Nicht oft kann eine Schauspielerin von sich behaupten, ihre erste Filmrolle sei die eines Bond-Girls gewesen. Anders bei Rosamund Pike. Nachdem die 36-jährige Britin erste Erfahrungen im Theater und im britischen Fernsehen sammeln konnte, ergatterte sie für ihr Kinodebut die heißbegehrte Rolle des Bond-Girls in James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag an der Seite von Pierce Brosnan und Halle Berry. Als Doppelagentin Miranda Frost verdrehte sie nicht nur Bond den Kopf sondern auch vielen weiteren Filmemachern. Von da an gab es kein Halten mehr.

Wandlungsfähig wie ein Chameleon

Rosamund Pikes Karriere nahm nach ihrer ersten Kinorolle stark an Fahrt an. Dabei hat sie sich nie auf ein Genre oder eine bestimmte Art von Frauenrolle festlegen lassen. Von Dramen über Thriller bis hin zu Computerspiel-Verfilmungen und Action-Blockbuster – auf der langen Liste ihrer Filme findet sich so einiges. Nebenher nimmt Rosamund sich jedoch immer noch Zeit für Independent-Filme und Theaterstücke. Dabei hat sie schon mit den ganz großen Namen Hollywoods spielen dürfen: Johnny Depp, Judi Dench und Ryan Gosling gaben sich schon die Ehre. Für ihren neuesten Film hat sie ihre Komfortzone verlassen. David Fincher ließ die zierliche Blondine ein hartes Training mit Box-Champion Holly Lawson durchlaufen, damit sie für ihre Rolle in Gone Girl optimal vorbereitet sein konnte. Ob es sich gelohnt hat, davon könnt Ihr euch ab jetzt hier selbst überzeugen.

 

Die besten Filme mit Rosamund Pike

 

Gone Girl – Das perfekte Opfer (2014)

Wie gut kennt man den Menschen, den man liebt, wirklich? Diese Frage stellt sich Nick Dunne (Ben Affleck) an seinem fünften Hochzeitstag, dem Tag, an dem seine schöne Frau Amy (Rosamund Pike) spurlos verschwindet. Unter dem Druck der Polizei und des wachsenden Medienspektakels, bröckelt Nicks Darstellung einer glücklichen Ehe. Durch seine Lügen, Täuschungen und sein merkwürdiges Verhalten stellt sich jeder bald dieselbe unheimliche Frage: Hat Nick Dunne seine Frau ermordet?

Rosamund Pike ist als beste Hauptdarstellerin in ihrer Rolle als Amy in der unglaublich nervenaufreibenden Romanverfilmung für ihren ersten Oscar nominiert.

 

Ein Schotte macht noch keinen Sommer (2014)

Abby McLeod (Rosamund Pike) und ihr Mann Scott (David Tennant) reisen mit ihren drei Töchtern nach Schottland, um an der 75. Geburtstagsfeier von Scotts Vater Gordie (Billie Connolly) teilzunehmen. Dabei verschweigen sie allen Beteiligten, dass sie sich getrennt haben und scheiden lassen wollen. Während sie versuchen, die Illusion einer harmonischen Ehe aufrecht zu erhalten, verschwindet kurz vor der Feier Gordie mit ihren Töchtern an den Strand. Dort können die Kinder ihre Sorgen dem lebensfrohen Opa mitteilen, der seinerseits ein paar eigenwillige Lebensweisheiten zum Besten gibt.

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück (2014)

Der Londoner Psychiater Hector (Simon Pegg) ist vielleicht ein bisschen exzentrisch, aber im Grunde einfach liebenswert. Nur ein Problem wird er nicht los, dabei gibt er sich wirklich die größte Mühe: Seine Patienten werden einfach nicht glücklich. Eines Tages, von kindlicher Neugier gepackt, nimmt Hector all seinen Mut zusammen und beschließt, London, seine Praxis und seinen Alltag hinter sich zu lassen, um sich nur noch dieser einen Frage zu widmen: Gibt es das wahre Glück? Und das auch für ihn? So begibt er sich schließlich auf eine weite, gefährliche, aber vor allem auch sehr lustige und emotionale Reise um den ganzen Erdball.

