In The Wolf of Wall Street gibt Jonah Hill an der Seite von Leonardo DiCaprio einen üblen Finanzbetrüger. Dabei überzeugt Jonah Hill auf ganzer Linie und wird 2014 als bester Nebendarsteller für den Oscar nominiert.

Bei den MTV Movie Awards bekommt Jonah Hill für The Wolf of Wall Street den Preis für die Best Comedic Performance verliehen. Für seine Rolle in Die Kunst zu gewinnen – Moneyball streicht er 2012 drei Nominierungen ein: Oscar, Golden Globe und BAFTA.

Dass Jonah Hill Schauspieler geworden ist, überrascht keinen so wirklich. Als Sohn einer im Showgeschäft renommierten Kostümbildnerin und dem Tourmanager von Guns N´Roses, war der Aufstieg in Hollywood schon fast selbstverständlich.

Als dicker Junge, auf sein Äußeres herabgesetzt, spielte er zuerst in einer Reihe von Komödien, wie Jungfrau (40), männlich, sucht mit Steve Carrell und „Beim ersten Mal“ an der Seite von Seth Rogen,  in denen er immer wieder den komischen, dicken Loser-Freund an der Seite des Hauptdarstellers verkörperte.

Der große Durchbruch gelang ihm erst 2011 mit Moneyball – Die Kunst zu gewinnen. Mit diesem Erfolg löste sich der 1983 in Los Angeles geborene Künstler vom Genre Komödie und bewies sein Talent auch außerhalb dieses filmischen Standbeins. Seit diesem Erfolg ergatterte Jonah Hill Rollen in großen Produktionen, wie 21 Jump Street, dem Quentin Tarantino-Western Django Unchained, der Endzeit-Komödie This Is The End und The Wolf of Wall Street.

Das ist das Ende

Jonah Hill, Jay BaruchelSeth RogenChristopher Mintz-Plasse und Craig Robinson sind im Haus von James Franco beim Ausbruch des Weltuntergangs eingeschlossen. Während mysteriöse Monster Los Angeles und seine Einwohner komplett dezimieren, versuchen die sechs Freunde das Ende der Welt zu überstehen. Aufgrund der abnehmenden Vorräte wird die Freundschaft auf die Probe gestellt. Unsere Protagonisten sehen sich gezwungen, das Haus zu verlassen und sich ihrem eigenen Schicksal zu stellen.

„Das ist das Ende“ zeichnet sich dadurch aus, dass die Apokalypse lustig dargestellt wird. Dass sich die Schauspieler selbst – und das mit selbstironischem Spaß – spielen, verleiht dem Film jede Menge Grund zum herzhaften Lachen.

Moneyball – Die Kunst zu gewinnen

Mit zahlreichen verdienten Oscar-Nominierungen unter anderem für Schnitt, Drehbuch, Haupt- und Nebendarsteller sowie für den besten Film ist Moneyball ein Meisterstück, das man auf jeden Fall gesehen haben muss.

Das Sportdrama basiert auf der wahren Geschichte von Billy Beane (Brad Pitt). Er ist ein ehemaliger Baseballprofi, der als Manager einer von Bankrott bedrohten Mannschaft (Oakland A´s) alles aufs Spiel setzt, um die Mannschaft und die Meisterschaft zu retten.

Auf dem Weg hinaus aus der Krise begegnet er Peter Brand (Jonah Hill). Der unerfahrene Statistiker überzeugt den Manager mit frischen Ideen. Als Scout-Team denken sie sich ein unkonventionelles und umstrittenes System aus, um möglichst kostengünstig ein starkes Team auf die Beine zustellen.

Männertrip

Männertrip ist eine wahnwitzige Komödie, die ihren Namen verdient. Mit Auftritten von namenhaften Prominenten wie Katy PerryChristina Aguilera, P. Diddy, Pink und Pharell Williams werden die Zuschauer in die Welt des Showgeschäfts und des Rockstarseins mitgenommen.

Männertrip schildert die Geschichte von Aaron Green – gespielt von Jonah Hill – einem engagierten Praktikanten bei einem Plattenlabel, der durch seinen Mut den Auftrag aller Aufträge bekommt: Er soll den berühmten Rockstar Aldous Snow (Russel Brand) zu dessen Comeback nach LA zum Auftakt einer 100-Millionen-Dollar Tournee ins Greek Theatre bringen.

Doch dieser coole  Auftrag stellt sich schnell als ziemlich komplizierte Mission heraus, denn der Superstar lässt sich leicht vom Ziel ablenken. Ob und wie es Aaron gelingt, den Helden zur Show zu bringen, ist ein Rätsel.

Cyrus – Meine Freundin, ihr Sohn und ich

Cyrus ist eine humorvolle Beziehungskomödie. Der Film erzählt auf eine plausible Art und Weise die Geschichte des geschiedenen Tollpatschs John (John C. Reilly). Auf einer Party lernt er die attraktive Molly (Marisa Tomei) kennen. Die Harmonie zwischen den beiden stimmt und die Beziehung entwickelt sich gut.

Nur gibt es ein Problem, denn John erfährt leider aus eigenen Recherchen, dass es noch einen anderen Mann in Mollys Leben gibt: ihren Sohn Cyrus (Jonah Hill), ein 21-jähriger New Age-Musiker. Cyrus hat ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu seiner Mutter, das er trotz Johns Anwesenheit nicht einschränken will.

Aus diesem Grund entsteht ein skurriler, lustiger Kampf zwischen den beiden Männern, um die Aufmerksamkeit und das Herz von Molly zu erobern.

Superbad

Kurz vor dem Abflug ins College wollen drei Freunde, der extrovertierte Seth (Jonah Hill), der schüchterne Evan (Michael Cera) und deren Nerd-Kumpel Fogell (Christopher Mintz-Plasse), es mit Partys und Frauen richtig krachen lassen. Problem ist nur, dass das Trio vielmehr als Außenseiter der Schule gilt.

Doch als sie zu einer Party eingeladen werden – die Chance, alles an einem Abend zu kriegen, was man sich das ganze Schulleben über gewünscht hat – heckt  die Bande einen Plan aus, wie sie Alkohol auftreiben können.

Mit dem gefälschten Ausweis von Fogell soll das Trio zum Stoff kommen. Doch der Plan geht nicht auf Anhieb auf und es beginnt ein witziges Abenteuer.

S.H.I.T – Die Highschool GmbH

Am Ende der High School steht Bartelby (Justin Long) ohne  Zusage jeglicher Colleges

blank da.  Der 18-Jährige sieht sich plötzlich mit einer ungewissen Zukunft konfrontiert. Mit Hilfe seines besten Kumpels Schrader (Jonah Hill)  gründen sie bedenkenlos in einem leer stehenden Gebäude ihre eigene Hochschule mit dem Namen „South Harmon Institut of Technology (abgekürzt: S.H.I.T)“. Obwohl ihr ihre Eltern die Masche abkaufen, stehen die beiden Freunde vor einem Problem: dutzende Collegeversager stehen vor der Tür und wollen am  S.H.I.T  studieren.

S.H.I.T. – Die Highschool GmbH ist eine Komödie, die jedem Liebhaber dieses Genres Spaß bereitet.

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