Drehbuchautor, Produzent und Regisseur J.J. Abrams wurde am 27. Juni 1966 als Jeffrey Jacob Abrams in New York geboren. Das Filmgeschäft wurde ihm bereits in die Wiege gelegt, denn seine beiden Eltern waren als Produzenten tätig. Bereits mit 16 Jahren trat J.J. Abrams in ihre Fußstapfen, als er die Musik für den B-Movie Nightbeast schrieb.

Mit 24 Jahren wurde dann sein erstes Drehbuch verfilmt, die Komödie Filifax – Ich bin du und du bist nichts mit James Belushi. Schnell wurde er zu einem begehrten Autor in Hollywoood, es folgten das Gerichtsdrama In Sachen Henry mit Harrison Ford und das Science-Fiction-Drama Forever Young mit Mel Gibson. Bei diesen Filmen war er auch bereits als Produzent beteiligt und an dem Drehbuch zu Forever Young verdiente er allein zwei Millionen Dollar.

1998, in selben Jahr als er an dem Drehbuch des Roland Emmerich-Hits Independence Day mitwirkte, produzierte er mit Felicity auch seine erste Fernsehserie. Sein erster Megahit in diesem Bereich gelang ihm mit der Agentenserie Alias, die Jennifer Garner zum Durchbruch verhalf. Übertroffen wurde dies jedoch noch von dem Erfolg seiner Mysteryserie Lost, die er – wie schon Alias – mit seinem Markenzeichen versah: Eine geheimnisvolle Geschichte, von der vorab möglichst wenig verraten wird.

Mission: Regisseur

Einer der vielen Fans von Alias war niemand geringerer als Tom Cruise. Da war es nur logisch, dass er ihn nicht nur als Autor und Produzent, sondern auch als Regisseur für den dritten Teil der Mission: Impossible Filmreihe engagierte. Diese neue Aufgabe meisterte J.J. Abrams erneut scheinbar mühelos und hauchte der Reihe mit Mission: Impossible 3 wieder neues Leben ein.

Seine Handschrift trägt auch der Monsterfilm Cloverfield, auch wenn bei diesem Newcomer Matt Reeves Regie führte. Abrams selbst nahm erst für Star Trek erneut Platz im Regiestuhl, wie auch bei der Fortsetzung Star Trek into Darkness. Dazwischen drehte er noch den nostalgischen Science-Fiction Film Super 8, eine filmische Liebeserklärung an sein Idol Steven Spielberg, der auch als Produzent fungierte.

Schon in seinen Serien konnte man immer wieder Anspielungen an Star Trek aber auch Star Wars finden. Daher war es keine wirkliche Überraschung, als er auch als Regisseur des siebten Film aus dem legendären Krieg der Sterne-Universum angeheuert wurde. Der Film mit dem Titel Star Wars: Das Erwachen der Macht ist jetzt im Kino zu sehen.

Die besten Filme von J.J. Abrams auf maxdome

Star Trek into Darkness (2013)

In dem zweiten Abenteuer der neuen Enterprise-Crew rund um Captain Kirk (Chris Pine, Unstoppable) und Mr. Spock (Zachary Quinto, Der große Crash) geht es sogar noch rasanter zu als im Vorgänger. Als ein mysteriöser Terrorist (Benedict Cumberbatch) das Sternenflotten-Hauptquartier auf der Erde angreift, macht sich die Enterprise auf die Jagd nach ihm – mitten hinein ins Gebiet der feindlichen Klingonen…

Erneut übernahm J.J. Abrams die Regie, die Geschichte übernimmt dabei einige Elemente aus dem zweiten Star Trek-Film Der Zorn des Khan. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch wenn es nicht ganz an den ersten Abrams-Film heranreicht. Teil drei mit dem Titel Star Trek: Beyond soll 2016 in die Kinos kommen.

