Host an – und das bei einer Gesamtbevölkerung von nur 48 Millionen! Tatsächlich ist der Film eine einmalige Mischung aus Familienkomödie, Gesellschaftssatire und natürlich Monsterfilm. Dabei ist das Wesen überraschend überzeugend getrickst und verfügt fast über so viel Persönlichkeit wie die menschlichen Darsteller.

Dragon Wars (2007)

Ebenfalls aus Südkorea kommt dieser Monsterfilm. Dessen Einspielergebnis reichte zwar mit fast 8,5 Millionen Zuschauern nicht ganz an The Host heran, war aber trotzdem überaus erfolgreich. Die etwas krude Mischung aus Fantasymärchen und Katastrophenfilm spielt in Los Angeles und wurde auch größtenteils dort gedreht. Für Monsterfans bietet der Film jedenfalls einiges – oder wo kann man sonst noch sehen, wie eine Riesenschlange einen Wolkenkratzer erwürgt?

Pacific Rim (2013)

Von allen amerikanischen Filmen ist dieser sicherlich derjenige, er am eindeutigsten dem Kaijū Genre zuzuordnen ist. Denn schließlich heißen die hochhausgroßen Untiere aus den Tiefen des Ozeans hier sogar „Kaijūs“. Und dass gigantische Roboter gegen sie kämpfen, ist ebenso ein beliebtes Element der japanischen Originalfilme. Kein Wunder, schließlich ist Regisseur und Drehbuchautor Guillermo Del Toro selbst ein Riesenfan des Genres, was man bereits in einigen seiner Filme sehen konnte. So ist Pacific Rim dann auch ein kunterbunter Liebesbrief an das Genre, der bombastische Schauwerte zu bieten hat, wie man sie nur selten in einem Film zu sehen bekommt. Nachdem der Film international ein Hit war, aber in den USA der Erfolg ausblieb, war eine Fortsetzung lange unsicher. Am 22.02.2018 soll diese nun aber endlich ins Kino kommen.

Kong: Skull Island (2017)

Und noch einmal King Kong. Erneut darf der Riesenaffe für Zerstörung sorgen, der Film von Jordan Vogts-Roberts (Kings of Summer) macht aber einiges anders. Statt in den 1930ern ist der Film im Jahr 1973 angesiedelt, Soldaten  und nicht einem Kamerateam landen auf der Insel und statt mit Dinosauriern teilt sich Kong die Insel mit Monstern. Die Besetzung kann sich sehen lassen: Neben Tom Hiddleston, John C. Reilly, John Goodman und Samuel L. Jackson spielt Newcomerin Brie Larson die Hauptrolle. Ob das Ganze eher affig ist oder doch ein Monsterspaß, davon könnt Ihr Euch ab 09.03. im Kino überzeugen. Übrigens: In dieser Version ist nun auch King Kong so groß wie ein Wolkenkratzer. Der Grund dafür ist schlicht, dass ein Crossover mit Godzilla bereits fest geplant ist!

 

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