Steven Spielberg Filme sind schon fast als eigenes Genre zu werten. Es gibt wohl keinen anderen Hollywood-Regisseur, der dem mainstreamtauglichen Blockbuster so seinen Stempel aufgedrückt hat wie der Regisseur aus Ohio. Heute feiert Hollywoods Regie-Tausendsassa seinen 70. Geburtstag und beweist mit seinem aktuellen Film BFG – Big Friendly Giant, dass er noch lange nicht in den Ruhestand geht.

Der Regisseur, der in so gut wie allen Genres zuhause ist, beweist wieder einmal, dass er zum Filmemachen geboren wurde. Aus jedem Drehbuch, dass er in die Hand gedrückt bekommt, macht er einen einzigartigen Film. Und jeder einzelne bekommt den unverkennbaren Spielberg-Stempel aufgedrückt. Heute zählt der Amerikaner zu den erfolgreichsten und renommiertesten Regisseuren aller Zeiten und darf auf eine lange Liste großartiger Werke zurückblicken. Wir wünschen dem Meister des Films alles Gute und hoffen, dass die Liste noch um viele weitere Titel erweitert wird.

 

Die besten Steven Spielberg-Filme auf einen Blick

Auf maxdome findet ihr fast alle brillanten Meisterwerke des Ausnahmetalents. Viel Spaß beim Durchklicken und Anschauen!

 

Der weiße Hai (1975)

Mit diesem Film hat Steven Spielberg mehr als nur einer Generation das Schwimmen im Meer vermiest. Es gibt wohl kaum jemanden, dem das bekannte Hai-Thema nicht einen kalten Schauer den Rücken herunterlaufen lässt. In einer Zeit, in der die Hollywood Studios den Kampf gegen das Independent Cinema zu verlieren drohten, erfand Spielberg mit Der weiße Hai das moderne Blockbuster-Kino. Das kann man gut oder schlecht finden, trotzdem bleibt dieser Tierhorror-Film einer der besten Thriller aller Zeiten.

Im Film wird der beschauliche Badeort Amity Island von einem gigantischen Hai heimgesucht. Trotz mehrerer tödlicher Attacken will der Bürgermeister die Strände nicht sperren lassen; sein Ort lebt vom Tourismus. Erst als ein Kind dem Hai zum Opfer fällt, beschließt er zu handeln. Ein Lösegeld wird auf den Kadaver des Meeresuntiers ausgesetzt und plötzlich geht die ganze Gemeinde auf Haijagd…

 

Indiana Jones (1981)

Steven Spielberg und George Lucas – das passt einfach zusammen. Denn die Idee zu den Abenteuern des sympathischen Archäologen stammt von dem Erfinder von Star Wars. Insgesamt vier mal schickte Spielberg Harrison Ford nun schon zu mysteriösen Ausgrabungen überall auf der Welt und heimste damit zusammen sechs Oscars ein. Dem einstigen Tischler Harrison Ford gelang als Indiana Jones nach Han Solo direkt ein weiterer Charakter mit kultischer Verehrung.

Archäologieprofessor Henry Jones jr., genannt Indiana Jones (Harrison Ford), ist ein echter Abenteurer. Im Jahr 1936 erhält er Besuch vom US-Geheimdienst, der ihn auf eine ganz besondere Mission schicken will: Jones soll die sagenumwobene und verschollene Bundeslade finden. Es ist Eile geboten, denn auch die Nazis sind auf der Jagd nach dem geheimnisvollen Schatz. Mit gutem Grund: Der Sage nach ist eine Armee, die die Bundeslade vor sich herträgt, unbesiegbar. Nach anfänglichem Zögern willigt Indiana Jones ein und begibt sich mit seiner verflossenen Liebe Marion (Karen Allen) und seinem alten Freund Sallah (John Rhys-Davies, Der Herr der Ringe – Die Gefährten) auf ein gefährliches Abenteuer…

 

E.T. – Der Außerirdische (1982)

Außerirdische sind böse, schleimig und wollen mit aller Macht die Menschheit vernichten. So oder so ähnlich dachte man, bis E.T. auf der Bildfläche erschien. Der wollte einfach nur nach Hause telefonieren. Steven Spielbergs Alien-Film ist kein brutaler Schocker, sondern eine märchenhafte Parabel über Toleranz. Daher dreht sich die Geschichte auch wie in vielen anderen seiner Filme nicht um die Ängste und Nöte von Erwachsenen, sondern um die Träume von Kindern. Aber Spielberg wäre nicht Spielberg, wenn er mit diesem Film nicht auch noch so ganz nebenbei das moderne Product Placement erfunden hätte.