Star Trek (2009)

Nachdem sein Vater (Chris Hemsworth, Thor) bei der Attacke eines mysteriösen Raumschiffs umkam, wurde aus James Kirk (Chris Pine) ein junger Wilder ohne Ziel im Leben. Dieses findet er, als er bei der Sternenflotte anheuert und schon bald an Bord der Enterprise unter Captain Spock (Zachary Quinto) dient. Was letzterer nicht ahnt – es gibt einen zweiten, älteren Spock (Leonard Nimoy, Star Trek – der Film), der dem wahnsinnigen Romulaner Nero (Eric Bana, Wer ist Hanna?) durch die Zeit zurück gefolgt ist, um ihn aufzuhalten.

Dank des cleveren Twists der Zeitreise ist der Film von J.J. Abrams gleichzeitig eine Fortsetzung und ein Neustart der berühmten Science-Fiction-Reihe, allerdings mit mehr Fokus auf unterhaltsamer Action mit einer Prise Humor.

Super 8 (2011)

Nach dem Unfalltod seiner Mutter lenkt sich der 13-jährige Joe (Joel Courtney) sich ab, indem er mit seiner Super-8-Kamera zusammen mit seinen Freunden einen Zombiefilm dreht. Dabei kann er die etwas ältere Alice (Elle Fanning, Maleficent), in die er heimlich verliebt ist, als „Star“ gewinnen. Als sie eine Szene an einer verlassenen Bahnhaltestelle drehen, entgleist plötzlich ein Güterzug. An Bord befindet sich ein eingefangenes Alien, dem die Flucht gelingt.

Jedes Kind der Achtziger wird den Stil des Films wiedererkennen, denn er ist eine einzige Liebeserklärung an die Sci-Fi-Filme dieser Epoche, insbesondere die von Steven Spielberg.


Mission: Impossible 3 (2006)

Eigentlich hatte Ethan Hunt (Tom Cruise) seinen Job als Geheimagent schon an den Nagel gehängt, um mehr Zeit mit seiner Frau Julia (Michelle Monaghan, Eagle Eye) zu verbringen, die nichts von seiner Tätigkeit weiß. Doch dann wird eine ehemalige Schülerin von ihm vermisst und Hunt trommelt sein altes Team zusammen. Die Spur führt zum skrupellosen Waffenhändler Owen Davian (Philip Seymour Hoffman, The Master). Als Hunt ihn bedroht, nimmt dieser wiederum Julia ins Visier…

Wie schon bei seiner Erfolgsserie Alias beweist J.J. Abrams mit seiner ersten Regiearbeit ein Händchen für perfekte Agentenaction mit einer packenden, emotionalen Story.

Die besten Serien von J.J. Abrams auf maxdome

LOST (2004 – 2010)

Sechs Jahre lang war diese Mystery-Serie ein Fest für Fans von Geheimnissen. Tausende Theorien machten die Runde, was es mit der geheimnisvollen Insel auch sich hat, auf der in der ersten Folge ein Passagierflugzeug abstürzt. 48 Überlebende müssen sich im Anschluss nicht nur mit Hunger, Durst und einander herumschlagen, sondern auch mit einer verfluchten Zahlenkombination, geheimnisvollen Luken und einem mörderischen schwarzen Rauch. Darsteller wie Matthew Foxx (Extinction), Josh Holloway (Stay Cool) und Evangeline Lilly (Ant-Man) hatten mit der Serie ihren Durchbruch.

Fringe – Grenzfälle des FBI (2008 – 2012)

Die resolute FBI-Agentin Olivia Dunham (Anna Torv) untersucht mithilfe des verrückten Wissenschaftlers Dr. Walter Bishop (John Noble, Der Herr der Ringe – Die zwei Türme) und seines nicht minder genialen Sohns Peter (Joshua Jackson, Dawson’s Creek) Kriminalfälle jenseits des Normalen. Dabei wird Walter immer wieder mit den Resultaten der Experimente konfrontiert, die er zusammen mit seinem ehemaligen Partner Dr. William Bell (Leonard Nimoy) durchgeführt hat.

Intelligent und spannend tritt die Serie das Erbe von Akte X an und streut immer geschickt wieder Anspielungen an bekannte Sci-Fi-Filme in die Handlung ein.

One Response to J.J. Abrams – Der Mysterymeister

  1. Julian sagt:

    Die Beste Serie für mich ist von Abrams immer noch Alias xP

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.