A Long Way Down (2014)

Die Silvesternacht bedeutet normalerweise Party ohne Ende, der ehemalige TV-Moderator Martin Shaw (Pierce Brosnan) will dagegen sein Leben beenden. Er fährt zum Topper‘s Tower in London, doch just in dem Moment als er sich in die Tiefe stürzen will, taucht die alleinerziehende Mutter Maureen (Toni Collette) auf. Auch sie ist lebensmüde, und als sich wenig später auch noch Politiker-Tochter Jess (Imogen Poots) und Pizzabote J.J. (Aaron Paul) auf dem Dach des Hochhauses einfinden und sich ebenfalls in den Tod stürzen wollen, ist das Chaos perfekt. Die Vier erzählen sich ihre Lebensgeschichte und als es schon hell wird, beschließen sie ihr Vorhaben bis zum Valentinstag aufzuschieben und so lange gegenseitig auf sich aufzupassen. Doch irgendwie bekommen die Medien Wind von der Geschichte des Quartetts und die verhinderten Selbstmörder werden in eine TV-Show eingeladen.

A Long Way Down ist eine weitere Romanverfilmung des britischen Kultautors Nick Hornby. Mit dieser Buchvorlage hat Regisseur Pascal Chaumeil (Der Auftragslover; Der nächste, bitte) eine herzerwärmende Tragikomödie erschaffen, die auf charmante Art und Weise das Tabu-Thema Selbstmord behandelt.

Jack Reacher (2012)

In der Kleinstadt Indiana in den USA werden fünf Menschen brutal erschossen, woraufhin ein ehemaliger Scharfschütze festgenommen wird. Im Verhör nennt er nur einen Namen, Jack Reacher! Der Einzelgänger Jack Reacher (Tom Cruise) ist ein spezieller Typ und ehemaliger Militärpolizist, mit einem mehr als gesundem Sinn für Gerechtigkeit. Reacher kennt den Scharfschützen noch aus Militärzeiten, in welcher dieser schon im Golfkrieg vier Menschen tötete, ohne dafür bestraft worden zu sein. Als er sich zusammen mit Anwältin Helen (Rosamund Pike) und dem Kriegsveteran Cash (Robert Duvall) an die Fallaufklärung macht, wird schnell klar, dass hinter dem Verbrechen ein ganzes Komplott steckt…

Das Drehbuch zum Film Jack Reacher stammt von Regisseur Christopher McQuarrie, der für sein Drehbuch zu dem Ganoven Thriller Die üblichen Verdächtigen bereits mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Tom Cruise und McQuarrie haben sich den fünften Teil der Mission Impossible-Reihe wieder zusammengetan.

Zorn der Titanen (2012)

Zehn Jahre sind seit dem Triumph über den Kraken des Hades vergangen. Der griechische Held Perseus (Sam Worthington) hat sich zurückgezogen. Doch der unerbittliche Kampf zwischen Göttern und Titanen tobt weiter. Das Gleichgewicht droht sich zu verschieben, als die Macht der Götter zu schwinden beginnt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Titanen aus ihrem Kerker in der Unterwelt ausbrechen und über die Welt der Sterblichen herfallen. Kronos, der Herrscher der Titanen, wurde vor Ewigkeiten von seinen drei Söhnen Zeus (Liam Neeson), Hades (Ralph Fiennes) und Poseidon (Danny Huston) verraten und sinnt nun auf grausame Rache. Als nun auch noch Hades seinen Brüdern den Rücken kehrt, ist Perseus gefragt.