Als der außerirdische E.T. auf der Erde strandet, wird er von den Menschenkindern Elliott (Henry Thomas) und seiner Schwester Gertie (Drew Barrymore in ihrer ersten Kinorolle) aufgenommen. Sie wollen dem liebenswürdigen Alien helfen, zurück nach Hause zu kommen und nehmen es dafür auch mit skrupellosen Wissenschaftler der NASA auf.

 

Hook (1991)

Peter Pan ist ein Kind, das im Nimmerland lebt und niemals erwachsen wird. Schon die Grundidee der literarischen Vorlage scheint wie geschaffen für einen Film von Steven Spielberg. Doch der Kniff seiner Verfilmung liegt darin, dass Peter Pan (Robin Williams) leider irgendwann doch erwachsen wurde, und vergessen hat, wieviel Spaß Fantasie machen kann. Natürlich kein Problem für Spielberg, der jedem Zuschauer mit Hook den Spaß an der Naivität mit Leichtigkeit wiederbringen kann.

Peter (Robin Williams) ist ein gestresster Anwalt, nervöser Ehemann und reizbarer Vater zweier Kinder. Was er schon vor langer Zeit vergessen hat: Er war einst Peter Pan, der Junge, der fliegen konnte, und es ihm zauberhaften Nimmerland mit dem bösen Piraten Captain Hook (Dustin Hoffman). Hook entführt Peters Kinder Wendy (Gwyneth Paltrow) und Jack, um Peter ins Nimmerland zurückzulocken und ihm dort den Garaus zu machen. Doch er hat die Rechnung ohne Peters Verbündete, die gewiefte Fee Glöckchen (Julia Roberts) und die Bande der „verlorenen Jungs“ gemacht, die Peter zur Seite stehen. Langsam aber sicher erinnert er sich an die alten Zeiten und lernt auch wieder, seine Fantasie einzusetzen. Jetzt muss er nur noch die Fähigkeit zu fliegen zurückerlangen, dann steht einem endgültigen Sieg über Hook nichts mehr im Weg!

 

Jurassic Park (1993)

Jurassic Park Film online schauenDem Multimilliardär John Hemmon (Richard Attenborough) ist es mithilfe modernster Gentechnik gelungen, Dinosaurier zu klonen. Um die ganze Welt an seinen Dinosauriern teilhaben zu lassen, errichtet er auf einer Insel in der Nähe von Costa Rica einen paläontologischen Erlebnispark. Er hat keine Kosten gescheut. Er hat die Paläontologen Dr. Allan Grant (Sam Neill) und Dr. Ellie Sattler (Laura Dern) zur Unterstützung eingeladen, um seinen Traum endlich zu verwirklichen. Sie und ein paar weitere Gäste begeben sich auf die Erste Erkundungstour durch den Park. Doch ein gewaltiger Sturm setzt die Zäune außer Kraft und T-Rex setht plötzlich mitten auf der Straße…
Das Meisterwerk von Steven Spielberg beeindruckt uns noch Jahrzehnte später mit echt wirkenden Dinosauriern. Selbst die heutige Technik kann es nicht viel besser machen, wie uns Jurassic World beweist, denn obwohl im Jahr 2015 mit 3D, Dolby Surround Sound und CGI-Effekten der Superlative technisch der bessere Film gemacht werden kann, gehört Jurassic Park immer noch zu den handwerklich und storytechnisch am besten erzählten Geschichten aller Zeiten.

 

Schindlers Liste (1993)

Schindlers Liste ist Spielbergs authentischstes und emotionalstes Werk; der Regisseur, der Mitglieder seiner Familie durch den Holocaust verloren hat, inszeniert die Geschichte des Industriellen Oskar Schindler (Liam Neeson) als Schwarz-Weiß-Drama in Überlänge. Dabei stehen vor allem Schindlers Beweggründe und seine Gedanken im Vordergrund. Der Sudetendeutsche gründete 1941 eine Emailwarenfabrik, in der er 370 Juden beschäftigte, um diese so vor der Deportation ins KZ zu bewahren.

