Wie immer am 4. Mai ist heute erneut Star Wars Tag. Er geht darauf zurück, dass das berühmte Zitat „May the Force be with you“ so klingt wie „May the fourth be with you“. Zu diesem Anlass haben wir die zehn interessantesten Fakten zu Star Wars zusammengetragen.

Ein schlechtes Gefühl

„I have a bad feeling about this.“ – “Ich habe ein ganz mieses Gefühl.” Dieser Satz und Variationen davon werden in jedem der Star Wars Filme gesagt und sind zum Running Gag der Reihe geworden. Sogar über die Saga hinaus – so sagt es etwa auch Han Solo Darsteller Harrison Ford in Indiana Jones und der Königreich des Kristallschädels, sowie Ewan McGregor, der Obi Wan Kenobi verkörperte, in Jack and the Giants.

Es ist nicht leicht, ein Roboter zu sein

Die beiden Droiden R2D2 und C3PO gehören genauso zu Star Wars wie Lichtschwerter und die Macht. In ihrem Inneren versteckten sich die zwei Schauspieler Anthony Daniels und Kenny Baker. Besonders beim ersten Film mussten die beiden viel erleiden. Die Dreharbeiten in der Wüste von Tunesien waren nicht nur schweißtreibend, Anthony Daniels konnte auch nicht mehr auf die Toilette gehen, sobald er in seinem Kostüm steckte. Kenny Baker wiederum wurde oft einfach am Set stehen gelassen, weil die Crew schlicht vergaß, dass im Inneren der Blechbüchse noch ein Mensch saß.

Ein Solo für viele

Der Castingprozess für die Figur des Han Solo durchlief zahlreiche Kandidaten. Unter anderem Kurt Russell, Al Pacino, Christopher Walken, Sylvester Stallone und John Travolta waren für die Rolle im Gespräch. Außerdem lehnten sie Robert DeNiro, Burt Reynolds, Jack Nicholson und James Caan ab. Harrison Ford hingegen sprach eigentlich gar nicht vor, sondern wurde von George Lucas, mit dem er bereits zuvor zusammen gearbeitet hatte, eigentlich nur als Bodydouble für erste Kameraproben engagiert. Dabei überzeugte er den Regisseur, die Rolle gleich komplett verkörpern zu können.

Japanische Inspiration

Beim Schreiben des Drehbuchs wurde George Lucas von dem japanischen Film Die verborgene Festung inspiriert. Darin hilft ein Samurai einer Prinzessin, das verborgene Hauptquartier von Banditen zu finden. Im Schlepptau: zwei sich ständig streitenden Bauern. Aus dem Samurai wurde der Jedi Obi Wan Kenobi, aus den Bauern Droiden. Und in Krieg der Sterne bezeichnet ein Offizier des Imperiums die Basis der Rebellen als „verborgene Festung“, bevor er von Darth Vader unterbrochen wird.

Viele Veränderungen

Das Drehbuch von George Lucas durchlief allerdings noch einige Änderungen, bevor daraus ein Film wurde. So ging es in seinem ersten Entwurf noch um einen Jedi namens „Mace Windu“. Dieser durfte dann in den Prequelfilmen doch noch erscheinen, verkörpert von Samuel L. Jackson. Jackson hatte nur eine Bedingung, um die Rolle zu verkörpern – sein Lichtschwert sollte violett leuchten, als einziges seiner Art.

Mehr als nur Puppenspiel

George Lucas war so beeindruckt von der Fähigkeit des Muppet-Puppenspielers Frank Oz, dem Jedimeister Yoda eine Persönlichkeit zu verleihen, dass er eine Kampagne startete, damit er für einen Oscar nominiert werden kann – leider vergebens. Während er seine Szenen mit Oz drehte, vergaß Luke Skywalker-Darsteller Mark Hamill außerdem oft, dass Yoda nur eine Puppe war – und fing in Drehpausen Gespräche mit der Puppe statt Oz selbst an.

Der Imperator schlägt zurück

Obwohl er erst im dritten der Originalfilme in Erscheinung tritt, beeindruckte Ian McDiarmid George Lucas in der Rolle dermaßen, dass er auch die jüngere Version der Figur in den Prequels spielte. Außerdem wurde er in der Special Edition nachträglich in einer Szene eingefügt, in welcher die Rolle ursprünglich noch von einem anderen Schauspieler verkörpert wurde. Ironischerweise wurde der damals 40-Jährige 1984 künstlich zum Greis geschminkt, um fast 20 Jahre später dieselbe Rolle ungeschminkt zu spielen.

Die doppelte Amidala

In Star Wars – Die Dunkle Bedrohung verkörpert Natalie Portman Prinzessin Amidala. Als ihre Doppelgängerin Sabe, die es ihr erlaubt, unerkannt als Padme zu agieren, ist niemand anderes als Keira Knightley zu sehen. Wenn sie beide als Amidala geschminkt waren, sollen sie sich so ähnlich gesehen haben, dass sie nicht einmal Knightleys leibliche Mutter auseinanderhalten konnte. In Star Wars –  Angriff der Klonkrieger ist auch noch eine andere bekannte Schauspielerin als Dienerin von Amidala zu sehen: Rose Byrne.

Geheime Gastauftritte

In Star Wars: Das Erwachen der Macht sind zwei Stars in Gastauftritten zu sehen, bei welchen man sie aber nicht erkennen kann. Simon Pegg, ein Freund von Regisseur J.J. Abrams, spielt den überlaunigen Händler Unkar Plutt und niemand Geringeres als James Bond-Darsteller Daniel Craig spielt einen maskierten Stormtrooper, der in einer Szene die gefangene Rey bewacht. In der deutschen Version spricht ihn dabei sogar sein Stamm-Synchronsprecher Dietmar Wunder.

Recyclete Rebellen

In der finalen Schlacht von Rogue One: A Star Wars Story, der direkt vor dem ersten Original-Film spielt, wurden alternative Aufnahmen der Rebellenpiloten von 1977 eingebaut, die damals nie benutzt wurden. Lediglich die Hintergründe in den Cockpits wurden digital an die neue Schlacht angepasst. Zusätzlich nahmen einige der Original-Schauspieler auch noch weitere Dialogzeilen auf, die man in diesen Szenen hören kann.

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