Der Zorn der Titanen Film ist der Nachfolger des zwei Jahre zuvor erschienenen Kampf der Titanen. Dass ein solches filmisches Unterfangen nur mit Hilfe modernster Special Effects Technik funktionieren kann, ist klar. Somit ist die CGI-Schlacht zwischen Menschen, Göttern und Titanen für alle Fantasy-Fans der Olymp des Popcorn-Kinos.

Barney’s Version

Der unglaublich zynische Barney Panofsky (Paul Giamatti) erkrankt mit 65 an Alzheimer. Als dann noch ein Buch erscheinen soll, dass ihn des Mordes an einem Freund beschuldigt, sieht er sich erst recht in die Enge gedrängt. Er lässt sein bisheriges Leben nochmals Revue passieren und erinnert sich an seine drei missglückten Ehen, seine Zeit in Paris und seine Arbeit als Fernseh-Produzent.  Doch so mehr er erzählt, umso mehr scheint er von der Wahrheit abzudriften und erschafft dabei seine ganz eigene Version der Ereignisse…

An Education (2010)

Die 16-jährige Jenny (Carey Mulligan) wächst 1961 in einem Mittelklassehaushalt im Londoner Twickenham auf. Für ihren strengen Vater ist eine solide Schulausbildung das wichtigste, das Cellospiel ist noch das äußerste an Freizeitbeschäftigung, das er gestattet. Doch Jenny will mehr vom Leben. Als sie den deutlich älteren Lebemann David (Peter Sarsgaard) kennenlernt und von ihm zunächst in die Society und später, an ihrem 17. Geburtstag in Paris, auch in die Liebe eingeführt wird, werden ihre Träume wahr. Doch dann wird das aufgeweckte Mädchen von der Realität eingeholt …

Das perfekte Verbrechen (2006)

Ted Crawford (Anthony Hopkins) findet heraus, dass seine Ehefrau eine Affäre hat. Er plant daraufhin Jennifers Tod – es soll der perfekte Mord werden. Einer der ermittelnden Polizisten ist Detective Rob Nunally (Billy Burke). Er ist Verhandlungsspezialist bei Geiselnahmen und erhält als einziger Zugang zum Haus. Dort angekommen gibt Crawford überraschenderweise zu, seine Frau erschossen zu haben. Wie betäubt starrt Nunally auf die Frau am Boden: Es ist seine Geliebte – und sie lebt noch.

Stolz und Vorurteil (2005)

England Ende des 18. Jahrhunderts: Familie Bennet freut sich über ihren neuen, in der höheren Gesellschaft anerkannten Nachbarn Mr. Bingley (Simon Woods), den sich Mutter Bennet (Brenda Blethyn) sogleich als Schwiegersohn und Gatten für eine ihrer fünf Töchter (Keira Knightley, Rosamund Pike, Jena Malone) erhofft. Doch sein arroganter Kumpane (Matthew MacFadyen) ist von der Idee gar nicht begeistert.

Regisseur Joe Wright hält sich bei seiner Verfilmung von Jane Austens Romanklassikers aus dem Jahr 1813 streng an das Original, schlägt durchaus ernste Töne an und wird von einem ausgezeichneten Schauspielerensemble unterstützt, das die hervorragende Charakterzeichnung optimal umsetzt. Wunderschön und authentisch bebildertes, klassisches Kostümkino …

James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag

Im zwanzigsten Teil der James Bond Reihe muss der MI6-Agent nach langer Gefangenschaft wieder Fuß in seiner Heimat und seinem Job finden. Auf eigene Faust macht er sich auf die Suche nach demjenigen, der ihn vor 14 Jahren an Nordkorea verraten hat. Erste Hinweise führen ihn zum Milliardär Gustav Graves (Toby Stephens). Mit Hilfe der Frauen Jinxs (Halle Berry) und Frost (Rosamund Pike) geht Bond dem Verdächtigen auf die Spur.

 

Weitere Filme mit Rosamund Pike

 

Ein Jahr vogelfrei! (2011)
We Want Sex (2010)
Doom – Der Film (2005)

 

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