Den sadistischen Aufseher Amon Göth spielt ein brillanter Ralph Fiennes, der mit dieser Rolle Bekanntheit erlangte. Schindlers Sekretär Stern wird von Oscarpreisträger Ben Kingsley verkörpert. Spielbergs Film wurde mit 7 Oscars bedacht; auch seine Regie wurde ausgezeichnet.

 

Der Soldat James Ryan (1998)

Schon die überwältigende Eingangsszene dieses in Dokumentarfilm-Optik gehaltenen Anti-Kriegsfilm gilt als handwerkliches Unikat. Kaum ein anderer Film bringt den Dreck, das Blut, den Gestank und die Verzweiflung des Krieges so nah an den Zuschauer, wie Steven Spielbergs fünffach Oscarprämiertes Meisterwerk aus dem Jahr 1998.

Besetzt mit erstklassigen Charakterdarstellern schildert Der Soldat James Ryan das Drama des D-Day 1944 in eindringlichen Bildern. Dabei wird die Geschichte einer US-Spezialeinheit rund um Captain John Miller (Tom Hanks) erzählt, die in den Wirren der Schlachten den jungen Soldaten James Ryan (Matt Damon) finden soll, um ihn sicher zu seiner Mutter in die Staaten zu schicken. Denn seine drei Brüder sind bereits gefallen und einen weiteren Verlust für seine Mutter zu verhindern. Das Unterfangen gestaltet sich mehr als schwierig; schon die Landung der Alliierten in der Normandie erweist sich als fatal; die Rettung des Private in diesem Gefecht scheint ein Himmelfahrtskommando zu werden. Aber Captain Miller hat seine Prinzipien – und an die hält er sich.

 

Catch me if you can (2002)

Mit der ausgefeilten Dramaturgie, den spitzfindigen Dialogen, der Verschmelzung verschiedener Zeitebenen und zwei hervorragenden Hauptdarstellern gehört Catch me if you can zu den ganz großen Gaunerkomödien. Dabei macht Spielberg aus den Memoiren des Trickbetrügers Frank Abagnale Jr. eine unterhaltsame Verfolgungsjagd, die locker im Hollywood-Kino bestehen kann.

Frank Abagnale Jr.’s (Leonardo diCaprio) Gaunerkarriere beginnt damit, dass er sich in der Schule als Französisch-Vertretung ausgibt – und vollen Erfolg damit hat. Es dauert nicht lange, bis der Teenager, der aus zerrütteten Verhältnissen kommt, anfängt Scheckpapiere zu fälschen. Sein Vater (Christopher Walken) und seine französische Mutter merken von seinen kleinen Betrügereien nichts. Doch aus diesen Betrügereien werden handfeste kriminelle Akte, als Frank von zuhause auszieht und als Pilot bei PanAm anheuert. Überdimensional gut bezahlt und von schönen Frauen umworben findet er Gefallen an diesem luxuriösen Leben. Vom Piloten wird er zum Chefarzt, vom Chefarzt zum Anwalt. Nebenbei heiratet er auch noch Anwaltstochter Brenda (Amy Adams). Doch ist ihm ein FBI-Agent (Tom Hanks) schon auf den Fersen und will nicht lockerlassen, bis er den Gauner dingfest gemacht hat. Er kann ja nicht wissen, dass es mit einem halbwüchsigen siebzehnjährigen zu tun hat!

Krieg der Welten (2005)

Ein Roman diesen Kalibers von H. G. Wells kann nur von einem brillanten Regisseur verfilmt werden. Gut, dass Steven Spielberg sich dazu bereit erklärt hat. Er macht aus der blutigen Alieninvasion einen intensiven, dramatischen Katastrophenfilm, in dessen Vordergrund die Geschichte einer kleinen entzwei gerissenen Familie steht. Dabei inszeniert Spielberg die außerirdische Bedrohung als lautes, unheilvolles Spektakel, in dessen Kern sich ein geschiedener Vater beweisen muss.

Diesen Vater namens Ray spielt Action-Star Tom Cruise, der ein tolles Gespann mit Filmtochter Dakota Fanning hergibt. Als die Aliens mit ihren tödlichen Tripods angreifen, fliehen die beiden mit Rays Sohn Robbie in einem Auto. Ray will seine Kinder zu ihrer Mutter bringen, doch die Reise dorthin gestaltet sich als höchstgefährliches Unterfangen. Nicht nur, dass die Aliens so viele Menschen wie möglich auszurotten versuchen, auch die Menschen unter sich können sich nicht mehr wirklich trauen. Als Robbie sich der Army anschließt, bleibt Ray mit seiner misstrauischen und schwierigen Tochter zurück. Dabei nähern sich die beiden wieder an und Ray begreift im Angesicht des Endes der Menschheit, worum es im Leben wirklich geht…

 

München (2005)

Fünffacher oscarnominiert gehört Spielbergs München zu den umstrittensten und kontroversesten Filmen des Regisseurs. Dabei wird vor allem heute noch die Fiktionalität des Films bemängelt, aber auch Spielbergs Entscheidung, keine Stellung zu beziehen, sondern neutral Fragen aufzuwerfen, die ungeklärt bleiben. Er selbst sagte dazu, dass der Film fiktiv sei und dass es ihm wegen der künstlerischen Freiheit richtig vorkam, Änderungen vorzunehmen und reale mit fiktiven Personen interagieren zu lassen. Neben dieser Kontroverse ist München vor allem ein handwerklich brillant gemachter und filmisch sehr gut erzählter Spielfilm, der von den brutalen Ereignissen während der Olympischen Spiele in München 1972 berichtet.

Im Zentrum der Handlung steht der israelische Mossad-Agent Avner Kaufman (Eric Bana), der von seinem Vorgesetzten Ephraim (Geoffrey Rush) damit beauftragt wird, jene Palästinenser auszuschalten, die für die Ermordung der isrealischen Sportler veranwortlich sind. Der unerfahrene Avner nimmt den Auftrag des Geldes wegen an, denn seine Frau ist schwanger und die Entlohnung ist überdurchschnittlich gut. Doch der Auftrag hat seine Tücken und Avner gerät in ein gefährliches Spiel aus Vergeltung, Schuld und Moral, dessen Regeln er noch nicht versteht…

 

Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn (2011)

Die Abenteuer von Tim und Struppi ist Steven Spielbergs erster Ausflug in die Animationsstudios. Dabei musste Spielberg über 20 Jahre auf die Umsetzung der Comic-Serie von Hergé warten. Denn eine Verfilmung mit realen Personen kam für den Fan der Vorlage nicht in Frage. Erst als das sogenannte Performance Capture Verfahren eine werkgetreue Umsetzung möglich machte, brachte Spielberg Tim und Struppi auf die Leinwand.

Dabei dienen echte Darsteller als Vorlage für die Bewegungen und die Mimik der Figuren. Jamie Bell verleiht Tim seine Stimme und seine Bewegungen, der sich mit Kapitän Haddock (Andy Serkis, Herr der Ringe, King Kong) zusammentut, um einen legendären Schatz zu finden. Dabei kommt ihnen der gefürchtete Pirat Rackham der Rote (Daniel Craig) in die Quere, der es seinerseits auf den Schatz abgesehen hat. Eine abenteuerliche Reise beginnt!

 

Gefährten (2011)

Gefährten basiert auf einem erfolgreichen Kinderbuch, womit die Grundlage für eine Steven Spielberg bereits eine große Fangemeinde aufweist. Das Buch erzählt die Geschichte des Pferds Joey dabei aus der Ich-Perspektive des Pferds. Das übernahm Spielberg nicht – er konzentriert sich stattdessen darauf, in epischen Bildern den Überlebenskampf eines Pferdes und die Treue zu seinem Reiter zu zeigen, die in den Wirren des ersten Weltkriegs ständig gezwungen wird, die Fronten zu wechseln. Nach Schindlers Liste, Das Reich der Sonne und Der Soldat James Ryan ist Gefährten ein weiterer Antikriegsfilm von Steven Spielberg.

Albert (Jeremy Irvine) und sein Pferd, Rassenhengst Joey sind die besten Freunde. Doch die unzertrennlichen Gefährten werden auseinandergerissen, als Alberts Vater (Peter Mullan) Joey an die Armee verkauft, um an lebensnotwendiges Geld zu kommen. Joey wird als starkes, tüchtiges Pferd von einem Besitzer zum nächsten verkauft und landet schließlich an der Front. Albert setzt alles daran, um seinen geliebten Hengst zurückzubekommen – doch der Krieg ist brutal und die Überlebenschancen gering. Werden sie einander je wieder begegnen?

 

Bridge of Spies (2015)

Steven Spielberg schuf mit Bridge of Spies einen auf wahren Ereignissen basierenden Spionagethriller, dessen kühle Atmosphäre einen gebannt vor dem Bildschirm fesselt. Zwischen Krieg, Moral und der Glienicker Brücke erinnert Steven Spielberg gekonnt an ein Drama vergangener Zeit.

1957, USA. Während der Kalte Krieg sich mehr und mehr zuspitzt, gelingt den USA die Verhaftung des sowjetischen Spionageagenten Rudolf Abel (Mark Rylance, The Gunman). Er verweigert jedoch jegliche Zusammenarbeit. Als Pflichtverteidiger wird ihm der Versicherungsanwalt James Donovan (Tom Hanks) gestellt. James gibt sein bestes, doch er hat Angst um das Leben seiner Frau (Amy RyanBreathe In) und das seiner Tochter Jan (Eve Hewson), denn die Verteidigung eines feindlichen Agenten könnte als Landesverrat angesehen werden. Die Lage spitzt sich zu, als am 1. Mai 1960 das amerikanische Aufklärungsflugzeug Lockheed U-2 von einer russischen Boden-Luft-Rakete abgeschossen wird. Der Pilot Francis Gary Powers (Austin Stowell) überlebt und wird von den Sowjets gefangen genommen und zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Aus Angst, Powers könnten US-Geheimnisse verraten, beauftragt die CIA Donovan mit den verfeindeten Sowjets zu verhandeln. In Ost-Berlin soll ein Gefangenenaustausch stattfinden…

 

BFG – Big Friendly Giant (2016)

Am 23. September 2016 wäre der weltberühmte Schrifsteller Roald Dahl 100 Jahre alt geworden. Ein gutes Jahr also, um eine seiner meistgelesenen Geschichten zu verfilmen. Mit Steven Spielberg nimmt auf dem Regiestuhl natürlich eine Legende Platz, die es sich nicht nehmen lassen wird, aus dem Kinderbuchklassiker Sophiechen und der Riese ein bildgewaltiges Fantasyabenteuer zu gestalten. Dabei greift er auf seine altbekannten Tricks zurück: Feinen Humor, tolle Gags, großartige Charaktere und eine visuell überragende Inszenierung. Hinzu kommen erstklassige CGI-Effekte, die nicht nur die furchteinflößenden Riesen selbst, sondern auch die Welt, in der sie sich herumtreiben,  zum Leben erwecken. BFG ist ein weiteres Meisterwerk, das unter Spielbergs kreativer Leitung entstand und ein Muss für Groß und Klein.

Um 3 Uhr morgens ist die kleine Sophie fast immer wach. Das Waisenkind schläft nicht besonders gut und schlendert lieber durch das Kinderheim, als im Bett zu sein. Eines Nachts beobachtet sie eine gigantische Gestalt, die durch die Straßen zieht. Wider Sophies Erwarten hat auch die Gestalt sie gesehen – und nimmt sie nicht viel später mit in ihre Heimat, das Reich der Riesen. Hier stellt sie sich als Big Friendly Giant vor, der auf Traumjagd geht und keiner Menschenseele etwas zuleide tut. Eine großartige Freundschaft beginnt zwischen dem Waisenmädchen und dem über 7 Meter großen Riesen. Doch schon bald muss Sophie feststellen, dass der BFG keineswegs der größte seiner Art ist – und dass seine Gesellen furchteinflößende Scheusale sind, die auf Menschenjagd gehen und mit Vorliebe Kinder verspeisen. Gemeinsam stellen sich Sophie und der BFG den Feinden entgegen und bekommen dabei unerwartet Hilfe…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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